Eberhofer-Darsteller Sebastian Bezzel: „Für den faulen Menschen bleibt nur noch der Schauspieler“

Shownotes

Schauspieler Sebastian Bezzel spricht mit Unterhaltungschefin Tanja May über seine Kindheit in Garmisch-Partenkirchen, seinen Weg zum Schauspieler und die vielen Anläufe, die es brauchte, bis es mit der Schauspielschule klappte. Im Mittelpunkt steht natürlich auch seine Kultrolle als Franz Eberhofer: Bezzel erzählt, was ihn an der Figur fasziniert, wie sich der Eberhofer über die Jahre verändert hat und warum hinter der Provinzkomödie vor allem Geschichten über Familie, Freundschaft und Zusammenhalt stecken.

Hinweis: Aufgrund technischer Probleme entspricht diese Folge leider nicht ganz unserem gewohnten Qualitätsstandard. Wir bitten, dies zu entschuldigen, und wünschen trotzdem viel Freude beim Hören.

Transkript anzeigen

00:00:00: Was haben ein stinkfauler Matte-Schüler, der Sohn eines berühmten Vogelkundlers und ein krantiger Dorfpolizist gemeinsam?

00:00:07: Sie hören alle auf den Namen Sebastian Betzel.

00:00:10: Na ja gut – fast alle!

00:00:12: Denn sobald ein neuer Eberhofer ins Kino kommt heißt Sebastian Betzl für ziemlich viele Menschen plötzlich wieder Franz Eberhofer.

00:00:20: Das ist auch eine Form von Reihe, die es ja so noch nie gab.

00:00:23: Da seine Filmreihe gibt es nichts Ungewöhnliches aber dass sie im Kino stattfindet das ist ungewöhnlich und nicht nur die Figur.

00:00:30: Die Aufgabe den Eberhofer zu spielen ist eine sehr schöne Aufgabe.

00:00:34: Jetzt kommt mit Steckl-Fich Fiasco der zehnte Eber hofer krimi ins Kino Und Betzdel sagt über seinen Franz einen Satz Den ich ziemlich großartig finde.

00:00:43: Ich sage mir erst Misan Trob Er mag keine Menschen Aber die mag er alle gleich wenig.

00:00:47: Doch hinter dem Krant Franz Eberhofer steckt ein ziemlich großes Herz.

00:00:51: Und hinter Franz steckt an Sebastian Betzel, der als Kind in Garmisch-Partenkirchen-Western nachspielte, Klassenclown war, fünfmal bei Schauspielschulen durchrasselte und irgendwann Begriff.

00:01:02: Ich glaube ich hatte da auch relativ festgefahrene Vorstellung wie es zu laufen hat.

00:01:08: So ist es nicht, bei mir noch mehr verkrampft.

00:01:10: Aber ich habe es geschafft diese Verkampfung aufzulösen und jetzt setze ich mich hier.

00:01:14: Mit Sebastian Betzel spreche ich über Heimat und Familie, über die Kunst Menschen zum Lachen zu bringen und natürlich darüber was Sebastian Betzl in dreizehn Jahren von Franz Eberhofer gelernt hat.

00:01:42: Sebastian Betzil, ich freue mich wahnsinnig dass wir uns heute treffen!

00:01:44: Ich bin ja groß auf Franz Eberghofer Fanchen alle Bücher gelesen alle Filme geguckt.

00:01:49: Und für sie fängt jetzt wahrscheinlich gerade wieder die Zeit an, wo die Leute eher Franz zu ihnen sagen als Sebastian oder also die Leute, die auf der Straße treffen?

00:01:57: Ja während der Kino und du hast sicher, wenn ich danach nach Hamburg komme da ist es dann weder normal.

00:02:02: Ist das nun Bayern so, Kass?

00:02:04: Bayern in Österreich wird dann eher mal als Eberhofer angesprochen und während der Kinotour ist klar Franz Hudi Susi aber das ist auch eine Liebeserklärung alles gut

00:02:15: Was ist denn eigentlich für ein Bayern, der in Hamburg lebt?

00:02:18: Heimat.

00:02:18: Heimat ist Oberbayern wo ich aufgewachsen bin und mein Zuhause ist Hamburg wo meine Kinder sind.

00:02:23: und meine Familie ist relativ einfach.

00:02:25: also ich finde heimat ist das woher man kommt aber heimat ist ja.

00:02:30: also sagen wir reden jetzt von der geografischen örtlichen heimat aber heimat es genauso auch hamburg für mich.

00:02:36: meine familie ist meine heimat und es gibt ja auch Philosophien oder Menschen, oder Gerüche.

00:02:44: Oder was weiß ich?

00:02:45: Die man als heimatlich empfindet.

00:02:47: Es gibt sehr verschiedene Möglichkeiten und Definitionen.

00:02:50: Sie stammen aus Garmisch-Badenkirchen.

00:02:52: Was ist, wenn sie sagen Gerücher unter Erinnerung?

00:02:56: Was ist für sie so der typische Kindheitsgeruch?

00:02:58: Klar die Küche meiner Mutter.

00:03:00: Ich esse ja auch gerne, ich koch ja auch gern.

00:03:02: Das verbinde ich sicher noch viele Sachen damit.

00:03:05: Und was ich in Bayern immer sehr gern mag ... Ein Geruch, den es aber auch in München gibt ist wenn es tagelang sehr heiß ist und es keine richtig heiße und dann so ein krasses Gewitter unterkommt und alles geduscht wird.

00:03:17: Das habe ich schon als Kind gesagt.

00:03:19: Und wie es danach riecht, wenn der Regen wieder vorbei ist, das liebe ich sehr.

00:03:23: Dieses warme Dampfige?

00:03:25: Ja ja, das finde ich in der tollen Geruch.

00:03:27: Was sind jeder Erinnerung an ihre Kindheit?

00:03:29: Wie würden sie dem schreiben mit zwei oder drei Adjektiven?

00:03:31: Das waren eine sehr behütete schöne Kindheit.

00:03:34: Wir sind so ein bisschen außerhalb von Grammisch aufgewachsen Mein Bruder und ich, das war ein Paradies.

00:03:40: Das war ein Riesengrundstück am Berg.

00:03:44: Ich war viel schief geworden, ich war viel draußen.

00:03:46: Ich konnte in meine Fantasiewelten abtauchen.

00:03:48: also es war eine sehr behütete schöne Kindheit.

00:03:51: Die Fantasiewelten?

00:03:52: War das schon immer so dass sie sich verkleidet haben oder gespielt haben?

00:03:55: Ja

00:03:56: auch im Kindergarten habe ich dann schon irgendwelche wahrscheinlich nicht anzusehenden Sketche mit Freunden oder sowas inszeniert.

00:04:03: Also das hat mich immer fasziniert und als kleines Kind Ich hab wahnsinnig gern Western geguckt und das habe ich dann alles immer nachgespielt.

00:04:12: Und bin da auch so richtig, habe mich da so reingeträumt.

00:04:14: Also der erste Rufstunsch war dein

00:04:16: Cowboy oder?

00:04:17: Ja weiß ich jetzt gar nicht aber es war immer so.

00:04:19: Fußballer fand ich toll, Rockstar fand ich toll und das dritte war Schauspieler.

00:04:23: Aber bei Fußballer schräg strich Skifahrer, da muss man richtig was können.

00:04:28: Bei Rockstar übrigens auch Da muss mir richtig Hausaufgaben machen Bleibt für den faulen Menschen nur noch der Schauspiller über

00:04:34: Ihre Kindheit, also sie ist der ältere von den

00:04:36: beiden.

00:04:36: Nein ich bin der jüngere.

00:04:38: Wie war es dann, der kleine zu sein?

00:04:40: Also waren Sie eher so ein ruhiges Kind und wurden verhetscht und vertätschend?

00:04:43: oder waren Sie das lebendigere an den Beinen?

00:04:46: Das kann nicht jetzt schwer sein!

00:04:49: Ich glaube ich war schon immer auch so ein bisschen klassenklauen und lustig.

00:04:54: aber mein Bruder war ein ganz toller älterer Bruder und wie klein war er hat mich wahnsinnig geliebt und war ganz toll für mir.

00:05:00: Und dann haben wir natürlich auch mal eine Phase gehabt, wo wir uns unglaublich gekappelt haben.

00:05:04: Das muss aber so sein.

00:05:05: Na ja ist es auch natürlich und wir lieben uns nach wie vor sehr und haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander.

00:05:10: Und sind waren sie eher Mama-Kinder oder Papa-Kind?

00:05:12: Wahrscheinlich eher Mama Kind.

00:05:14: ich komme einfach auch mehr nach meiner Mama.

00:05:15: also Ich bin mir mein Vater Naturwissenschaftler meine Mutter war auch Lehrerin Aber die war der Emotionalere von den zwei Vater der Rationale und ich glaube, ich komme eher nach meiner Mutter.

00:05:26: Wobei das nicht heißt dass ich irgendwie eine Distanz zu meinem Vater hatte oder einen unnatürlichen Distanz.

00:05:32: also auch mit dem habe ich mich sehr unsvertragt.

00:05:34: Der Berufsjahr hat natürlich schon öfter drüber geredet.

00:05:36: Ihr Papa war ja eine Tienoge, ein Vogelkundler.

00:05:40: Die stellt man sich immer so vor, dass die im Wald sitzen stundenlang und einfach in den Himmel gucken und Vögel suchen.

00:05:46: Ganz hohe ist es nicht, weil er hat eine wissenschaftliche Einrichtung geleitet und viel geschrieben.

00:05:52: Und natürlich, Ornithologen sind viel draußen und gucken viel mit den Feldstecher in den Himmel.

00:05:58: Ich kann mich auch eigentlich nicht erinnern, dass es irgendwelche... Familienausflüge oder Spaziergänge gab, wo er nicht einen Feldstecher und ein Diktiergerät dabei hatte.

00:06:08: Aber das war für uns ganz natürlich so.

00:06:10: Und als Lust die Anekdote habe ich aber auch schon mal erzählt, dass er zum Beispiel Filme nicht mochte, wo die Vogelstimme nicht gepasst haben weil sie aus irgendeiner Konserve drauf geklatscht wurden im Ton.

00:06:19: Aber es ist auch sehr viel Büroarbeit gewesen und halt statistische Arbeiten hat auch viele Bücher geschrieben also da sah's auch sehr vieren schreibtisch.

00:06:25: Und konnten

00:06:25: Sie mit Vögel was anfangen?

00:06:28: Nee, das war irgendwie nie mein Thema.

00:06:30: Und meinen Vater war klug genug, dass er wusste, dass man in den Leidenschaften nicht jemandem aufzwingen kann.

00:06:36: Es waren andere Sachen die mich interessiert haben und fasziniert haben.

00:06:40: Mein Vater war zum Beispiel auch meine Eltern.

00:06:42: Er war ein großer Theater- und Kabere- und Filmfans.

00:06:46: Da habe ich quasi sein Hobby zu meinem Beruf gemacht.

00:06:49: Das war auch mein Hobby aber... Ich hatte ihn da schon abgeholt und es hab ich gemerkt, dass ihm total Spaß macht, dass ich's mache.

00:06:56: Es fand er super!

00:06:57: Aber dieses Naturwissenschaft, die Disziplin der Onitologie hat er nicht vererbt.

00:07:02: Was er mir vererbte ist quasi dieses Jahr Hobby Leidenschaft zum Beruf machen und eine Sache einfach auch dann konsequent folgen.

00:07:09: Das ist ja schön wenn die Eltern das mit auf den Weg geben also dass sie sie begleitet haben.

00:07:14: Also gab es keine Diskussion, als Sie gesagt haben, Sie wollen Schauspieler werden?

00:07:17: Nein.

00:07:17: Eigentlich nicht!

00:07:18: Es war aber dann richtig, bitte.

00:07:21: Das ist eine gute Schauspeßschule und wir wollten schon, dass du irgendeinen Abschluss machst, einen Uni-Abschluss oder wir gehst auf eine gute staatliche Schauspeschule.

00:07:28: Aber in dem Moment, wo das dann – ich hatte ja Anlaufschwierigkeiten – doch noch mal auf der staatlichen Schauspyschule geklappt hat, war volle Unterstützung.

00:07:36: Also fanden sie gut.

00:07:38: Aber kannten Sie als Kind auch Vogel stimmen?

00:07:40: Nein!

00:07:40: Wie handelt ihr automatisch mit?

00:07:42: Kuckuck Das war's dann.

00:07:43: In einer Vogelbestimmung kenne ich nicht.

00:07:45: Und wenn Sie heute irgendwelche Vögel nennen, dann sind Sie

00:07:47: mit ... Hören sagt mir gar nichts... Also klar!

00:07:50: Wenn Gänse vorbeiziehen, das höre ich schon raus.

00:07:54: Nee, hören gar nichts.

00:07:54: Ich kann mich mittlerweile ein wenig besser aus, weil ich von meinem Vater mehr wie ich selber Kinder bekommen habe und wir auch ein kleines Häuschen mit Garten bezogen haben, hab' ich dann mal einen zwei Vogel-Bestimmungsbücher von ihm mitgeben lassen um dass man den Kindern was erklären kann.

00:08:10: Mittlerweile habe ich da auch selber mehr Interesse.

00:08:13: Und was ist ja damals und ich gab heute ein Smartphone, dass ich wenn ich irgendwo bin dann ins Vogel beschreib auf Google und dann wird mir das gezeigt und es finde ich dann ganz spannend entränglich.

00:08:22: Dann ist es interessiert doch irgendwie?

00:08:24: Ja so ein bisschen.

00:08:25: aber mein Vater war Fußballprofi und wenn ich jetzt zweimal gegen einen Ball trete, ist das nicht vergleichbar.

00:08:32: also wenn ich dieses Bild ausmache.

00:08:34: Das wäre wie wenn mein Vater Fußballprofil gewesen wäre und Weltmeister geworden wäre.

00:08:38: uns entnehm und ich drehe zweimal Bei ihm war es eine Leidenschaft.

00:08:42: Er hat das komplett durchdrungen, ich glaube er hat über fünfzig Bücher geschrieben und wie gesagt... Ich habe andere Sachen von meinen Eltern übernommen aber nicht die Onetologie Wie gesagt also den Beruf, das Emotional in meiner Mutter Und auch ja schon auch eine konservative Lebenshaltung.

00:08:58: Aber ich meine jetzt nicht politisch-konservativ im Punkt rechts sondern eine bewahrende Lebensbehaltung Dass man auch durchaus vorsichtig mit Sachen umgeht Also

00:09:08: die Werte die man eben lernt.

00:09:10: Wie ist es als Kind?

00:09:11: Was sieht man als Kind vielleicht besser oder genauer, wenn der Vater von Berufswegen ja ständig genauer hinsieht und zuhört.

00:09:19: Wie gesagt ich war nicht so eng an einem Vater und das war jetzt nicht das beherrschende Thema meiner Kindheit also... ganz normal leben können.

00:09:26: Ich war viel beim Skifahren, meine Mutter hat sich viel um uns gekümmert Wir waren am Tolle Reisen gemacht.

00:09:32: Das ist vielleicht das was ich ihnen auch noch zu verdanken habe dass wir immer tolle Reise gemacht haben und an verrückten Orten waren also für mich verrückte Orte waren und da sind wir einfach sehr viel Bildung mitgegeben haben.

00:09:45: Also auch weiter Reisen gemacht, also nicht in Deutschland oder Marotten?

00:09:47: Ja bei mir war es jetzt nicht soweit aber was weiß ich dass wir dann zum Beispiel irgendwo im kleinen Kaukasus in der Türkei waren in einem höhenden höheren Camp so auf zweitausend Meter Höhe zwei Wochen im Zelt Auch als Familie.

00:09:58: ja das war auch eine Gruppenreise in die Ornithologische.

00:10:00: Aber solche Sachen habe ich dann auch schon mal daneben dürfen.

00:10:04: Ich glaube die Baralele zur Nebenberuf Schauspieler Und zu dem Beruf ihres Vaters.

00:10:09: Ich glaube als Schauspieler beobachtet man ja auch Menschen sehr intensiv, oder?

00:10:13: Wie ist das?

00:10:13: Ja, das mag sein.

00:10:15: Aber ich glaube eher, dass es den anderen Beruf meiner Mutter und dem Beruf, den mein Vater quasi im Hintergrund auch gemacht hat weil er auch Vorträge gehalten hat der Beruf des Lehrers Das ist eher das Ding wo ich Parallelen sehe also Lehrer, Politiker, Schauspieler.

00:10:30: Pfarrer war über die Familie meines Vaters.

00:10:33: da gab's ja viele evangelische Pfarrern eine fränkische Familie Berufe des Auftretens, die da musst du durch deinen Auftreten überzeugen.

00:10:43: Also ein Lehrer... was weiß ich?

00:10:45: Ein Geschichtslehrer, ein guter ist nicht der, der am allermeisten eingedrungen ist in die Geschichte und am allemeisten weiß sondern der, das am besten vermitteln kann.

00:10:53: Und es ist genauso bei einem Seelsorger.

00:10:55: Natürlich gibt es ganz tolle Theologen, die irgendwo im Hintergrund alles gelesen haben was gibt und das auch durchdrungen haben.

00:11:02: aber ein Seelsorge vor Ort.

00:11:04: Das ist in der Gemeinde was weiß ich jede Woche in der Predigt Hoffnung vermitteln muss... ...das ist noch eine andere Disziplin.

00:11:12: Ein Schauspieler, ich kann natürlich auch Psychologiestudium haben und alles.

00:11:15: Aber ich muss es halt spielen können oder ich muss unterhalten können also... Sie müssen die Menschen

00:11:20: bewirmen mit ihnen?

00:11:20: Ja!

00:11:21: Und das ist ja auch ein Politiker.

00:11:22: In Politikern sind nie die großen Spezialisten in einem Thema aber es sind diejenigen, die organisieren können und es gibt welche, die können das gut verkaufen.

00:11:31: Also Auftrittsberufe sag' ich mal.

00:11:34: Das glaube ich als Lehrer Schauspieler, das ist ähnlich.

00:11:37: Und die Menschen eben in irgendeiner Form berühren oder mitnehmen?

00:11:39: Ja,

00:11:40: abholen und einfach auch das Interesse binden!

00:11:43: Eine gute Unterhaltung ist, dass du relativ schnell die Leute auf deine Seite ziehst.

00:11:47: Die Amerikaner machen das ja mit ihren viele große amerikanischen Schauspielern und Autoren und Regisseuren starten als Stand-up-Comedians.

00:11:55: Sie fahren wirklich in den Mitteln und Westen durch kleine Comedyclubs und hast zehn Sekunden wenn noch keiner gelacht hat.

00:12:00: was war es?

00:12:02: Du musst schaffen schnell Aufmerksamkeit zu kriegen um die Leute in dem Band zu ziehen und dass sie sagen oh ich möchte da zu dem Menschen da auf der Bühne schauen und ich schaue mich nicht nach links und rechts Und das ist die Kunst dabei.

00:12:14: Das ist auch als Schauspieler so, also du musst schauen, dass dein Publikum sich für dich interessiert.

00:12:21: Wenn haben Sie gemerkt in der Schule, dass sie andere zu lachen bringen können?

00:12:24: Es war relativ früh schon, glaube ich.

00:12:26: Also das Klassenklauen gehen hatte ich in mir.

00:12:30: und wie gesagt, ich habe es ja schon im Kindergarten versucht Das hat mir Spaß gemacht alles.

00:12:35: und als dann irgendwann die Schultheatergruppe im Gymnasium dazu kam, war es mir klar das wird mein Weg.

00:12:40: Also wo quasi dieses Ganze unterhalten und dass es nicht nur um Gags geht, dass ist nicht nur, um lustig geht und so... Und dass das alles auch eine Form kriegt und man sieht welche Arbeit dahinter steckt einen Theaterabend zu machen.

00:12:53: Und übrigens, dass es auch eine so tolle Disziplin ist.

00:12:55: Weil da kommen auf einmal ganz viele verschiedene Leute zusammen, also gerade beim Schultheater und kommen dann die nördigen Physiktypen, die in der anderen Klasse sind mit denen man nie was zu tun hatte.

00:13:04: Die machen auf einmal das Bühnenbild und die Beleuchtung und man stellt fest, ey, das ist ja total nett mit denen und man hat doch Gemeinsamkeiten!

00:13:11: Das ist ja das Tolle am Theater.

00:13:13: deswegen... Ja, in vielen Einrichtungen oder auf Waldorfschulen wird ja sowas auch sehr gepflegt und überhaupt in Schulen gibt's jetzt überall Theater-AGs Weil man da viele Disziplin zusammenbringen kann.

00:13:23: und da habe ich dann früh gemerkt, das ist meine Welt.

00:13:26: Das gefällt mir.

00:13:27: Also es war sicher so sechste-sebte Klasse!

00:13:29: dann war immer klar, ich möchte auf eine Schauspielschule und es ist relativ früh da der Wunsch.

00:13:33: Und

00:13:34: hat sich das dann ... wenn Sie also im Anfang als die Klassenclown-Bahn hatte, dass auch auf die Noten ausgewirkt, dass sie vielleicht nicht so der beste Schüler waren?

00:13:41: Nein, ich war immer ein Superschüler!

00:13:43: Natürlich nicht... Ich war okay, aber nicht sehr gut, aber ich war gut.

00:13:47: Das ist dann stetig bergab gegangen bis zur elften Klasse.

00:13:51: Die elfte Klasse hätte ich kaum geschafft einfach weil ich stinkfaule war und weil ich mich überhaupt nicht darauf einlassen konnte.

00:13:56: Ich war schwer mit der Pubertät beschäftigt Hab mich da versucht zu finden, aber das war nicht im Unterricht.

00:14:01: Und witzigerweise wie dann des Kollegstufensystems haben wir in der zwölften Klasse wo man auch ein bisschen was abwählen konnte und der Unterricht ein anderer war in kleineren Gruppen und mal Schwerpunkte setzt konnte... Da wurde es dann auf einmal wieder besser und ganz am Schluss war ich wieder gut!

00:14:15: Also jetzt kein super Apertur aber okay.

00:14:18: also überhaupt kein Problem dass sich das schafft und alles auf dem ersten Rutsch.

00:14:22: Ich bin nie sitzen geblieben Aber ich würde sagen zweimal war's knapp Und einmal war es gnadenvoll von einem Lehrer, der sagt, da komm.

00:14:31: In Mathe hatte ich mal einen Lehrer, den mir gesagt hat... Ich war so schlecht in Mathe und habe gesagt, ich gebe dir den Punkt fürs Zeugnis, dann gilt das als belegt.

00:14:38: Lass dich hier einfach nie wieder blicken!

00:14:40: Der war aber super nett.

00:14:41: und er hat auch gesagt, dass ist mir eh klar, dass du Schauspieler bist.

00:14:45: Du wirst mit Mathe nicht viel in deinem Leben.

00:14:47: Das ist alles gut, hat er gesagt.

00:14:48: Ich mag dich total gern.

00:14:50: Lass dich ja für hier nicht mehr blicken, du störst dir dies können.

00:14:53: Das war auch richtig!

00:14:54: Also es war in dem Moment Ende zwölf die Klasse und das ging wirklich nur darum dass es als Belegt galt ich werde Mathe nicht einbringen können ins Abi Als Note wo man sagt Und der Lehrer hat das auch gewusst seit des ist Ich werde dem sicher nicht irgendwas verbauen und einen Ja total versauen dass er wie ein verrückter Nachhilfer wenn er dreizehnt wird's ja noch schwieriger Schwieriger.

00:15:15: und das war einfach ein guter Typ.

00:15:17: und im danke im nachgedanken

00:15:19: Meiner war nicht so nett.

00:15:20: Man hat gesagt, ich wär die mathematischste Null, die er jemals erlebt hat.

00:15:23: Ja, sowas ähnliches hat er zu mir auch gesagt.

00:15:25: aber lachen weil er gesagt, das kann ja auch... Kann man nicht verlangen dass das jeder kann und so.

00:15:29: Das ist alles gut!

00:15:30: Und

00:15:30: wenn Sie hier wussten, dass sich Hausspiele waren, aber hilft es dann?

00:15:33: Wenn meine Mutter die Lehrerin ist, also ist das eher von Vorteil oder von Nachts?

00:15:36: Weil sie war ja wahrscheinlich auch drauf bedacht, dass sie da irgendwie durchkommen, oder?

00:15:40: Ja

00:15:40: klar!

00:15:41: Das war immer ein bisschen streng bei meinen Eltern, denn die waren richtig gute Schüler und die waren halt auch Lehrer.

00:15:45: Da waren sie etwas uncool.

00:15:46: Das war ihnen immer zu schlecht.

00:15:47: die Noten, die wir gemacht haben.

00:15:48: einiges anhören müssen.

00:15:49: Aber wie das so ist, also ich bin sehr glücklich und es ist ganz normal dass man auch Reiber rein mit seinen Eltern hat.

00:15:56: bei mir war uns die Schulen noten und sie waren nicht so ganz cool beim Ausgehen abends.

00:16:01: Das hat sich dann aber auch eingepädelt und alles wunderbar.

00:16:05: Und wir hatten wahrscheinlich auch Glück, dass ihr Bruder schon die Vorarbeit geleistet hatte?

00:16:08: Ja.

00:16:09: So ein bisschen.

00:16:10: Also wie gesagt, also bei mir eigentlich der große Punkt wo alles sich entspannt hat wie ich die elfte Klasse irgendwie geschafft habe.

00:16:18: Wie ich in die zwölfste Klassik-Kollegstufe kam von dem Moment an, war das Verhältnis zu meinen Eltern entspannt?

00:16:24: Mein Bruder und ich waren auf einmal wieder... Er war dann immer mit Auslandsjahr und davor haben uns recht gekappelt.

00:16:29: aber wie wir zurückkamen, waren wir auf einmal kumpelsen und auf einmal waren wir auch mit den älteren Schülern.

00:16:34: In dem Moment wurde alles sehr viel entspannter.

00:16:36: Und als Sie sich beworben waren auf den Schaufbibsschulen?

00:16:38: Ich weiß nicht, welche Überwerbung haben Sie geschrieben und wie viele wurden erst mal abgelehnt?

00:16:41: Ich wurde sehr viel abgelehmt weil ich einfach sehr schlecht war.

00:16:44: also ich hatte Fünftprüfungen in den Sand gesetzt, aber auch wirklich vorsprechen und ich durfte nicht mal meine dritte Rolle sprechen weil es so schlecht war.

00:16:52: Ich stand einfach verkrampft auf der Bühne und hat irgendwie einen Text untergebrüllt und hatte überhaupt keine Ahnung von dem was sie wollten.

00:16:58: Es war also eine Phase nach meinem Zivilinz wo ich mich so... Da musste ich mich vielleicht auch neu finden.

00:17:03: da ging's dann in die Großstadt aus Garmischweg und ja da habe ich dann noch ein bisschen noch etwas studiert und hab ein bisschen Studentenkabere gemacht.

00:17:13: Das war alles nix halbes und nix ganzes, aber es war anscheinend auch eine wichtige Phase.

00:17:16: Weil geendet hat sie ja dann mit einer erfolgreichen Prüfung und von dem Moment an war's ja dann klar dass ich das sich den Weg gehen kann.

00:17:23: Aber Sie haben nie den Moment gehabt wo Sie sagen ach komm ich lasse dich mach doch was anderes?

00:17:27: In dieser Zeit die war dann so ey schaut ihr eigentlich jetzt so aus dass ich nicht auf ne Schauspielschule schaffe also auf ner staatlichen auf ner privaten Schausbischole.

00:17:36: das wusste ich ja auch.

00:17:37: Die muss man halt nur zahlen aber da kommt mehr viel leichter drauf.

00:17:40: Ich wollte aber auf ne staatliche.

00:17:42: Und dann haben ja aber auch Leute so aus der Cabaret-Szene gesagt, ja da meinst du dir halt irgendwas zu Ende damit's dann Abschluss hast.

00:17:48: Aber du kennst immer!

00:17:50: Da gibt es auch Quereinsteigermöglichkeiten.

00:17:52: jetzt mach dich mal locker.

00:17:54: In dem Moment wo ich dann sage, ja gut, dann wirds vielleicht nicht so eine Schule sein und wird es vielleicht in einer anderen Form von Karriere sein.

00:17:59: Da hat's dann auch geklappt.

00:18:00: also ich glaube ich hatte da auch relativ festgefahrene Vorstellung wie das zu laufen hat.

00:18:07: So ist es nicht, bei mir noch mehr verkrampft.

00:18:09: Aber ich habe es geschafft diese Verkampfung aufzulösen.

00:18:11: und jetzt setze ich hier.

00:18:13: Jetzt sitzen Sie hier im zehnten Film seit dreizehn Jahren der Franz Eberhofer unter anderem.

00:18:18: Sie haben natürlich in den Räumen vorher auch gehabt aber ist da Franz Eberghofer?

00:18:21: Ist mal wenn man dreizehn Jahre so eine Rolle spielt, ist man dann irgendwie auch eins?

00:18:27: Naja, ich habe dreizehn Jahre den Tatortkommissar gespielt.

00:18:29: Zwar auch dreizehn Jahre aber das waren halt nicht zehn sondern siebenundzwanzig für mich wenn ich da zwei und einmal drei pro Jahr gemacht hab Das wird dann irgendwann schwierig.

00:18:40: also ich hatte auch da schon das Glück dass ich immer noch was anderes arbeiten durfte.

00:18:44: Aber da wird es dann irgendwann schwieriger weil du natürlich auch nicht mehr viel Zeit für andere Sachen hast.

00:18:49: Und ist auch meine Figur beim Tatort jetzt keine war mit großen Entwicklungspotenzial, weil ich war halt der Assistent von Eva Mattes.

00:18:58: Was ja auch okay war!

00:18:59: Also es gibt schlimmere Schicksale und ich liebe die Eva... Falls du zuhörst Eva, du bist wundervoll und du warst eine großen Geschenke oder bist eines der großen Gesenke in meinem Leben.

00:19:09: Und das war ja auch die Verabredung.

00:19:10: sie sucht einen Assistent für Eva Mattis und Eva hat mich wahnsinnig unterstützt und die hat doch immer gesagt, dass sie ruhig größer schreiben.

00:19:17: also das passt wir spielen auch gut zusammen.

00:19:19: da ist ja auch sie sehr auch ne intelligente Schauspielerin.

00:19:22: Aber da ist dann schon irgendwann so, ja es ist auch mehr das klassische Krimi Genre.

00:19:27: Du hast halt in einem Büro und fragt, hat er hier mal einen Feinde oder wo waren sie gestern?

00:19:31: Oder die KTU hat gerade angerufen dass Messer mit russischem Stahl geschmiedet.

00:19:36: keine Ahnung also solche technischen Texte und der Eberhofer ist ja kein Krimmi und der ganz was anderes.

00:19:42: und das ist auch eine Form von Reihe die sehr so noch nie gab.

00:19:46: Also Die Filmreihe gibt es nichts Ungewöhnliches, aber dass die im Kino stattfindet.

00:19:51: Das ist ungewöhnlich und sie hatten ja auch immer wieder mal Pausen dazwischen jetzt mal drei Jahre wir hatten aber auch schon zwei Jahre Pause.

00:19:58: Und das ist das Tolle daran also ein bisschen lockerer gestrickt diese Maschen und die Figur ist natürlich oder ich sage nicht nur die Figuren die Aufgabe den Eberhofer zu spielen ist eine sehr schöne Aufgabe.

00:20:11: Kannten Sie das erste Boot von Lederfeige als bevor das Anruf

00:20:14: kam?

00:20:15: Also ich habe die schon mal irgendwo rumliegen sehen, klar.

00:20:18: Und dann kam dieses Angebot und dann hab' ich das Drehbuch gelesen und bin zum Casting und war auch so dass meine Agentin gesagt ist gestern halt zu dem Casting hin.

00:20:27: Wir müssen sowieso schauen ob du das überhaupt machen darfst weil es für die ARD ist.

00:20:31: Du bist ja schon Tatortkommissar und noch ein Polizisten, ob das die ARd... aber sie hat gesagt Ich seh's jetzt irgendwie nicht ganz einfach.

00:20:38: Es ist ja so ganz was anderes.

00:20:39: also diese zwei Figuren kann man nicht zusammenbringen.

00:20:42: Und dann hat das Casting ja geklappt und dann gab es noch so ein paar Terminen, ein paar Schwierigkeitenwurst.

00:20:47: Das ist auch uninteressant zu erzählen.

00:20:49: Irgendwann war's dann soweit okay du darfst spielen.

00:20:52: Dann habe ich das Drehbuch nochmal gelesen und jetzt muss ich den Roman lesen und dann hab' ich mich eingegugelt und hab gesehen, dass ist ja riesiger Erfolg!

00:21:01: Da gibt ganz viele Foren dazu und jeder hat seine Meinung.

00:21:04: und dann habe ich gesagt wow, das ist eine richtig große Parallelwelt dieses Eberhoferdings.

00:21:10: Die Historie stimmt wirklich... Ich habe dann bewusst gesagt, ich lese es nicht.

00:21:14: Und hab meiner Frau das Buch... Die hat sich das Buch sofort und die hatte, weiß ich noch, ich war in der Vorbereitung des Films und sie hat abends das Buch im Bett gelesen oder gekriegt und gesagt, wir müssen viel Spaß haben!

00:21:23: Ja?

00:21:23: Und ich habe gesagt ne, Roman ist ganz was anderes als ein Drehbuch und es gibt so viele Meinungen, ich möchte mich nur auf das Drehbuch konzentrieren.

00:21:31: Ich möchte meine Interpretation der Figur aus dieser Aufgabe rausziehen Und beim Lesen habe ich so, da haben sie jetzt aber was weggelassen.

00:21:41: Das ist im Buch drin und das finde ich schade oder das lenkt nur ab.

00:21:45: Dann habe ich es gelesen und die Dampfenuddelblues gedreht.

00:21:49: Am Tag nach meinem letzten Drehtag vom Dampfnuddel-Blues hatte ich meinen ersten Drehtags am Bodensee.

00:21:55: Wir haben in Bayern an einem Bauernhof – das kann nicht mehr genau wo, das war irgendwo bei Eying daraus – hatte ich meine letzte Einstellung.

00:22:01: Da war dann schon der Fahrer von SW Erder Und dann bin ich in dieses Auto gestiegen, um zum Tatort gefahren zu werden oder Konstanz gefahren so zu werden und habe den Dampfnudel bloß rausgeholt.

00:22:11: Dann hab angefangen einen Roman zu lesen.

00:22:12: Weil ich gesagt hat jetzt hab' ich's abgeschlossen!

00:22:14: Jetzt hab' Ich mal meine Franz Eberhofer Interpretation abgeliefert... ...und jetzt kann ich es

00:22:19: lesen.".

00:22:21: Das war glaube ich der richtige Weg Für mich.

00:22:24: Ich glaube

00:22:25: auch, weil die Rittervater eine besondere Art ist.

00:22:27: Ja und es ist ja auch so ein Roman verästelt sich vielmehr.

00:22:32: da gibt's sehr viele mehr Figuren hier und dort zum Beispiel schon allein wie diese langen Spaziergänge mit dem Ludwig immer beschrieben werden.

00:22:41: das findet im Film nicht statt.

00:22:44: ich wollte nicht da reingehen dass ich mir denke da vermisse ich jetzt irgendwas oder so.

00:22:49: also sehr lustig Ab nie Harry Potter konsumiert, weder Film noch Buch bis meine Kinder dann auf der Welt.

00:22:55: Und wir irgendwann einmal waren wir auf Mallorca im Urlaub und da war es so heiß dass wir immer von zwölf Uhr mittags bis zweier Nachmittag uns in das einzige Zimmer kleine Zimmer zurückgezogen haben wo es eine Klimaanlage gab.

00:23:07: Da habe ich mich hingehockt und hab meiner Frau und den Kindern Harry Potter vorgelesen.

00:23:12: Dann habe ich irgendwann mal den ersten Harry Potter-Film gesehen und habe gesagt ach Schat!

00:23:16: Das fehlt und das fehlt und des war so lustig beschrieben Das sind super Filme.

00:23:21: Also das haben die toll gemacht und die haben wirklich die wichtigsten Sachen rausgezogen, und sonst geht's nicht!

00:23:27: Sonst wäre das eine achtzigteilige Serie pro Staffel wenn man alles dreht.

00:23:31: aber so ist es und das hatte ich keinen Bock drauf beim... Wenn ich das dann spielen muss auch noch Und das war der richtige Weg.

00:23:39: und so habe ich bin ich daran gegangen an die Rolle Aber das hat man ja auch alles überhaupt nicht, das haben wir ja gar nicht gewusst in welche Richtung wir es gehen.

00:23:46: Es ging drum Nein, es ging darum Wir machen einen ARD Fernsehfilm.

00:23:51: Ich habe damals nur gedacht, was für eine Besetzung in Simon und Elisa kannte ich schon, Stefan Zinder kannte die schon ... Aber Sigi Zimmer schied ein Held der Achtzigerjahre, ein großer Held von mir.

00:24:01: Der spielt mir toll den er nicht jetzt mal kennen und wer noch so dabei war.

00:24:05: Und Palfrater und so.

00:24:07: Das wird richtig, das wird toll dass sich sowas machen darf.

00:24:09: aber diese Geschichte daraus wirkt hat keiner gewusst.

00:24:13: Also ich lebe ja an Bayern aber Ich bin aus Hessen, aber ich sag's seit den Eberhofer-Kriminellen immer.

00:24:18: Ich flack mir aufs Hof fahre.

00:24:20: Also dieses ... Die Art wie sich schreibt die Rita, wie sie ihn beschreibt das.

00:24:24: Man hat ja beim Lesen auch so Bilder in den Kopf, ne?

00:24:27: Weil es ja manchmal dann noch enttäuscht wenn man also bei Harry Potter war ist zum Beispiel von einigen Geschirrspielern, die passt nicht zu meinen Bildern.

00:24:35: Gut, aber dir gefahrst du... Das gibt's übrigens auch bei unseren Filmen dass da oft sich meine Leute sagen, ah dem hätte ich jetzt oder die hätte ich anders besetzt!

00:24:42: Ich hab' das selber schon weil ich überrascht, was der Edd-Verlösungen findet.

00:24:46: Aber der Edds ist ganz toll im Besetzen und er hat immer seine Gründe dafür – und ich habe es dann eigentlich jedes Mal danach festgestellt, ey, Edd hatte total Recht!

00:24:57: Der hat um eine Ecke mehr gedacht oder der hat den anderen Ansatz dafür.

00:25:00: Und jetzt ist es total richtig, weil ich hab viel Klischee ge gedacht.

00:25:03: also das ist auch die große Kunst beim Inszenieren.

00:25:06: Das einst der wichtigen Sachen ist besetzen.

00:25:08: Haben

00:25:09: Sie sich bei Ihrem Franz Eberhofer was abgeschaut von irgendeinem anderen Kommissar vielleicht auch unterbewusst?

00:25:14: Nein, wenn überhaupt Colombo.

00:25:16: Und zwar nichts abgeschauert weil das ist auch ein ganz anderer Typ.

00:25:20: Nein aber ein Prinzip der Colambo-Figur ist mir eingefallen beim Franz EBERHOFER sich manchmal dümmer zu stellen als man isst den anderen dass sein Gegenüber in Sicherheit zu siegen weil er nimmt einen eh nicht ernst.

00:25:33: Das finde ich das ja bei Columbo ganz wundervoll Und

00:25:36: das ist auch der Vorteil beim Transfiguren.

00:25:38: Ja, und da haben wir auch gedacht was könnte seine ermittlerische Stärke sein?

00:25:43: Das geht ja nicht so wirklich um die Krimis.

00:25:45: Es ist ja nicht das Wichtigste aber wenn es bei Verhörern und so dass er durchaus damit spielt die Leute denken ich bin ein blöder Provinzler und dass er das ganz gut finde, wer das so ist unter Coulombo denkt sich auch die sollen ruhig denken Ich bin ein verwirrter kautsäger Typ den nichts auf die Reihe bringt.

00:26:05: Das ist eine Stärke, weil dann fangen Leute wenn sie sich zu sicher fühlen, fangen sie an Fehler zu machen.

00:26:10: Der Krimi beim Eberhofer und das haben wir uns ja auch jetzt habe ich jeder Kritik gelesen für Steckerfisch, dass der Krimia hier wohl ein bisschen simpel gestrickt ist.

00:26:18: und seht ihr, er merkt es langsam auch.

00:26:21: Es geht nicht um den Krimis, es geht darum wie diese zwei Typen das lösen mit ihren einfachen Mitteln und dem Chaos des sie haben.

00:26:29: Und es sind Provinzkomödie und es gibt diesen Krimi-Anteil dabei.

00:26:32: Es gibt Leute, die nehmen uns das übeln... ...und es gibt Leute die sagen, ja ist genau richtig!

00:26:36: Und übrigens sehr viele Polizisten mögen uns gerne, weil sie sagen es ist total witzig,... ...der ist alles komplett unrealistisch aber es ist lustig.

00:26:43: so würden wir's gerne machen.

00:26:45: Und es geht viel darum.

00:26:47: schaffen es Birkenberger also es ist früh schon klar wer es ist oder sowas.

00:26:51: Aber schaffen es birkenberger und Eberhofer einigermaßen unbeschade aus der Nummer rauszukommen um die zu lösen?

00:26:57: Genau Und um die Freundschaft an den Beinen.

00:27:00: Ja, und es ist ein Film über Familie und über Freundschaft und über das Kaff und auch ein bisschen über eine Gesellschaft, die von der modernen Welt, wenn man's mal ernst nimmt, ein bisschen abgehängt ist und die so um Anschluss kämpft.

00:27:13: Das finde ich sehr schön.

00:27:14: Es sind alles schräge Figuren, alles auch überzeichnete Figuren mag sein – das ist der Komödie geschuldet!

00:27:22: Aber es sind alles Figuren mit einer Würde, herumwürsteln und am Schluss schauen, dass sie sauber dastehen.

00:27:30: Und das mag ich, die haben so einen Anstand.

00:27:33: Und jetzt vom Schläckerfisch für Jasko ist es ja so... Man entwickelt sich ja weiter auch, ne?

00:27:37: Er ist ja auch reifer geworden.

00:27:39: der Umzug in den Neubau, den dann natürlich hast.

00:27:42: Ja aber da ist er selber schuld.

00:27:43: Das habe ich vorher auch in einem Interview gesagt.

00:27:45: hätte sich der Franz, das ist die Quittung dafür, dass er nie in die Pötte gekommen ist.

00:27:50: Ein Angst vor Veränderungen ist natürlich auch faul und alles.

00:27:53: Aber hätte sich der Franz vor ein paar Jahren vielleicht zu Susi gesagt, was hältst du davon?

00:27:57: Wir lassen uns jetzt an meinen Architekten kommen.

00:27:59: Inwieweit kann man den Sau-Stall ausbauen und einen kleinen Anbau dran machen, dass wir das hier zum Domizil machen, damit es schön wird?

00:28:07: Ich glaube dann wäre die Susie gesagt ja super warum nicht!

00:28:10: Aber er hat halt überhaupt nie etwas gemacht.

00:28:13: Nein nein, das muss alles so bleiben wie's ist.

00:28:15: Und dann hat sie ihn irgendwann erpresst.

00:28:16: Das hat er jetzt davon, dass er selber nie in die Pötte gekommen ist, der hätte sicher schöner haben können in seinem Leben... Das ist die Moral von der Geschichte.

00:28:23: Manchmal muss man sich auch selber drum kümmern und deswegen wohnt er jetzt da, aber Franz entwickelt sich langsam weiter und ich finde das toll an der Figur.

00:28:33: Er ist manchmal ein wahnsinniger Holzkopf und er stuhr und er ist grantig, aber er ist kein reaktionärer intoleranter Arsch.

00:28:40: Er isst misanthrope, aber ich sage mir erst misanthrop, er mag keine Menschen, aber die mag er alle gleich wenig.

00:28:46: also es kein Rassist hat nichts gegen Frauen in Führungsfiguren.

00:28:50: Und auch der Fakt, dass sein Sohn jetzt Hochdeutsch redet und Ballett tanzt.

00:28:55: Das befremdet ihn... das verwirrt ihn aber es ist eigentlich nicht ein Problem!

00:29:00: Er versucht sich damit zurechtzukommen weil er seinen Sohn sehr liebt.

00:29:04: Und dann macht er meinen falschen Spruch des Studien dann aber auch furchtbar leid.

00:29:08: Aber er hat das Herz und bleibt dran Zwar auf seine Art.

00:29:11: und dann denkt er, du Stofffeldest kannst du das nicht sagen dürfen oder so.

00:29:15: Das ist auch der Komödie geschuldet aber er bleibt dran und am Schluss ist er weiter in seinem Leben.

00:29:20: Na

00:29:21: ja die Beziehung von Franz und Susi?

00:29:22: Ja!

00:29:23: Und es endet damit dass sie flippt aus und haut diesen Idioten die Handtasche auf die Rübe und nimmt den in den Schwitzkasten was da Franz total sexy findet an seiner Frau und sagt, super dass du das gemacht hast.

00:29:35: Und normalerweise ist so eine Situation, wie bei diesem Tanzauftritt mit der Schlägerei hat Franz einfach in die Luft geschossen und hätte die zwei Typen rausgeschmessen.

00:29:44: Aber er gesagt ne das macht jetzt gerade die Susie und übrigens auch der Leopold unter Papa.

00:29:49: Das ist was sich an der Szene mag und was ich finde auch in den Filmen gezeigt hat.

00:29:53: Die kappeln sich!

00:29:54: Die streiten!

00:29:56: Aber da ist noch ein Energie zwischen den ganzen Eberhofers.

00:29:59: Es ist eine Familie, die hält zusammen und hat Erhaltung.

00:30:02: Da ist noch gute Energie drin!

00:30:04: Das sind zwar Kauten lustige, aber es ist wie das gallische Dorf.

00:30:07: Prügen sich die ganze Zeit... ...aber wenn einer von außen was sagt, dann sind sie aber in der Einheit.

00:30:12: Ja und das ist auch ganz klar, dass die Oma nicht verhandelbar ist, die Haltung der Oma Aber auch die Würde der Familie ist nicht verhandelbar.

00:30:19: Und wenn dann irgendwelche Typen an Pauli auf der Bühne verarschen, weil er tanzt ... Da werden halt auf einmal passt kein Blatt mehr zwischen Papa, Leopold und Susie.

00:30:28: Das sieht dann da Franz und denkt sich, normal schießen sie in die Luft.

00:30:31: aber meine Aufgabe ist jetzt leider eine andere also ziehe ich mir das scheiß Kostüm von Baumann.

00:30:35: Also es war einfach die schon Gedanken.

00:30:37: David auch unterschätzt.

00:30:38: Ja!

00:30:38: Und das mag ich an der Figur so gern.

00:30:40: Weil ihm auch immer gesagt hat keine Entwicklung Krantiger, pflegmatischer Depp.

00:30:45: Ist er nicht?

00:30:46: Nee

00:30:46: ich finde auch er hat den!

00:30:47: Ich finde der hat eine Entwicklung und er denkt über das Leben nach... Du musst

00:30:50: mal aus dem Aushalten ne?

00:30:51: Ja

00:30:52: es ist ja nicht das Problem dass die Bürgermeistern, ihr sagt ja selber du wirst wahrscheinlich der fesen sich bessere Bürgermester als der darfst.

00:30:57: Aber diese Rundschaftlerei und außerdem hat niemand davon gesprochen, dass er jetzt auf einmal dabei kommt für SRS Und das ist ja auch sein Recht übrigens.

00:31:05: Ich find' ich mag den Streit mit der Susie gern weil beide haben recht.

00:31:08: Das heißt du hast mir einfach so benutzt Als dein Helfer Gebe ich ihm zu hundert Prozent recht, kann sie nicht machen.

00:31:15: Und dann sagt sie als Antwort jetzt schön, dass Sie davon ausgegangen sind in der Beziehung, in der Lange, das man sich da gegenseitig unterstützt.

00:31:21: Hat sie wieder total Recht und ist immer wieder bei dem Thema.

00:31:24: es ist ein Paar, das halt schon lange zusammen ist und je länger eine Partnerschaft dauert, desto schwieriger wird's.

00:31:29: Aber bei denen ist noch Energie drin und die leben sich.

00:31:32: Die können ja auch nicht ohne.

00:31:33: Ja, nein!

00:31:34: Das ist auch gut.

00:31:35: Es gibt ja einen Happy End und zwar ein glaubhaftes.

00:31:38: Können Sie jetzt auf den Knochen folgen?

00:31:39: Überhofer einschalten

00:31:41: Weiß ich nicht, nein.

00:31:42: Also brauche ich ein Kostüm?

00:31:45: Nein!

00:31:46: Ich würde nie so einfach bei einer Veranstaltung als Eberhofer auf die Bühne gehen und zu tun.

00:31:51: Nein, der Eberhof ist eine Rolle.

00:31:52: Die würde ich ab Set spielen inszeniert von Etherzog.

00:31:56: Und da brauchte ich einen Drehbuch und es muss eine Situation geben.

00:31:59: aber jetzt sozusagen improvisieren wir lustig den Eber hofer.

00:32:02: das geht mich also Das ginge vielleicht schon, aber dann geht man mit der Rolle aus.

00:32:06: Dann sind wir irgendwie so.

00:32:07: was weiß ich bei amerikanischen Star Wars, Star Trek?

00:32:10: Schauspielern die auf irgendwelcher Fanconvention noch mal ein paar Mark dazu verdienen?

00:32:13: das mache ich

00:32:14: nicht.

00:32:14: Aber gibt es irgendeine Eigenschaft an Eberhofer die jetzt Sebastian Betzel gut findet und vielleicht auch als Sebastian Betzelt reden würde?

00:32:21: Ja Ruhe... Also es heißt jetzt nicht dass sie diese Eigenschaften nicht auch haben.

00:32:26: also Ruhe habe ich nicht so wie er gelassen hat.

00:32:29: Was ich ja super finde ist Hechtelt keinen Trend hinterher, der ist komplett bei sich.

00:32:35: Ist dadurch auch übrigens ökologisch ganz weit vorne.

00:32:39: Also er verbraucht kaum Klamotten, er braucht nicht dauernd irgendwie neues Zeug, fährt immer das gleiche Auto, lebt low also wenig Konsum.

00:32:49: Ja und Nimmerkäses glaube ich so

00:32:50: dass... Ja gut!

00:32:51: Das sind so seine Schwächen.

00:32:52: aber das kann ich schweres essen und gute Getränke, das ist auch eine Leidenschaft von mir.

00:32:58: Im Gegensatz zum Eberhofer koche ich sie auch gerne.

00:33:02: Aber ich finde, der hat schon einiges was man mag und ich glaube wenn der Eberhof ein Freund von einem ist den kann natürlich die Konstruktion die Wand nageln.

00:33:09: aber das ist in alle Strecke reißen es auf den Typen schon voll aus.

00:33:13: Ja

00:33:13: das zeigt er ja bei Sam Simmel und bei seinem...

00:33:16: Ja und auch beim.

00:33:16: Ich find z.B ganz grünen jetzt beim Rudi weil bei dem Film werden jetzt alles sagen ha ha ha lustig.

00:33:21: im Film wird erzählt dass da Rudi stinkt ja wird's.

00:33:25: Aber eigentlich wird erzählt, dass der Rudi mittlerweile so pleite ist, dass er sich in München eine Wohnung nicht mehr leisten kann und obdachlos ist.

00:33:32: Was überhaupt nicht lustig ist!

00:33:34: Das ist aber das Prinzip einer guten Kommune, dass es auf was Ernsten fußt.

00:33:37: Und der Franz denkt am Anfang, ja Rudi spinnt halt wieder rum, aber irgendwann checkt er das her... Gott, der hat seine Wohnung untervermietet weil er sich die nicht beleistet kann.

00:33:46: Und dann wird er eigentlich ganz rührend und kümmert sich um seinen Freund natürlich innerhalb der Komödie auf die etwas unberäufende Eberhoferart.

00:33:53: aber der Kern der Aussage ist ich bin es für dich da.

00:33:56: Werden Sie gerne mit ihm befreundet?

00:33:59: Ich bin mir die befreunde.

00:34:00: welche Eigenschaften Franz würde ihre Frau nie erlauben oder durchgehen lassen?

00:34:05: Ja, also ein bisschen mehr Ehrgeiz und etwas mehr Schwung im Leben.

00:34:09: Und was ich vorgesagt habe vielleicht sich auch mal mit Ideen einbringen und mit Organisationen wäre glaube ich schon

00:34:15: richtig.

00:34:16: Glauben Sie das der Franz Eberhofer ein glücklicher Mensch ist?

00:34:20: Nein!

00:34:21: Ich glaube dass er grundsätzlich ganz schön einen vom Schicksal mitgekriegt hat.

00:34:25: Es wird ja auch irgendwann erzählt, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist und dass sie bei der Oma aufgewachsen ist.

00:34:33: Der er hat schon seinen Säcklein auch zu tragen.

00:34:35: Und ich glaube, er neigt auch zur Depression und Melancholie.

00:34:38: Das sind ja solche Typen gerne mal!

00:34:40: Auf der anderen Seite glaube ich kann Franz mit einfachen Sachen... Ich will jetzt nicht nur lieber Kassemel und Bier und sich mit Freunden besaufen sondern also diese Wanderungen mit Ludwig oder so, glaube ich, kann der auch mit einfach an Sachen durchaus glückliche Momente haben oder mit der Oma zusammenrücken in der Küche und Ratschen Und auch mit seiner Susi, glaube ich.

00:35:02: Ich hatte sehr glückliche Momente gehabt und die Lisa und ich sagen immer, dass die zwei haben immer noch nach über zwanzig Jahren guten Sex und zwar auf Augenhöhe.

00:35:11: Sie

00:35:12: sagt ihm ja genauso wenn sie Lust hat umgekehrt?

00:35:14: Also was einer meiner absoluten Lieblingsgäcks in der ganzen Reihe ist das war beim letzten, wenn sie... Ich bin jetzt Bürgermeister.

00:35:21: es ist so geil wie sie ins Vertritt und dann im Büro ihn anmacht.

00:35:24: Das heißt, du brauchst jetzt nach zwanziger Jahren auf MMR Vorspiel.

00:35:27: Das finde ich ist ein Satz, der ist wahnsinnig lustig.

00:35:29: Aber er erzählt auch viel.

00:35:31: Das ist normalerweise läuft das bei denen immer und sie erwartet es auch, dass das super läuft.

00:35:35: Und das kannst du überrascht!

00:35:37: Sie sind ja mit Simon Schwarz glaube ich auch privat sehr eng gefreundet?

00:35:39: Ja.

00:35:40: Und mit Lisa Maritotov ja auch.

00:35:42: Ist es einfacher solche Rollen dann zu spielen wenn man auf privat befreundet isst?

00:35:46: Mit Eva Matis bin ich ja auch befreunde.

00:35:48: also wobei die sind da nicht... Da ging's ja nicht so ans Eingemacht als wir gespielt haben.

00:35:52: Es ist einfach, dass man einfach so eine Zeit ist angenehmer miteinander zu verbringen, weil wir halt viel Zeit miteinander verbringen.

00:36:00: Sie sind ja glaube ich sogar dann alle wie in der BG oder?

00:36:03: Haben Sie nicht ein Haus, wo Sie angesendet haben?

00:36:05: Nee.

00:36:05: Das war mal ... Es ist immer so die Unterbringungssituationen, wo wir drehen.

00:36:10: Es ändert sich gern mal und wir waren ja mal erzeitlang.

00:36:14: da war so ein leerstehendes Schlöstchen in einem kleinen niederbayerischen Ort in Gerzen.

00:36:19: das war halb Altersheim und es war früher mal ein Hotel mit unten einer Wirtschaft drin und das aber haben sie so aufgegeben.

00:36:24: Aber das Hotel, der war dann die Schauspieler alle drinnen untergebracht hat.

00:36:28: Dann hatte das sowas WG-artiges was total schön war Man so Dach kam, man mit Rollsbalken.

00:36:34: Echt schön!

00:36:35: Da gab es zwei oder drei Filme und da hatte das wirklich... Dass man abends immer Stubenpartie wobei, d.h.

00:36:41: Stubenparty, wenn man halt noch mehr auf der Bier zusammen guckt und hat einen Text für den nächsten Tag durchgegangen oder so.

00:36:46: Also geht ja nicht viel, wenn wir am nächsten Tag um sechs Uhr abgeholt werden im ganzen Tag dreht.

00:36:51: Und nein ist erleichtert einiges aber das darf's halt nicht sein.

00:36:58: also ich kenne zum Beispiel auch langjährig, ich soll nenn jetzt keine Namen ein langjähriges Kommissarpaar die jetzt aber nicht mehr sind vom Tatort.

00:37:08: Die beim Drehen super miteinander konnten und in dem Moment oder der Letzte klappt er gefallen ist hat man sich ein halbes Jahr nicht gesehen, nicht miteinander gesprochen und nichts.

00:37:15: da gab es keine private Beziehung.

00:37:17: Und wenn man sich dann wieder getroffen hat war's super!

00:37:20: Die waren unterschiedlich und jeder zu sein Leben gehabt und Man war einfach nicht befreundet.

00:37:25: Aber man konnte gut mit ihm und hat sich gefreut zu sehen.

00:37:27: aber dann war auch wieder gut Das geht auch.

00:37:29: Also ich glaube nicht, dass sich das könnte.

00:37:31: wenn ich jetzt zum Beispiel Partner hätte die ich richtig mit denen ich so gar nicht kann Dass ich das dann... Das ging mir sicher mal zwei drei Filme, dass man sagt komm wir sind Profis genug Dann spielen wir es halt.

00:37:41: Und es gibt genügend Filme wo man denkt Ui Hammer wie gut sie zusammen das waren sicher ganz tolle Freunde und die haben Sie überhaupt nicht riechen können.

00:37:48: Es war halt gut gespielt.

00:37:49: Das ist ja Kern unseres Jobs.

00:37:51: Aber das würde ich da nicht zehn Filme aushalten.

00:37:53: Ich glaub da wäre ich immer so.

00:37:54: ne jetzt

00:37:55: Wird der Eberhofer Und auch ganz lange weiter.

00:37:59: Da hab ich überhaupt keine Ahnung, da müssen die falsche Ansprechpartner...

00:38:02: Wie doch Werker hat jetzt gesagt, sie schreibt das nächste Buch?

00:38:05: Das wusste ich jetzt sogar schon noch gar nicht.

00:38:07: Okay!

00:38:07: Alles Trach.

00:38:08: Freu' ich mich natürlich sehr.

00:38:09: Also das heißt, der Eberhofer ist ja der blütersames Lebens mit viertzig oder?

00:38:15: Einfach vierzzig so

00:38:16: was.

00:38:16: Er ist ein bisschen jünger als ich.

00:38:17: also ich würde sagen der Ebergrofer dürfte jetzt langsam mal fünfzig werden, ne?

00:38:21: Es ist so Ende vierzig.

00:38:22: Ende vierzig ist er schon.

00:38:24: Alles andere ist dann auch ein bisschen Cockett zu spielen.

00:38:27: Ich denke, was meine Eberrofergeschichte betrifft, denke ich genau bis heute Abend.

00:38:33: Bis zur Premiere?

00:38:34: Bis kurz nach der Premiere und dann sehe ich wie es angekommen ist.

00:38:37: Und dann zählt erst mal die Last von mir weil ich heute einen Interviewtag hab' und dann kommt die nächste.

00:38:42: Last steht schon vor der Tür und wir machen also was heißt Last ?

00:38:44: Ja is's aber eine schöne Last!

00:38:46: Machen wir zehn Tage Kindertour und dann komme ich nach Hamburg und es warten zwei kleine Zahnopys auf mich.

00:38:52: Ah ok das ist die größte Last für die Salbe,

00:38:55: gell?

00:38:55: Und dann drehe ich wieder was und dann schauen wir weiter, wie es im Leben weitergeht.

00:38:59: Aber in so einen Fallen... Ich habe das aber auch immer so gehalten beim Eberhofer.

00:39:03: Wahrscheinlich weil wir ja auch angefangen haben.

00:39:05: Es sollte ein Film werden.

00:39:06: wenn man ganz viel Glück hat wird's noch ein zweiter für die ARD.

00:39:10: Dann wird diese Geschichte daraus.

00:39:11: Aber ich hab immer von Filmen... Ich mache jetzt den Film und wenn der dann abgedreht war also Vorbereitung und dann war er abgedraht, dann wusste man irgendwann muss man mal zum Nachsinn kommen vielleicht wird nochmal etwas nachgedrehte weil noch irgendwas fehlt oder so Was sehr selten vorkommt, aber ist auch schon vorgekommen.

00:39:26: Und dann geht die ganze PR-Maschinerie los was ja innerhalb dieses Eberhoferkurs muss auch ein ganz schöner... Du weißt das am besten!

00:39:34: Ganz schönes Haushack ist, das muss man dann auch abarbeiten und dann ist Pause, da braucht man mal durchschnaufen und dann schauen wir weiter.

00:39:42: Aber das Schöne habe ich gehofert, dass der nicht nur ein Bayern-Erfolge ist.

00:39:45: Der ist ja bundesweit.

00:39:46: Ja aber weil es keine Bayernkomödien sind.

00:39:48: Das sage ich aber, es sind Provinzkomödien!

00:39:50: Wir haben keine Lederhosen, wir haben keine Alpen und keine geschnitzenen Dinge.

00:39:54: Wenn noch mal wer Tracht trägt dann ist er so ganz schlecht des Pseudodürndel auf einem Volksfest von der Susi oder es ist der Unsimpat also nicht der Friends des Fultons Smiths.

00:40:05: Es ist ein Unsimpater ganz und gar nichts.

00:40:06: aber die Rolle die er spielt Der hat dann mal ein ertrachtendes Akku an und liegt dann aber auch ganz kurz darauf tot mit der am Boden.

00:40:14: Das sind Provinzkomödie, die würden woanders funktionieren.

00:40:20: Die kannst du dir vorstellen im mittleren Westen, in der Britannien... Im Landkreis Dittmarschen da aus der Wackengegend, was weiß ich?

00:40:30: Du kannst dir das vorstellen!

00:40:31: Und das ist das, was die Leute wiedererkennen Ostfriesen, alles kommt.

00:40:37: Immer wieder... Wir leben diese Filme so oder ich hatte mal, ich wohne in Hamburg irgendwie der Automechaniker meiner Schwiegermutter, kommt richtig vom Platten.

00:40:46: Das ist ein Mensch, der fast jeden Satz mit dem Nech beendet also richtig norddeutsch und er hat gesagt Ich kenne die Typen!

00:40:52: Ich bin mit solchen aufgewachsen.

00:40:53: ja und diese Kreisverkehrnummer Die Leute lieben es, weil sie kennen es.

00:40:59: Dass der Bürgermeister stolz ist, dass er einen Topf gefunden hat und keiner weiß was mehr wert dieses Kreisverkehrs ist.

00:41:06: Aber wir haben jetzt einen!

00:41:07: Und das symbolisiert auch etwas.

00:41:11: Das ist einfach toll, dass die Leute da abholen und dass wir da eigentlich ein bisschen Eigenwärmung der absoluten Provinz ein kleines Denkmal setzen.

00:41:19: Hoffe ich.

00:41:19: Ja, auf jeden Fall.

00:41:21: Also, ich freue mich drauf.

00:41:22: Entfügen wir uns gleich zu sehen im zweiten.

00:41:24: Geht ja jetzt auch den thirteenth Auguste sehr in einem Kino und ich wünsche Ihnen viel Erfolg

00:41:29: Herr Wetzel!

00:41:29: Dankeschön.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.