„Fernsehkoch Johann Lafer: Wegen dem Bundeskanzler habe ich die Geburt meines Kindes verpasst“

Shownotes

Fernsehkoch Johann Lafer spricht im Gespräch mit BILD-Unterhaltungschefin Tanja May so persönlich wie selten über seinen Weg von der einfachen Kindheit in der Steiermark an die Spitze der deutschen Kochszene. Außerdem erzählt der 68-Jährige von Rückschlägen, seiner Familie, von der Angst, als Vater versagt zu haben - und warum ihm Zusammenhalt, Ehrlichkeit und die Wertschätzung guter Lebensmittel heute wichtiger sind denn je.

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00:00:00: Johann Lafer kämpft gegen Lymphdrüsenkrebs, seit Anfang des Jahres mit Chemotherapie.

00:00:05: Eine Krankheit die ihm Kraft genommen hat.

00:00:07: Gewicht Haare aber nicht seinen Willen zu leben.

00:00:10: Ich bin dabei hoffe dass meine körperliche und physische Konstellation das Nötige noch in sich trägt oder dass ich das noch auf meiner Seite habe.

00:00:19: Und wenn dann die Leute sagen Joren hast du gut gemacht Dann glaube ich bin der größte Mensch der Welt.

00:00:23: Eigentlich wollte Johann Larva Priester werden, aber seine Eltern konnten sich das Internat nicht leisten.

00:00:28: Wir haben ein neues Haus gebaut und da war nichts zu machen ohne viele Gebührte.

00:00:32: Also wurde er Koch!

00:00:33: Er spricht über seine Eltern die ihre Liebe kam zeigen konnten und über den Moment in dem sie vor dem Fernseher weinten weil ihr Sohn für drei Sekunden im Fernsehbeitrag zu sehen waren.

00:00:44: Man konnte mich nur von der Seite erkennen und plötzlich fing meine Mutter mein Vater an zu weinen.

00:00:49: Das war der erste Moment, wo ich das Gefühl hatte die waren stolz auf mich.

00:00:52: Und er spricht über seine eigenen Kinder, die für ihn der Sinn des Lebens sind.

00:00:56: Mehr Glück kann man nicht empfinden wenn man weiß da gibt es Kinder und sie lieben dich uneingeschränkt, dass ist das Schöne.

00:01:03: Über

00:01:03: die Angst ihm nicht genug Vater gewesen zu sein und über die Erkenntnis Es zählt nicht immer die Menge der Zeit sondern ihre Intensität.

00:01:19: Der Promi Talk bei Bild

00:01:21: mit

00:01:21: Tanja Mai.

00:01:29: Heute ist mein Gast einer der beliebtesten und bekanntesten Kirche- und Fernseherkirche Deutschlands, ich bin hier in Guldenthal.

00:01:37: Ich freue mich sehr, dass wir das Ventamin gefunden haben.

00:01:38: Das hat uns ausführlich zu unterhalten.

00:01:42: Herzlich willkommen!

00:01:43: Ich freu mich, dass Sie so weit angereist sind.

00:01:45: Immer ist doch klar.

00:01:47: Herr Lafer, wenn Sie jetzt mal bei all dem was sie schon gemacht haben im Leben.

00:01:50: Ja.

00:01:50: Sie sind jetzt alt und sechszig Jahre alt.

00:01:52: Wenn Sie jetzt einmal auf Johann Lafer drauf gucken... Was von all dem, was Sie erreicht haben in Ihrem Leben macht Sie wirklich stolz?

00:02:00: Und was vielleicht überraschen macht Sie gar nicht so stolz, obwohl man das gar nicht vermuten würde?

00:02:05: Na ja zum einen muss ich sagen dass sich ich glaube unter sehr normalen Verhältnissen aufgewachsen bin in der Ausstörmark und natürlich zu diesem Zeitpunkt, da haben wir es keine Ahnung hatte welche Fasecken das Leben bieten kann.

00:02:19: Meine Mutter hat mir damals achtzig oder sprich fünfhundert Schillinge achtzig Dämer gegeben und da habe ich gedacht ist ja der, dass sie sich hier vermögen und alles was ich heute mache, was man hier sieht und was ich erlebe hat immer diese Basis.

00:02:32: Deswegen bin ich auf den Boden der Tatsachen zurückgekommen, weil ich immer wusste, wo ich herkomme und wo habe ich angefangen und was ist da raus geworden?

00:02:40: Dafür bin ich sehr dankbar, sehr stolz.

00:02:42: das hat mich sehr beflügelt und ist auch sicherlich ein Teil meiner Motivation im täglichen Leben.

00:02:48: weniger stolz glaube ich hat mich gemacht manchmal eine Entscheidung die aufgeschuldet war, dass man zu viel wollte.

00:03:00: Dass man einfach möglicherweise gedacht hat, man ist uneinterspahr und man macht das alles so, dass es möglichst gut geht oder richtig ist würde ich heute anders machen.

00:03:11: Ich würde das noch mit mehr Sensibilität über mich ergehen lassen aber man kann über das was wahr einfach nur noch philosophieren.

00:03:20: Es kommt nicht mehr zurück.

00:03:21: der Tag gestern ist der Gästegedag und heut ist ein neuer Tag und deswegen gilt der Blick einfach nach vorne.

00:03:27: Das heißt, du bereuen nichts.

00:03:28: Also alles was in deinem Leben passiert ist?

00:03:29: Ich

00:03:30: bereue sicherlich einige Dinge schon, dass ich zum Beispiel bei der Geburt und des Sohnes nicht dabei sein konnte weil Herr Schreuder zum Frühstück im Restaurant saß.

00:03:39: Das würde ich heute nicht mehr machen, weil es ein kompletter Schwachsinn ist und ich heute noch ein schlechtes Gewissen habe gegen meine Frau meiner Familie.

00:03:47: aber das bis heute so gewissenhaft.

00:03:50: und jetzt muss ich noch den Hund... Kanzler muss ich noch auf Wiedersehen sagen und vielleicht in die Kaffeedasse bringen.

00:03:58: Und gleichzeitig, exakt in dieser Stunde geht dann die Frau ins Krankenhaus.

00:04:03: Das ist natürlich alles ehemaliger gesagt als die Situation es mit sich bringt.

00:04:09: Ja, ich würde ein paar Dinge anders

00:04:11: machen.".

00:04:11: Hat's der Bundeskanzler wegen so einen Schätzengerust damals?

00:04:14: Weiß ich nicht, er wusste ja nicht die Hinterkunde.

00:04:15: Ich hab sie mir nicht gesagt... Ja aber

00:04:17: das Sie da waren!

00:04:17: War da wenigstens nicht zu

00:04:18: ihm?

00:04:18: Ja, der war nicht.

00:04:19: Da war der Weg noch dabei und so weiter.

00:04:21: Das war ja damals die Periode wo er Kanzlerin hat, der Schröder.

00:04:26: Und also ich habe mich mit ihm gut verstanden.

00:04:28: Ich fand ihn auch, muss ich sagen, menschlich sehr, sehr nahe und vor allem was mir mal gut gefallen hat.

00:04:33: Er hatte auch zu unserer Branche nämlich der guten Küche- und Kastronomie und er war ein richtiger Leben oder ist ein richtigen linker Mann.

00:04:40: Das hat mir gut getan.

00:04:42: Da muss ich sagen, das war einer derjenigen, die auch für unsere Braunste wirklich was übrig hatte.

00:04:47: Aber gerade diese privaten Momente, die ja wahnsinnig wichtig sind fürs Leben, das bereut man ja meistens erst wenn es zu spät ist also Geburt in den Kindergeburtstage vielleicht aus der Geburtstag ihrer Frau Hochzeitstage sowas.

00:04:58: Die haben wahrscheinlich oft ohne sich stattgefunden oder?

00:05:01: Nein eigentlich nicht!

00:05:03: Der Vorteil war ja dass wir beide in einem Unternehmen tätig waren.

00:05:06: zwar Wir hatten unterschiedliche Aufgabenbereiche Aber deshalb war die Nähe schon da und auch die Verpflichtung und Anführungszeichen da.

00:05:15: nur eins muss man halt sagen.

00:05:17: Das Karussell, was wir drehen mussten, war natürlich sehr vielseitig und mega kompliziert weil Zunächst war ja erst mal nur das Restaurant.

00:05:26: Dann kam mir so ein bisschen auch das Fernsehen, dann kam die Öffentlichkeit.

00:05:30: So nach der Öffentlichke kam die Kochschule.

00:05:33: Man wollte unbedingt einen Hubschlauerschein machen und dann wolltest du noch schneller sein.

00:05:38: Also dann solltest du von, sagen wir es, mit der Reiter auf hundertzehn Meter weiter.

00:05:44: Das sind dann schon Sprünge oft wo deine persönliche Entwicklung nicht immer kompatibel ist mit denen was die Anforderungen mit sich bringt.

00:05:52: Und deshalb muss ich sagen, das ist nicht einfach.

00:05:54: Also im Nachhinein war es einer meiner größten Probleme halmgerecht zu werden weil die Leute kamen auf die Stromburg mit der Vorstellung der Fernsehkoche da.

00:06:05: Wenn du nicht in Hamburg warst bei der Aufzahlung dann sagt den Hörter ist er nimmer da.

00:06:09: Dann warste nicht in der Kochschule Sottergast.

00:06:11: Ich buch kein Kochkurs mehr.

00:06:12: Da hat noch jemand eine Veranstaltung gebucht und gesagt nur wenn der da ist komme ich auch oder sonst buchen wir den gar nicht.

00:06:18: Das ist schon ein Kreislauf, ein Karussell.

00:06:23: Das rät sich nicht nur auf eine Seite, das ist schon herausfordernd.

00:06:26: Aber dieses immer allen gerecht sein wollen oder gerecht werden wollen gibt es auch mal einen Moment wo sie sich selbst gerecht- werden?

00:06:32: Also

00:06:34: muss man schon machen.

00:06:35: also für uns war immer der Urlaub heilig, also der Familienurlaub heillig.

00:06:40: Ich habe ganz oft natürlich darunter gelitten, wenn solche Veranstaltungen waren wie in der Schule, letzter Schultag.

00:06:49: Kind kommt von der Grundschule dann in die höhere Schule du musst da hingehen kannst nicht hingehen Eltern sprechen Tag weil ja immer irgendwie natürlich diese Kombination war zwischen der Gast oder das Fernsehen die Kinder vielelei Anstrüge, die man einfach befriedigen wollte oder wusste und da muss ich sagen also im Nachhinein.

00:07:13: Ich habe jetzt auch mit Nelson Müller gerade vor kurzem gesprochen der ja auch jetzt so ein Hotel hat mit Restaurant.

00:07:19: Ich frag Nelson du wirst sehen das macht dich mühebeweil.

00:07:24: Du willst ja wirklich allen gerecht werden weil du bist sensibel und auch natürlich bestrebt dass seine Entwicklung weitergeht.

00:07:31: aber das ist ein verdammter Kreislauf des da zu berätigen, weil du bist aufgeregt.

00:07:39: Sie haben ja zwei Kinder, Sohn und Tochter.

00:07:41: Haben die Kinder Ihnen das mal vorgebaut?

00:07:42: Dass der Papa eigentlich nie da war wenn es wichtig war?

00:07:44: Das war unter anderem auch ein weiterer Punkt, der mich mega beschäftigt hat.

00:07:49: Weil ist was so eine Gewissensfrage oft.

00:07:54: Wem tu ich jetzt in welcher Form weh?

00:07:58: Zum einen der Wirtschaftdedokte des Unternehmens dem übersteht er dann auch die Einnahme und die Verpflichtung.

00:08:04: Zum anderen das Persönliche in jeglicher Hinsicht, Kindererziehung, Handwesenheit.

00:08:11: Die Sprache, die Erziehung dann Kindermädchen und was weiß ich?

00:08:16: Was alles!

00:08:17: Das war so meine größte Angst dass die Kinder sich von mir abwenden.

00:08:22: weißt du sie sagen Mensch Papa Du hast ja nie Zeit für uns gehabt.

00:08:26: jetzt willst du da alles oder jetzt soll es wieder gut sein.

00:08:29: wie soll man das denn machen?

00:08:31: Ich muss sagen Ich habe gemerkt, dass eins richtig war.

00:08:36: Bin auch nicht die Menge der Zeit aber die Intensität der Zeiten.

00:08:39: Ich erinnere mich noch mal über so ein Tierpark hier in Berlin.

00:08:43: Dann bin ich also mit dem Sohn und einer meiner Tochter aufzuholen.

00:08:45: Und wenn Montag haben wir Ruhitage gehabt, dann bin ich so einen halben Tag nur mit einem Kinderlein in den Tierpark.

00:08:52: Da haben wir vorhin die Dütchen gekauft und Karotten mitgenommen oder irgendeinen alten Salat.

00:08:55: Haben wir das dann gefüttert?

00:08:57: Und das muss ich sagen, sind Momente die ich nie vergessen kann.

00:09:00: Weil sie so nah waren, die waren so intensiv und das Kind hat gemerkt, ahah!

00:09:05: Der telefoniert jetzt nicht immer gleichzeitig und dann geht er da mit mir und schüttert den Wagen oder was auch immer den Bucky, sondern der beschäftige mich mehr.

00:09:13: Das muss ich sage dass im Nachhinein das ist das was ich richtig gemacht habe.

00:09:17: Gleichzeitig versuch natürlich auch oft irgendwas mit irgendwelchen Geschenken richtig zu machen.

00:09:22: Ich werde nie vergessen als unsere Tochter in London den Master auf Science gewacht hat und ich dann da ruft sie mich an, sagt sie, aber mir geht so schlecht.

00:09:31: Ich bin so fertig, komm nach London, komm ... Und dann denke ich mir natürlich was macht ihr jetzt erst nach London?

00:09:39: Geht es erstmal ins Heros und nehmt seine Kreditkarte, schaut das vorhin genug Geld drauf.

00:09:44: wie sonst gehst du in die Abteilung zweiter Stock und sagst Jetschen womit kann ich dir heute eine Freude machen ob das jetzt egal welche Marke ist?

00:09:51: Ich suchte was aus und dann habe ich ein Mega-Erlebnis gehabt.

00:09:54: Das muss ich sagen, das habe ich nie vergessen!

00:09:57: Es war einzigartig... Dann sagt sie zu mir, nein, nix Herrrotz, lass uns heute Abend schön essen gehen.

00:10:05: Und dann denken wir ja Essen, da musst du schon gucken wenn der Essen geht, weil er ist auf jeden Fall günstiger wie Herrotz.

00:10:12: Dann habe ich angeschaut in diesem Restaurant von den Plomentalen, dieses englische Restaurant, das glaube ich jetzt nicht mehr hat in dem Hotel Und hab ich da reserviert und dann bin ich dahin.

00:10:22: Dann hab ich gesagt, du kannst schon mal eine schnelle Flasche Wein bestellen, weil die sich in einer Weingegen aufgewachsen hat, sind wir getroffen haben.

00:10:27: Ich hab gesagt, wie du jetzt vorglühen was mit so halb trockenen Wein?

00:10:30: Denkst du immer, naja, was ist das eigentlich?

00:10:33: Ich sage mal etwas, was nichts mit richtig purer Meingenuss zu tun hat.

00:10:38: Aber sie hat schon immer bei uns natürlich mitbekommen, was wir für ein Wert legt auf besondere Inhalte der Produkte und Qualität.

00:10:46: Und dann stell ich den Weinen, dann stoßen wir zur Hand und dann sagt sie ... Abbie, das ist ein richtig leckerer Meil.

00:10:55: Und dann kannst du dir vorstellen für mich so, der hätte auch sagen können, er ist Flüssiger oder weissweiler Trist, nee!

00:11:01: Und dann habe ich mir sofort gemerkt dass das doch was sie mitbekommen haben bei uns im Umfeld zuhause im Restaurant mit ihren Freunden wir haben immer hier Kochkurse gemacht und ihre Freundin oder für den Sohn mit der Schule im Kindergarten usw.. Und das ist eine der wichtigsten Dinge, die ich in meinem Leben in Deutschland ein bisschen vermisse.

00:11:23: Es ist nämlich dieses Weitergeben an Wissen und das weitergeben an Erfahrung.

00:11:28: Wir kommen deshalb nicht weiter weil ich glaube dass die Bildung, die sich auf vielelei Dinge bezieht, nicht richtig präsent ist.

00:11:35: Wir müssen heute Instrumentarien schaffen wo die jungen Leute an Dinge herangeführt werden wie oft zu Hause früher selbstverständlich waren, die heute nicht mehr da sind und deswegen sage Eine sehr wichtigen Rezessionen wäre wirklich Geschmackspindlung.

00:11:51: Auch das Wissen, wo kommen Produkte her?

00:11:53: Weil wir jammern immer dass die Leute zum Teil bestimmte Dinge nicht verstehen oder dies heißt und nicht mehr kennen.

00:11:59: oder ich sage jetzt mal auch manchmal im Supermarkt nur noch nach dem Preis gucken.

00:12:03: Ja, wie soll ich das denn wissen?

00:12:05: Wir haben mit den Kindern ja damals in meiner Schulmenzer solche Versuche gemacht bei den Bauern.

00:12:10: Ich war ja frustriert wenn einer nix kannte außer Karotten der kann schon gar keinen Lauch mehr und da muss man sich überlegen woher kommt das also?

00:12:18: dass ist ein Teil der gesellschaftlichen Entwicklung und das muss man auch wissen dass das natürlich auch dazu beiträgt dass wir sagen mal einen Land sind wo man dann auch sagt okay hier wird auf bestimmte Dinge besondere Wert gelegt.

00:12:31: Aber das klingt schon so, als hätten sie eine große Nähe zu ihren Kindern.

00:12:34: Ja absolut!

00:12:35: Die waren jetzt da und ich arbeite auch mit unserer Tochter.

00:12:37: die macht ja viel für mich.

00:12:38: Social Media und der Sohn ist im digitalen Bereich, im KI-Bereich sehr erfolgreich.

00:12:44: Beide helfen uns und ich möchte eigentlich noch mehr machen bei.

00:12:47: was ist die Situation?

00:12:50: Wir haben ja diese beiden Kinder sind unsere Ja, ich kann nicht sagen jetzt unser Vermächtnis oder Hinterlassenschaft.

00:12:59: Aber für die Kinder lohnt es sich das ja auch zu machen.

00:13:02: Also das sage ich immer, Kinder sind natürlich heute nicht ganz unaufwendig und Kinder bedürfen auch ein bisschen Fürsorge um Pflege.

00:13:09: und was so sicher ist, kosten auch Geld keine Frage aber das ist ein sinnvolles Geld.

00:13:15: Ich mein, was nutzt du?

00:13:16: Ich kenne so viele Leute, die haben alles.

00:13:17: Die hat mal eine Familie geholfen in Köln an Haus auszuräumen.

00:13:21: Die können ja Kinder hatten.

00:13:22: Da hab ich mir gedacht, nee das willst du definitiv nicht.

00:13:26: Das willst du nicht am Ende, dass du dann gucken musst, dass es heute noch verschenken kann und dass das Haus leer wird?

00:13:31: Da muss ich wirklich sagen, das wäre nichts für mich.

00:13:34: deswegen ist jetzt der Fokus auf Navi-Verfahren in einem Jahr einen Urlaub zusammen.

00:13:38: Wir haben jetzt auch zusammengesessen wo wir im September hin fahren und es macht mega Spaß weil man diese Nähe einfach braucht.

00:13:47: Und ich meine das ist ja auch das Wichtigste, wenn uns mal irgendetwas passiert oder wenn in eine Situation kommen, dann möchte ich ja nicht, dass die irgendein Pflege, den sie anrufen und sagen hier guck mal da liegt jemand und kümmert euch für ca.

00:14:00: zwanzig Stunden.

00:14:01: das würde mir schon oder es kapiert uns schon nicht leicht sein wenn der so wäre deswegen wie meine Wahl hineinschreit?

00:14:08: Genau, genau.

00:14:10: Aber Opa

00:14:11: sind Sie noch nicht?

00:14:12: Nein nein noch nicht!

00:14:13: Ich weiß nicht... Dieses Gespräch immer vermieten, ich weiß nicht.

00:14:17: Das ist dringend nichts und das ist auch so... Es müssen die wissen!

00:14:21: Ich sag mal, das habe ich aber uns auch gesehen.

00:14:25: Unsere Kinder sind ja sehr spät geboren weil natürlich auch der, wie soll ich sagen?

00:14:31: Der Entwicklungsdruckaufbau eines Lebens einer in dem Fall Gastronomie eines großen Unternehmens tatsächlich auch eine gewisse große Einsatzbereitschaft mit sich bringen muss.

00:14:44: Leidenschaft und meine Frau hat bis zum Fürst gearbeitet, ich habe sie so bewundert und es ist im Nachhinein auf, da sind alles Fehler.

00:14:50: aber im nachhineinen, weißt du?

00:14:52: Wenn die Kuh... Es ist leider so.

00:14:55: Wie alt waren Sie als Papa wohnen?

00:14:57: Die Tochter ist jetzt dreißig, im einunddreißigsten Namen.

00:14:59: Als fachend

00:14:59: Dreißig waren sie dann?

00:15:00: Ja,

00:15:00: gedracht und dreißzig, siehst du!

00:15:02: Und wollten sie immer auch schon als jung waren?

00:15:04: Wollten Sie immer Papa werden, war das klar, dass die Kinder gehen?

00:15:08: Also es ist ja dann so, dass man natürlich immer abwegt zwischen Karriere und alles was dazu gehört.

00:15:15: Jetzt muss ich mir vorstellen, es ist jetzt etwas Positives aber wenn man so viele verschiedene Baustellen hat und dann sagt man natürlich, oh, es kommt jetzt ein Posit im Sinne des ganz anderes.

00:15:29: Aber ich muss sagen im Nachhinein, es war absolut das Essenzielle des Lebens.

00:15:35: Ich mein mehr Glück kann man nicht empfinden wenn man ja weiß da gibt es Kinder und Kinder sind die lieben dich uneingeschränkt.

00:15:46: Das ist das schöne Verrestervahl.

00:15:48: Wenn ich heute mit Leuten rede weiss man nie welche Absichten dahinter stehen was sie von dir wollen ob das jetzt reingeschäftlich oder ob dass jetzt irgendwie schon vorausschauend ist.

00:15:59: Man kann in die Menschen nicht hineinschauen, aber ich glaube bei unseren Kindern ist es so, dass sie wirklich ... und das ist das Beispiel mit der doch den London, der hätte ja auch sagen können zu kommen.

00:16:07: Der Partner, der soll mal richtig hier Kohle rauslassen da... Nein!

00:16:10: Sie wollte es nicht.

00:16:11: Es war vergänglich, Essen und Trinken ist vergängliche und das hat mir so viel Mut gegeben.

00:16:16: und deswegen ist heute wenn wir in Urlaub fahren an oberster Stelle nicht wo ist das nächste Museum oder wo sind die nächsten Sehenswürdigkeiten sondern Man guckt schon vorher ganz genau, liest Rezensionen und so was für sich.

00:16:29: Wo geht man hin?

00:16:30: Was gibt es im Umfeld?

00:16:32: Wo kann man schön Arten verbringen?

00:16:33: Das hat nichts mit gehobener Sterne Gastronomie zu tun.

00:16:36: Sonst einfach so!

00:16:38: Man möchte sehr stark die Eigenheiten dieser Legionen des Landes und deren Inhalte kennenlernen.

00:16:43: Und das war auch meine Philosophie.

00:16:45: Wenn man gesagt, bin ich heute in Frankreich... Leute über Frankreich sprechen.

00:16:48: Ich habe nie in Frankreich gearbeitet, da kann ich nicht verstehen die Mentalität.

00:16:52: Ich kann noch nicht die Preisfilme so viel verstehen und ich kann wirklich verstehen was ist eigentlich die ehrliche Französische Küche?

00:16:58: Und deswegen hab' ich das Glück gehabt damals dass ich sehr früh diesen Mut hatte auch in andere Länder zu gehen.

00:17:04: weil heute wenn einer sagt zu mir die Franzosen sind ja so-und-so und es ist ja so und so die Italiener dann kann ich sagen Ja Leute!

00:17:12: Ich versteh's und man muss auch ehrlich sein dass viele Dinge kommen ja aus den Harmenverhältnis eines Landes oder aus der damaligen Esse und Landschaftsburg, ja genau.

00:17:22: Und das musst du nicht, verstehst du?

00:17:24: Nein!

00:17:24: Wenn ich ein Brusketter esse und es sind super gereifte Tomaten mit einem guten Brot... ...es ist einfach nur lecker so.

00:17:31: Aber das kann ich nur dann beurteilen wenn ich mal sowas gegessen habe.

00:17:34: Ist auch unser Thema insgesamt.

00:17:35: Ich predige meinen Fernsehen, kauft gute Lebensmittel, macht was.

00:17:39: aber wenn ich nie eine gute Tomatensuppe gegessen dann fehlt mir in meinem Mund eine Referenz höher.

00:17:44: Sondern habe ich das Problem, was mache ich jetzt?

00:17:46: Ich fliege morgen nach Rom und freue mich schon auf den einfachsten Teller Spaghetti, Pomodoro- und Tomatenmolzes.

00:17:53: Ein schöneres Glas Weißweiner!

00:17:54: Mehr gebt also mehr brauche ich da gar nicht.

00:17:56: Da bin

00:17:56: ich glücklich Ja aber das muss man auch sagen die können das

00:17:59: Genau.

00:18:00: Und deswegen der Fäuschungsdraub.

00:18:01: Die haben so eine Lebensart an sich.

00:18:04: Die Küche ist relativ einfacher.

00:18:06: Das muss man wirklich sagen.

00:18:07: Aber das was sie in der Küche verwenden Macht einfach Sinn.

00:18:11: Da kommt nicht so fünfzehn irgendwas zusammengewürfelt ist, sondern es ist ehrlich.

00:18:17: und wenn das geile Nudeln sind die gut gekocht sind und dann so eine schöne eingekochte Tomatensauce... Das

00:18:22: krieg ich junger Herr Larsen!

00:18:23: Wir essen da ja!

00:18:24: Wissen Sie schon in welches Land Sie dieses Jahr fahren mit Ihrer Familie?

00:18:27: Wir haben noch zu Greta entschieden.

00:18:28: Greta gibt's ein tolles Hotel da.

00:18:30: Da waren meine Frau und die Kinder, die fahren immer ein im Jahr allein in Urlaub.

00:18:36: Das hat ihnen so gut gefallen.

00:18:37: Und ich muss sagen, das muss jetzt... Da fahren

00:18:40: sie jetzt mal mit?

00:18:40: Koch im Herbst dann die Reise sein!

00:18:42: Wenn

00:18:43: wir jetzt mal zurück in ihre Kindheit,

00:18:45: in

00:18:45: der Steiermatte gibt es da irgendwas auf ihrem Weg was sie mehr geprägt hat für ihren Beruf auch, für später als vielleicht jede Ausbildung?

00:18:53: Ja, es gab zwei Dinge.

00:18:54: Es gibt ein sehr positives Ding nämlich dass ich aufgewachsen bin unter Verhältnissen.

00:19:00: Wir hatten nichts.

00:19:01: Ich sag so wie's ist.

00:19:02: Eltern waren.

00:19:02: Sie haben eine Bauernheit?

00:19:04: Ich

00:19:04: habe einen Bauernhof und mein Vater ging zur Arbeit um das alles zu bezahlen.

00:19:09: Und wir haben auch schließlich gelebt von dem was wir selber hatten Wie er meine Kuh gehabt, wie er mein Brindt gehabt, die hat zwei Schweine gehabt usw.

00:19:19: Aber aus den ökologischen Bestand der Landwirtschaft aufgezogen.

00:19:24: Da gab es nichts, kein Mastfutter oder irgendetwas zusätzliches.

00:19:27: Es gibt alles nicht so.

00:19:28: Meine Mutter hat sogar die Eierschalen noch von den Frisch-Eiern getrocknet und hat sie klein gerieben und diese Hühnerwerte gegeben.

00:19:35: Wir wissen dass heute diese Eierscharlen-Tabletten innen, diese Jungferne total gesund sind, mega erfordert.

00:19:40: damals haben das die Hühners gekommen.

00:19:42: Heute wird man vielleicht das nochmal keine Ahnung was damit machen aber Das hat mich schon geprägt.

00:19:47: Aber auch diesbezüglich natürlich zwei Dinge die mich sehr sagen wir mal, unbewusst in meiner Entwicklung vorangetrieben haben es nämlich die Ehrlichkeit des Produktes und die Tatsache dass die Natur brutal ist.

00:20:01: Also wenn im Frühjahr wie Eisheiligen so wie dieses Jahr Frost hacken gab's keine Marillinen, keine Zwetschige, keine Kirsche so... Und dann ist die Mutter gekommen hat geweint sagt sie das hier gibt's keine Knödel da sag ich mir doch gar nicht Knöel weil eben die Bäume abgefroren sind.

00:20:16: So, jetzt muss man dann überlegen... Man will ja heute da um die Ecke gehen und so haben wir's gegeben, hol ich mal ein Kilo Aprikosen oder einen Kilo Kirschen?

00:20:22: Jetzt wachsen die ja massenweise!

00:20:24: Nein das Gabel ist bei uns!

00:20:26: Da gab es einen Daumen der Einmaladen, da konnte es Tätigahnen kaufen, da konnten es Trollmülpse kaufen, der konnte es Unterwäsche kaufen, er konnte es... Ich weiß nicht, da gab es glaube ich gar kein Joghurtso also.. Und das Geld war auch nicht da, da hast du selber geräuchert in der Räucherkammer und alles Mögliche gehaucht und Sauerklaut gedreht und so weiter.

00:20:41: Und wenn ich dann zu Weihnachten sauer Tag gegessen habe, das war wie eine Delikatesse.

00:20:44: Das jeden Fehl ... Das war ja mega!

00:20:47: Jeder fahrende ... Wusste es genau?

00:20:49: Wir mussten das Kraut nach Hause fahren.

00:20:51: Der hohen Waffer rostet und muss erst mal Putzen mit Schlägelpapier.

00:20:55: Dann hat die Mutter den geputzt.

00:20:56: Dann wurde der benutzt wieder, weil er noch einigen im Jahr benutzt wurde.

00:20:59: So hat sich das Leben angespielt.

00:21:02: Das hab' ich damals nicht so eingeschätzt.

00:21:04: Das war für mich eher lästig da Kartoffel ausgraben.

00:21:06: Ach's ist so ne Scheiße, aber ich bin da.

00:21:09: Händetreckig, also das war für mich nichts Besonderes.

00:21:12: Aber natürlich wurde dieser Grundgeschmack bei mir gespeichert.

00:21:16: Weißt du es war so?

00:21:16: Das war mein Geschmack.

00:21:17: ich konnte schon unser spezielles Kübeskernöl und meine Eltern haben immer die eigenen Kübisse ausgeputzt getrocknet auf dem Kohleofen oben und dann zur Ölmühle gefahren.

00:21:27: So jetzt kam aber aus drei Kilo Kerne nur ein Liter Öl raus hat die Mutter gesagt ne zu den Müller da mach bitte die Hälfte mit Rapsöl.

00:21:36: Und damals war ja etwas, was sofort verdorben ist.

00:21:39: Das hat so komisch geschmeckt!

00:21:42: Das kannst du nicht essen und deswegen habe ich eine schlechte Beziehung zu Blödskennen.

00:21:48: Ich kann das jetzt nicht essen, aber die Delikate esse.

00:21:52: ich liebe es einfach.

00:21:53: Das war das eine, was das Kulinarche betrifft.

00:21:58: Meine Mutter hat viel gebacken und viel gemacht.

00:22:00: Deswegen mache ich lange Patisserie.

00:22:02: Das hat mich sehr geprägt.

00:22:03: Aber was ich damals nicht einschätzen konnte genauso war die Zuwenden in Persönlichem meiner Eltern.

00:22:08: Also ich muss sagen ... Die konnten nicht zeigen wie sehr sie mich lieben.

00:22:14: Und ich hatte ein Schösterlebnis und das war für mich so im Leben eines der größten Erlebnisse.

00:22:18: Ich war bei Witzig mein Lange und da gab es einen Film von Heinz Fischer-Kabin, ein Bordreh von Ecker Gritzigmann im EUF vom zwanziger Fünftern.

00:22:26: Jetzt muss ich mal vorstellen... Ich habe dann bei Wiesigmann meine Videokassette mit nach Hause gebracht und dann hab' ich denen das so eine VHS vorgespielt und ich war wirklich drei Sekunden ist kein Witz!

00:22:37: Wenn es um meine Karriereautos ist mit Fernsehen, drei Sekunde im Bild zu sehen?

00:22:42: Ich bin nur einmal so durchgelaufen man konnte mich nur von der Seite erkennen und plötzlich fing mein Mutter und mein Vater an zu weinen vor dem Fernseher.

00:22:50: Das war der erste Moment, wo ich das Gefühl hatte, die waren stolz auf mich.

00:22:53: Das erste Mal, wo die gesagt haben jetzt verstehe ich was er macht oder versteh' ich was der von dem kleinen Hansi aus der Steiermark zu Johann in München... Was der da macht und was das System ist, weil man ja auch das System gesehen hat oberstehen- und dreisternrestaurant usw.. Und da ist mir wirklich zum ersten mal bewusst geworden dass vieles was dort zu den ehrlichen Blugen der Menschlichkeit, nämlich Sondag in die Kirche.

00:23:23: In meinem Mutter ging immer noch mit dem Kopf hoch in eine Kirche oder mit einer Kittelschürze.

00:23:28: Damals kannte ich es nicht anders.

00:23:30: Ich habe auch keine Ahnung gehabt ob das so sein muss oder nicht.

00:23:32: Ich war ja selber Ministerant und so weiter.

00:23:35: Heute im Nachhinein würde ich sagen, dass war die Ehrlichkeit der Inhalt von Menschen, die es nicht an das Wussten kannten und so reagiert haben.

00:23:45: Es ist kein Vorwurf, ich habe das denne verziehen, ich hab es auch alles abgeschlossen Ich habe mich auch würdig verabschiedet.

00:23:53: aber ich muss wirklich sagen Das war damals für mich so ein Moment wo ich dann gedacht hat Mensch Meier Ja Und deswegen ist das heute so und deswegen auch verstehen sie das mit den Kindern dass ich das was ich erfahren habe niemals so weitermachen wollte.

00:24:13: Und dann kommt sie in die Situation, ein Restaurant alles aufgezählt und bist in einer ähnlichen Situation wieder.

00:24:19: Und bloß nicht dass du den gleichen Fehler machst wie vielleicht deine Eltern gemacht haben.

00:24:24: Deshalb ist das heute für mich so, ich glaube in meiner Tugendist bin sehr großzügig, ich bin zu Leuten sehr offen.

00:24:33: Ich glaube auch, dass ich eine bestimmte Fangemeinde habe im Positiv.

00:24:36: Ich hab sicher auch einige Leute die es haben.

00:24:38: Den kann ich nicht mehr sehen oder wie lange.

00:24:39: der ist schon im Fernsehen und gibt genug junge Länden, genug junge Leute.

00:24:43: aber ich kann immer nur sagen wenn ich die Anschaukode zur Grunde lege und wenn ich auch in manchen Bereichen den Verkauf von Büchern und so zur Grundelege dann habe ich nicht alles falsch gemacht.

00:24:52: natürlich ist das eigentlich Kunst jeden Menschen gerecht zu werden.

00:24:55: das ist nicht machbar.

00:24:57: Aber ich habe einen Beruf, der krisensicher ist Essen und Trinken.

00:25:00: Ich glaube das ist was uns alle jeden Tag betrifft.

00:25:03: Und deswegen freue ich mich sehr nicht auf meinen Wunschstraum oder ein Ziel ist es einfach dass vielleicht irgendwann mal Leute sagen wenn ich an den Lafer denke dann denke ich an seinen Wienerschlitzel.

00:25:12: Das mache ich immer noch und da vielleicht ist das das Rezept was ich jemals mache bei Kaiserschmarrn oder sonstiges weil ich glaube dass die Leute schon auf einer sehr ehrlichen Basis leben wollen.

00:25:22: Nicht jeder stellt sich zwei Stunden in die Küche jeden Tag sondern er will wenn er was macht, relativ gut sein, schnell sein und am Ende andere Menschen damit glücklich machen.

00:25:31: Wenn

00:25:31: Ihre Eltern das jetzt sehen könnten, was Sie sich aufgebaut haben im Leben?

00:25:36: Ja, meine Mutter war ja oft da, mein Vater ist leider sehr früh verstorben auch an einer Krankheit sehr sehr früh Und ich muss sagen, meine mutter war oft hier aber der hat so ein bisschen das Dembo gefällt der schnellen Entwicklung das nachzuverziehen.

00:25:54: Sie hat immer gesagt, hann sie was auf?

00:25:56: Mach langsam.

00:25:58: Mach nicht so viel!

00:25:59: Also immer diese Fürsorge von früher... Immer dieses Ja, ja,

00:26:05: es ist auch so... Und ihr fand doch die Angst dass es schief ging?

00:26:06: Ja genau und ich habe dann mal auch einen Stern verloren und da werde ich nie vergessen.

00:26:12: Da war ich mit ihrem weinsamen Weihnachtsrat und sie konnte dieses Nicht-Richtig alles erzuordnen wie das alles geht und wie das Alles ist kann.

00:26:21: man zieht Leute auf mich zu und sagen, oh Johann oder Herr Lover nehmen.

00:26:25: Es ist nicht so ärztlich nicht so schlimm wir kommen trotzdem usw.. Das hat mir weh das hat mir wahnsinnig weh getan muss ich sagen.

00:26:32: Und dann denkst

00:26:33: du die Mutter

00:26:34: war dabei?

00:26:34: Ja die Mutter da war dabei.

00:26:36: Jetzt habe ich so vieles Positives bewirkt und bin fast jeden Tag im Fernsehen und ich bin überall.

00:26:44: Die Leute kennen dich mit da und an Herrn Lover guten Tag oder Johann Guten Tag.

00:26:49: Und dann natürlich, aber es ist immer so enttäuschend leider.

00:26:52: Das ist auch das was ich oft bedauere, dass dieses negative, ja heute natürlich... Es muss sein klar weil die negativen Dinge natürlich erst mal die Aufmerksamkeit mit sich bringen, aber leben und leben lassen.

00:27:02: Ich finde das ist immer noch ein wesentlicher Bestandteil und auch, dass man heute Vorbilder oder Menschen, die etwas Besonderes machen, respektiert akzeptiert.

00:27:11: Das muss ich auch ein bisschen in den Mittelpunkt stellen, wie in Amerika.

00:27:14: Ich weiß, Sie kennen diese Leute und sind auf der Amerika.

00:27:16: Sie werden wissen, dass das oft etwas anders ist als wir bei uns.

00:27:21: Obwohl ich nicht alles gut finde, habe ich es in Amerika gemacht.

00:27:23: Aber ich muss sagen, die Vorbilder, die Binnenlieder oder die Stakeholder sind halt einfach ja oft wichtig damit die jungen Leute sehen was kann ich machen?

00:27:34: Was kann ich erreichen?

00:27:36: Ihr Karriere war ja auch nicht vorgezeichnet, also der kleine Hansi in der Steiermark.

00:27:40: War das ein Dorf, ein Ort?

00:27:42: Wie groß war es, wo Sie aufgewachsen

00:27:44: sind?

00:27:44: Es ist ein Ort mit mittlerweile zwei tausend Einwohnern.

00:27:49: Ich war sehr gläubig und bin immer noch, aber ich fahre da nicht mehr an der Kirche.

00:27:53: Und der Bischof Kotgasse, der leider nicht mehr lebt, er war dann auch der Bischer von Innsbruck und von Salzburg

00:27:58: usw.,

00:27:58: das war so ein Gönner-Förderer für wir.

00:28:01: Ich wollte ja blister studieren, aber meine Eltern konnten sich das nicht leisten.

00:28:05: Es war auch nicht möglich, das Internat zu bezahlen.

00:28:07: und dann habe ich ihn überlegt, Gärtner zu werden bei meinem Onkel Gerhard Gärtning der Tasmanien.

00:28:11: Der hat wesentlich dazu beigetragen diesen botanischen Garten in die Tasmanie aufzubauen.

00:28:15: Er ist schon vor sechzig Jahren da mit dem Schiff.

00:28:18: Ist er ausgewandert oder weggereist?

00:28:21: Und dann kam eben noch diese persönliche Vorliebe zum Kochen Zuhause und an.

00:28:24: irgendwann bin ich mein Vater mit sechzehn Nach Grazinsrestaurant, wo übrigens demnächst eine große Feier stattfindet.

00:28:31: Fünfzig Jahre vor fünfzig Jahren habe ich dort angefangen.

00:28:35: Bin ich dahin und dann muss er vorstellen sitzt man da am Stammtisch und warten auf die Lehrchefin?

00:28:40: soll ich zu meinem Vater mit sechs oder siebzehn glaube ich.

00:28:43: Ich will gern mal so einen Gösser hier drin kannst du dir vorstellen bei uns glaubst nur Apfelmost und dann sitzen wir dabei im kleinen Kügelbier.

00:28:49: Dann kommt die Lehrschefin und sagt nicht guten Tag nichts Sind sie larver?

00:28:54: Nein, sondern das Erste, was ich sage ganz laut.

00:28:57: Was soll aus dem Burm schon werden wenn er jetzt schon Bier säuft?

00:29:00: Kannst du dir vorstellen und das war für mich damals mit meiner Sensibilität der Mega-Schock!

00:29:06: Ich bin ja fast wirklich in Sicht zusammen gefahren.

00:29:09: aber irgendwie hat das Gespräch dann doch Sie überzeugt habe ich angefangen.

00:29:13: und da war der zweite Schock.

00:29:15: nach drei Wochen hab' ich mir dann... Da gab's immer gebacken immer an der Lakesse also mit Salat und da hab' Statt dass ich die Aufschnittmaschine aufgeteilt hätte, habe ich mit dem Finger eine Käsenscheibe nachgeschoben und hab mir den Finger komplett in der Mitte durchgeschnitten.

00:29:29: Dann war ich erst mal sechs Wochen krank.

00:29:34: Nach drei Wochen beginnt der Lehre... Also es war ein scheiß Denkbarer Anfang!

00:29:40: Dann habe ich immer noch Zwiebel geschält und nur kühl ausgeputzt und nur Kohleischaft angesetzt.

00:29:45: Hundert Kilo Zwieel am Tag weil Kohleisaft war Spezialität, größer Kohleisch.

00:29:50: Da schaffte zu meiner Mutter, nein, hab ja Das habe ich mir so nicht vorgestellt.

00:29:54: Das ist für mich kein Koch, das ist ja für mich eher was ich handlanger schütze aus der letzten Reihe irgendwas.

00:30:02: Ich herauf und da hat meine Mutter mein Vater gesagt ne du hörst dich drauf?

00:30:05: Das hast du angefangen, dass machst du zu Ende, was du danach machst, ist uns egal.

00:30:09: Du hast es gemacht.

00:30:10: Das war mein Glück weil ich bin dann, hab' mich so eine Frau in die Arme genommen, die war die Mehlspeisköchin, die Maria und die hat dann mir gezeigt wie Mehl speisen gehen.

00:30:17: Und daher kommt jetzt einfach meine große Leidenschaft nach wie vor für die Süße.

00:30:21: Das ist mein Steckenpferd und daran arbeite ich auch, da bin ich sehr glücklich

00:30:25: drüber.".

00:30:26: Was mich jetzt wundert, wenn Sie Priester studieren wollten?

00:30:29: Eigentlich dachte ich immer das die armen Kinder oder Kinder aus ärmeren Familien, dass sie von der Kirche eigentlich von der Pflextuhr in Paris sind.

00:30:35: Ja und

00:30:36: zwar so man muss sich nach Wien an Neustadt in einem Priestseminar... ...das ist in der Naht und da war nix zu machen ohne viele Gebührte.

00:30:43: Das war definitiv ein neues Haus gebaut usw.. Das ist jetzt schon viele, viele Jahre her.

00:30:48: Aber es war tatsächlich so.

00:30:50: Man kann wirklich keine Priester tun.

00:30:51: Was ich nicht hat und das muss ich immer noch sagen, dass wahrscheinlich viele Zuhörer etwas differenziert.

00:30:59: Diese Kultur die wir brauchen um die Gesellschaft zusammenzuhalten... Wir sind in einer totalen Schieflage.

00:31:04: Ich finde diese soziale Aggression ist ja nichts zu übersehen.

00:31:08: Wird schon sehr stark auch zusammengehalten durch diese Dorfgemeinschaft?

00:31:12: Ich nehme mal das Beispiel der Kinder, kein Martinsumzug mehr.

00:31:16: Kein Baum Sonntag nix mehr.

00:31:19: Immer noch was willst du noch viel?

00:31:20: Ich sage jetzt mal wo will sie es hier noch zusammensetzen?

00:31:23: mit dem Handy?

00:31:23: gegenseitig sich Chat schreiben ist ja nicht Kommunikation im sozialen Bereich.

00:31:27: Das kann schon sein aber ich stehe mir etwas anderes darunter vor.

00:31:30: und natürlich auch den gesellschaftlichen Vergleich oder die menschliche Vergleiche sind immer nur alles gut wer mehr hat.

00:31:38: Sondern es ist ja auch mal, dass jemand auch nett ist.

00:31:40: Weil er weniger hat oder weil man den auch gerne noch unterschützt oder umgekehrt vergesst.

00:31:44: und ich sage immer das haben wir immer gemacht.

00:31:46: meine frau hat Ich weiß nicht wie viele jahre ins gymnasium unserer dochter Jeden tag vier dreißig Kinder der schulessen hingefahren immer die.

00:31:56: meine fraue war dann mega star.

00:31:59: Die war so beliebt aber Weil die Kinder zum Teil zu Hause kein Frühstück bekamen oder überhaupt nichts gegessen haben.

00:32:05: Dann haben sie nach Schule bis Nachmittag schon vier Uhr gehabt, wie willst du da dein Abitur vernünftig schaffen mit der nächsten Zeit zu essen hast?

00:32:12: Dann hatten die da vier, fünf Mikrowellen!

00:32:14: Dann konntest du von zuhause was mitbringen.

00:32:16: Wenn dir die Eltern nix mitgeben und es müssen mitnehmen... Da musst du auch was reinstellen in die Mikrowelle, kommt nicht alleine etwas raus.

00:32:21: Unterweitern sofort.

00:32:22: Und das muss ich sagen klitscht alles wieder zurück.

00:32:24: wenn ich heute sehe Mit welchem Respekt, wenn wir was haben.

00:32:28: Wenn wir anrufen diese Leute oder wenn unsere Tochter hier irgendwas macht... Alle kommen!

00:32:33: Es ist der Zentral im Mittelpunkt und das ist die gesellschaftliche Vergleichbarkeit und auch, ich sag mal weiterentwickeln.

00:32:40: Und deswegen finde ich solche Sachen, die müssen weiterhin Bestand haben.

00:32:44: Ich glaube dass die Bayern dann noch extremer sind als man das in Nordröschland wahrscheinlich kennt.

00:32:49: Aber insgesamt sollte da schon etwas übrig bleiben.

00:32:51: Sonst, irgendwann geben alle nur noch mit dem Handy Und winken vielleicht noch irgendwann aus den Fenstern und sagen, da lädt ein Highlight.

00:32:59: Das würde mir persönlich kein Spaß machen.

00:33:01: Sind Sie gerne in die Schule gegangen?

00:33:04: Ja, bin dann das jetzt so lange her... Ich hatte ein mega gutes Verhältnis zu Lehrer.

00:33:10: Also die Lehrerin war wirklich eine tolle Bezugsperson.

00:33:13: Die hat mich dann auch... Die haben mich an einem Klassenspräch gewählt, Schulsprücher.

00:33:18: Weil sie gemerkt haben, dass ich offensichtlich so gerne ein bisschen so einer bin, der das Zelt in die Hand nimmt Und dann mit dem Direktor und der Lehrerin, ich hab schon gehabt bei dem Direkt, da muss ich immer sagen kann ich heute nachhennen.

00:33:27: Ich kann das erzählen, habe ich noch nie erzählt.

00:33:30: Der hat Haus gebaut, da bin ich immer nach der Schule hin, hab mit dem Schlauch seinen Betonboden gegostet weil er nass sein musste oder hab geholfen am Samstag irgendwie Schubkahn oder was auch so Erdaushuber und alles Mögliche.

00:33:44: Es war ein sehr gutes Verhältnis.

00:33:46: aber ich hab mir dadurch natürlich keine Vorteile erratet, weil am Ende, ich mein an den Test muss dich ja selber schreiben... Und ich bin aus der Schule gut ausgegangen.

00:33:53: Ich habe dann meine Auszeichnung abgeschlossen und ja, und der Lehrer hat immer schon gesagt Mensch aus dem Burm wird mal was!

00:33:59: Und ich bekomme jetzt den Graz.

00:34:02: das ist jetzt bald in dieser Halle wo ich angefangen habe vor.

00:34:06: damals war es auch der Grund war ins Ausland zu gehen dass jetzt über fünfzig Jahre her imnächst eine Ehrung und da muss ich wirklich sagen so schließt sich irgendwie wieder das System.

00:34:16: und zusammenfassend kann ich auch sagen Nur die Harten kommen in den Garten.

00:34:22: Man sieht ja oft nur das negative, aber wenn man sich da mal in Ruhe hinsetzt und jetzt wenn so ein bisschen der Druck abfällt dann kann man schon sagen dass es sich gelohnt hat.

00:34:32: Ja... Der Kampf ist nicht einfach!

00:34:36: Aber dann können wir ja alle vorsern, dass sie kein Priester geworden sind.

00:34:38: Weil nicht nur dadurch sind Sie ja kocht geworden.

00:34:41: Ja, aber ich habe immer den Wunschraum gehabt einmal für unseren Babsbänderlich zu kochen und ich meine, ich hab den Englisch und so... Ich kenne ihr alle, ich war oft mit ihnen in der Droghschoße überall.

00:34:50: Ich habe es nicht geschafft!

00:34:51: Ich habe wirklich versucht, er machte einmal so ein Essen für Obdach los in dem Beta-Storm

00:34:58: usw.,

00:34:58: vielleicht hätte ich sie damals fahren müssen.

00:34:59: Hätten Sie mich anderen von mir wissen?

00:35:00: Weil ich schon rücken Kontakt hatte zum Erzbischer Grenzwarm.

00:35:03: Ach so, aber

00:35:04: der ist nicht mehr da.

00:35:06: Der ist jetzt in Deutschland... Ein Litauen?

00:35:08: Ja, er war ein Jahr an Freiburg und jetzt ist er in Litauen, das ist ein Asius.

00:35:14: Auch in Litau!

00:35:15: In Vilnius sitzt er jetzt.

00:35:17: Ich weiß gerade in Vilniuss.

00:35:18: Da sitzt

00:35:18: er.

00:35:18: Bin ich das eher gut?

00:35:19: Ich habe keine Beziehung, ich bin im Wurstenseitung.

00:35:21: Habs benedigt, dass hat der Erzbischof oft erzählt.

00:35:24: was einen ganz bescheidener Essach.

00:35:26: Das ist die große Frage jetzt der Amerikaner Ob sie

00:35:28: da Spaß gehabt haben oder Amerikaner.

00:35:31: Neue Farbsen kenne ich jetzt auch

00:35:32: nicht.

00:35:32: Ja, das ist eine große Frage, aber sehr.

00:35:33: Ich muss mir wahrscheinlich nur einen Steak praten, aber dafür braucht man kein Kochen.

00:35:36: Ja

00:35:36: und gerade bei einer Audienz haben Sie mir eine Pizza hingereicht?

00:35:39: Ehrlich?

00:35:40: Ja!

00:35:40: Da haben die Leute in den Pizzakasten so ein Pizzerboxen gewonnen.

00:35:43: Am amerikanischen Stil oder Italienisch?

00:35:45: Nee, ich

00:35:45: kann hier nicht pizzerieren.

00:35:48: Das war dann dieses, dass sie kocht wurden, weil ja eigentlich mehr oder weniger so eine Notlösung...

00:35:54: Nein, kann man so nicht.

00:35:55: Oder haben

00:35:55: Sie mit Ihrer Mutter immer

00:35:56: gekauft?

00:35:56: Ja!

00:35:57: Mit meiner Mutter habe ich immer gekocht und ... Ich hab der geholfen, ich hab mir einen Ritual gehabt, sie haben es halt schon gepürzt und will ich hier hier Sonntags kochen mit ihr?

00:36:03: oder ich hab ihn mal schon als Ministerin, gab's ja noch damals das Tablett wenn die Hostie kam muss er da unterhalten, dann hab' ich immer schon gedacht also da wusste ich jetzt ist ich hier bald zu Ende.

00:36:12: aber ich hab immer gedacht was gibt's heute Mittag?

00:36:14: und der schönste Moment war immer, weißt du, auf so eine Küche die aufmachen und dann haste Gerochen was da geht Auch solche Dinge, wie ich das alles verändert habe.

00:36:26: Ich meine Gott hat sie selig, aber wenn ich überleg's an meine Mutter immer gesagt habe, so eine Schüssel muss jetzt fünfzehn Minuten im Fett backen dann denke ich mir.

00:36:34: Da haben wir sich ganz ein Licht an.

00:36:35: Heute bin ich ja zu hoch, sagen Sie mal!

00:36:38: Das ist, dass die es schon mehrfach gestorben.

00:36:40: Was willst du?

00:36:41: Ja, das muss durch sein!

00:36:42: Das muss Mürbe sein... Lass

00:36:44: mich nicht so in der Butter.

00:36:45: Nein, maximal eineinhalb, zwei Minuten.

00:36:48: Wir haben jetzt ein neues System.

00:36:49: Da sind nur noch thirty-fünf Sekunden.

00:36:50: Also, das ist alles ... Alles hat sich weiterentwickelt.

00:36:54: aber damals ich kann's ja nichts anderes.

00:36:56: Verstehst Du?

00:36:57: Dann hat sie noch die Gurke was die Gurken auch so eingesalzen und dann ist der Saft da.

00:37:02: und hat sie ausgedrückt so fest oder war die Gurk auf dem Teller mit?

00:37:06: Dann denke ich mir, heute würde ich sagen, Sakra di.

00:37:08: Der ganze Saft ist weg!

00:37:10: Ja aber sagst du, woher soll das denn wissen?

00:37:13: Ich kann es ja nicht anders.

00:37:15: Aber das ist das Schöne... So jetzt kann man sagen die Zubereitung war nicht mehr und ist heute nicht mehr so wie damals.

00:37:22: Aber eins ist klar der Geschmack von Damals ist heute präsentiert in jeweiligen...

00:37:27: Jetzt haben Sie auch im Sicht des Geschmacks aussegnet.

00:37:29: Wo gibt's den

00:37:29: guten Gurt ums Land?

00:37:30: oder wo gibts ein guter Schätzchen?

00:37:31: fangen wir doch mal an.

00:37:32: Es ist ja nicht mehr selbstverständlich heute Schnitzel essen zu gehen.

00:37:36: Ich meine, ein gutes Schnitzel muss auch richtig Geld kosten.

00:37:38: Ich habe ja mal vor einem halben Jahr den Glas und Indieber gegeben, sage ich immer.

00:37:41: Ein gutes Krabbschüssel muss ungefähr ca.

00:37:43: thirty-five Euro kosten weil das Kreifleisch die Personalkosten, das Fett, das Butterschmal, da hab' ich ganz viel Schelle bekommen.

00:37:50: aber man muss einfach wissen dass von nix nix kommt und damit meine ich jetzt nicht, dass wir zu viel Geld oder zu wenig Geld haben.

00:37:57: nein!

00:37:57: Wir müssen... auch manchmal ehrlich sein, im Umgang mit den Ressourcen der Natur und alle die daran partizipieren und auch die Arbeit haben sollten fair behandelt werden.

00:38:07: Dann ist auf eine faire Wirtschaft ein färder Kreislauf und dann glaube ich sind wir in einer Situation wo wir sagen ja wir kommen weiter, wir entwickeln uns weiter.

00:38:15: Ich weiß dass es zurzeit Schwierig ist das wirklich die Leute weniger Geld haben und ich bedenke das immer bei all meinen Aussagen.

00:38:23: Aber man muss auch wissen, dass bestimmte Voraussetzungen notwendig sind um etwas Gutes zu erzeugen.

00:38:28: Weil wenn der Milchbauer nichts mehr bekommt wie seine Milch dann wird irgendwann sagen meine Kuh muss weg weil es lohnt sich damit nicht mehr und deswegen kämpfe ich so sehr ein bisschen über diese Nachhaltigkeit und Wertschätzung.

00:38:39: Oder war das Schnitzel bei ihm Zuhause?

00:38:41: War dann was Du Sonderes, wenn's Schnitzeln glaubst?

00:38:43: Ja,

00:38:43: das war eine Delikatesse.

00:38:44: die haben wir nur aus dem einen Teil der Schweinekeule und aus den Rückenschnitzeln gemacht.

00:38:49: Der Rest wurde dann gesälcht also geräuchert oder Es wurde ja das komplette Tier verarbeitet, aber die Stücke waren nur so groß.

00:38:56: Kannste auswählen mit den sechs Personen zu Hause beim Mittagessen oder in dem Verwandten ... Ja, die Opa war Uma-Opa noch, zwei mal sieben?

00:39:03: Ja ich meine sieben Schnitzel jeder hat zwei gegessen sind vierzehn Schnitzels.

00:39:07: dann kannst du mal gucken wie lang der Schweinrücken ist da bis zu klein am Ende und dann kommt er zweite und dann ist es vorbei.

00:39:12: also Weihnachten so bestimmte Anlässe und Freitagsgarst immer Fisch und auch wenn ich heute diese Ernährungsmythen höre vegan, vegetarisch.

00:39:22: Guck mal was war bei uns?

00:39:23: Samstens gab's die Reste aus dem Kühlschrank, Sonntag gab es den Festzeugsbraten, Freitag gab's Mehlspeisen, da gab's nie irgendwas Herzhaftes, da gabs mal Knödel und Fisch!

00:39:33: Der Imbekel vom Fisch... Was war das für mich diese Panzerplatte von Iglo?

00:39:36: Was ist diese Große da, dieses Fischstäbchen XXL?

00:39:39: Was anders kannte ich gar nicht.

00:39:41: also der Imbegel, wenn wir essen gingen, das war ganz selten.

00:39:44: Das Deueste, was ich immer gegessen habe, mein Vater war immer so ein bisschen nicht gut gelaunt, wenn ich das bestellt habe war ein Räuchelachs mit Sahnenbärchen und Toast.

00:39:52: Stell dir mal vor, heute würden die sagen, mein Restaurant war ... was ist mit dem kochtlos?

00:39:57: Der ist ja nicht mehr ... weiß ich nicht.

00:40:00: Obwohl ein guter Räucherlachs mega gut ist, aber der kostet auch richtig Geld heutiger.

00:40:04: Ein guter, richtig guter räuchellachs von einem guten Zug bleibt.

00:40:08: Ist mega teuer!

00:40:09: Geschwister haben sie nicht oder?

00:40:10: Zwei

00:40:10: Schwester.

00:40:11: Meine Schwester ist leider gestorben, wie ist es gestormen?

00:40:13: an... Leukämie, mit zweiundfünfzig Jahren weiß ich damals was mich schwer getroffen hat.

00:40:18: Meine Mutter wurde neunzig auch zum Schluss natürlich auch natürlich mit Pflege und so weiter.

00:40:26: aber ich habe da raus gelernt dass wir alle Gastaufjärten sind das wir uns nichts kaufen können diesbezüglich dass wir damit umgehen müssen dass natürlich das in der Situation für jeden mega schwer ist, aber wir sind alle natürlich vor diesem Thema nicht gefeilt und müssen uns damit beschäftigen und müssen es damit auch auseinandersetzen.

00:40:47: Das heißt eine Schwester haben Sie noch?

00:40:48: Eine Schwester habe ich noch, die lebt in Graz und hat jetzt einen neuen Freund, bin ich auch glücklich, dass sie nicht jeden Tag langweilig durch die Stateläufe an den Geld ausgibt, auch schön!

00:41:00: Aber sind Sie der älter oder also die große Bruder?

00:41:02: Ich bin der

00:41:03: älteste.

00:41:03: Ja, im Sekte.

00:41:04: Das war ja auch eine Verantwortung dann, oder?

00:41:05: Der große Bruder zu sein.

00:41:06: Wie war das früher mit den Mädels?

00:41:08: Wir hatten da uns eine Nichte, die in die Rolle hat.

00:41:11: Die hat bei uns gewohnt und da muss ich sagen es war so ein bisschen unseres älter als ich.

00:41:15: Das waren unsere Nenni-Bezugspersonen.

00:41:19: Mit der Arme ab der Jodelfine haben wir mehr tolle Verhältnisse gehabt aber insgesamt ... Ja!

00:41:25: Wir haben jetzt auch gefetzt wie immer in so einer Kindesgemeinschaft.

00:41:30: Wir haben auch mal richtig Stress gehabt aber auch sehr, sehr schöne Momente gehabt und die Bande verdient vergessen.

00:41:37: Ich bin ja so viel mit den Krillen beschäftigt wenn ich überlege nachher mein Vater hat gekrillt oder hatte immer den Moped beziehend aufgeschildet auf diese Holzkohle.

00:41:47: Und ich habe mir gedacht naja das schmeckt wie das Auspuff vor, verstehst du das Wurstchen oder dieser Schweinenacken?

00:41:53: Aber ich kann es nicht anders, also ich kann's einfach nicht anders.

00:41:56: Das muss man mal sagen, wenn wir sie nicht anders kennen, wir sorgen auch darüber philosophieren und diskutieren.

00:42:00: Ja dann hab' auch später erst mal kennenlernen dürfen, dass es falsch ist.

00:42:09: Heute kann ich immer nur sagen wer so was macht er hat keine Ahnung von gar nix.

00:42:12: und heute bin ich dabei den Leuten beizubringen in das man das nicht mehr so macht sondern besser macht.

00:42:19: und das hilft halt auch.

00:42:20: Man hat jede negative Erfahrung wenn du menschlich normal bleibst und wenn du nicht ausfliebst dann sagst mir is alles egal ich bin eh schon da.

00:42:27: jenseits war gut und böse hilft dir natürlich heute, dich zu verbessern und dich zu entwickeln.

00:42:32: Und da muss ich schon sagen... Darüber bin ich sehr dankbar auch über meine Niederlagen.

00:42:36: Ich habe viele gehabt und diese Niederlage tun verdammt weh!

00:42:40: Wenn man das kocht, muss man sensibel sein.

00:42:43: Aber es ist so, ich glaube wenn einer halt sagt er hat keinen noch nie im Garten was ungeschmissen dann ist aus meiner Sicht nicht das reelle Leben.

00:42:52: Wegen Sie ihn noch?

00:42:53: Ja ja also das ist so wichtig.

00:42:56: Also unser besten Freund ist der Pfarrer hier aus dem Ort Kommt aus Nigeria.

00:43:00: Ich spende auch meine Fernseheinnahmen für ein Weißenhaus in Nigeria, haben wir schon ganz viel gemacht für Kinder die dort weisen sind.

00:43:08: Das ist ein mega tolles Projekt!

00:43:09: Es tut mir gut... es tut mir einfach gut wenn ich weiß und der macht das ja selber, das macht er mit dem Bischof von Nigeria.

00:43:16: Und ich bin einfach glücklich wenn ich weiss dass ich irgendwas an irgendwelchen Menschen geben kann um da Anführungszeichen oder in dem Fall an Kinder gehen kann die einfach schon mit einem Koffer für eine Schokolade glücklich sind.

00:43:30: Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, wir machen uns Gedanken auch wenn ich heute mit Firmen zusammensitze ob man die Schokoläde hochkantler der Querformat macht und nochmal... In

00:43:38: total egal,

00:43:39: ne?

00:43:39: Ja!

00:43:40: Und das ist ihnen egal.

00:43:41: Hauptsache es schmeckt und die kriegen da etwas und sie haben keine Geziehung zu keiner Marke oder so keinem Produkt und nicht zudem wer ich bin und was ich habe, was ich mache sondern die sind einfach glücklich.

00:43:54: Das ist ein sehr, sehr gutes Gefühl was ich einfach nicht missen möchte und ich freue mich immer wenn ich da irgendwo bei den Quiz Shows oder bei den Sendungen was gewinne weil ich genau weiß dass sich auf der anderen Seite jemand wirklich freut.

00:44:08: Ich freu mich auch wenn ich hier etwas gewinnt habe aber natürlich dann gibt's die Kettenreaktionen ein paar Monate später wo Leute wirklich und wir können mit dem Geld so verbauen zu vermachen was ja hier natürlich heute nicht in davon möglich wäre.

00:44:22: Was waren die mal hier Anträge?

00:44:24: War das Neugierde, war das Geld?

00:44:28: Erfolg.

00:44:28: Ich bin ganz ehrlich Erfolge ist eine Droge für mich zumindest weiß so.

00:44:32: Misserfolg ist natürlich eine Demotivation aber Erfolg ist eine Trobe und es ist wie so ne Kettenreaktion.

00:44:39: was kommt danach?

00:44:40: man ist ständig unständig in sich unzufrieden.

00:44:44: ich glaube auch dass ich das von mir behaupte kann sehr, sehr große Motivation ist für mich.

00:44:49: Und ich habe so viele prominente Leute kennengelernt durch laferlichter Lecker und überall.

00:44:56: Ich hab oft Leuten nicht sofort verstanden wenn es gewisse Äußerungen gab die mich zu Nachtigen angeredet haben.

00:45:04: aber ich glaube dass die Portion Unzufriedenheit oder manchmal auch eine gewisse Portion selbst mit Leid wichtig ist, um erfolgreich zu sein.

00:45:15: Denn nur der, der die Sensibilität hat, die Situation in der Form so einzuschätzen und so selbstkritisch mit sich umzugehen ist auch in der Lage das zu ändern.

00:45:25: Niemand, der oberflächig ist und der das nicht in der Sensibilität richtig einschätzt, er ist nicht der erfolgreiche Mensch weil er glaube ich aus meiner Sicht das Fingerspitzen gefördigt hat und deswegen es oftso.

00:45:39: Wenn die Leute zu mir sagen, nimm's nicht so schlimm.

00:45:41: Ist dann nicht so tragisch.

00:45:43: Dann sag ich ihnen was für mich Schlimmer und Tragisches.

00:45:45: Das müsste mir schon zugeschaut werden.

00:45:47: Entscheid' ich selbst?

00:45:48: Oder das tut ihr nicht weh oder... Das ist jetzt ja... Ach, das ist ja gar nichts!

00:45:53: Dann sage ich ihnen, was für dich gar nichts ist, könnt ihr nicht beurteilen.

00:45:57: Also es ist eine komplette persönliche Situation, die man für sich bewerten und einschätzen muss.

00:46:04: Und deswegen lasse ich mich auch nicht mehr irgendwie beeinflussen, ich versuche für mich dann daraus die richtigen Flüsse zu sehen.

00:46:14: Haben Sie mal gemeint?

00:46:15: Ja, auch öfter!

00:46:18: Ich hatte mal in Hamburg, weil sich angefangen hat sieben und siebzig Mal Vihauser.

00:46:22: Klaus Besser also ist da der aber nicht wusste dass ich nicht Vihaußer bin sondern der Oberkernert verschlafen und das sind bald ganz zu Beginn, zwischendurch gab es noch viel andere Situationen.

00:46:34: Da kam der und keiner war da, nur die Putzfrau und ich.

00:46:37: Und dann begann das schon mit der Frage ... Er sagte zu mir, er hätte gerne halbe Flasche Krug.

00:46:43: Also halbe flasche Kruk war für mich als Steiner.

00:46:47: Der von Bauern aufkommt ja so wie wenn ich sage, ich hätte gerne ein Kanister was für sich, weiß nicht, was zu trinken.

00:46:56: Halbe Flasche Krug, ich kenne das Wort Krug nicht.

00:46:58: Und dann noch eine Flashe und Krog.

00:47:00: Wie warst du es zusammen?

00:47:02: Champagner.

00:47:05: Ach,

00:47:05: Krugschampagne!

00:47:07: Dann haben wir den nicht gefunden, da hatte die Maria gefunden.

00:47:09: Da habe ich zum ersten Mal vor dem die Flaschen aufgemacht.

00:47:12: Dann ist der halbe Champagner über den Brotkorb gelaufen... ...dann muss sich für ihn kochen.

00:47:16: Es war alles scheiße, all das.

00:47:19: Der Auflauf ist zellhaufen, er hat ausgerechnet die Suppe.

00:47:22: Und dann kam mir so drei, vier Monate der Bericht.

00:47:24: Dann kam der Viehhauser nachdem ich schon gleich gegen gekocht hatte und da muss ich sagen dem Gericht habe ich nicht verarbeitet.

00:47:31: Der hat da immer nicht mich persönlich sondern natürlich das Lökanal, der hat es in den Boden gerammt.

00:47:37: was der da geschrieben hat der ist auch zu Recht, muss ja sagen war ein vorher Verarschen.

00:47:41: was ich da gemacht habe hatte keine Ahnung.

00:47:45: Das war einer der ersten Situationen oder gab's viele Situationen auch zwischendurch im Leben klar wo man natürlich Man scheitert oft.

00:47:53: Man will zu viel, man nimmt sich so vor und auch in der Öffentlichkeit nicht mehr kann.

00:48:00: das sehen wir.

00:48:00: Das muss ich einfach ansprechen was ja auch mich schwer getroffen war oder uns die Familie schwer getrofft war damals.

00:48:05: da sind wir da Putzfrau.

00:48:07: wenn man eine Frau auf zwei Firmen anmeldet dann daraus ein Drama entsteht und im Nachhinein solche schmerzhaften Erfahrungen machen muss Dann muss ich schon sagen Leute Das haut ich schon um Jahre zurück.

00:48:22: Aber aufstehen, weitermachen und gucken, dass man das alles wieder gut macht und versucht die Wunde wieder glatt zu bringen.

00:48:29: Da sind sie auf einem guten Weg glaube ich oder?

00:48:32: Ich bin auf dem Weg.

00:48:33: Es ist auch der Satz den man sehr oft hört jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient.

00:48:38: ja ich bin dabei hoffe das meine körperliche und physische Konstellation das nötige noch in sich trägt oder dass ich das noch auf meiner Seite habe, um am Ende zu sagen, Johann du warst mal in der Steiermark und bist jetzt in Deutschland.

00:48:55: Du warst als Hansin in der Steuermark.

00:48:57: bis da Johann.

00:48:57: und wenn dann die Leute sagen, Johan hast du gut gemacht?

00:49:00: Dann glaube ich bin nicht der glücklichste Mensch der Welt!

00:49:03: Eine Frage hab' ich noch.

00:49:03: ein Lava-Fernsehen verändert ja auch den Menschen.

00:49:06: wie ist denn Johann Lava wenn die Kameras aus sind?

00:49:08: Ich bin wirklich so.

00:49:10: also das ist keine kein Versprechen, es ist auch jetzt kein Häuchen oder Leugnen von Datsachen.

00:49:17: Ich hatte ja das Problem als ich angefangen habe beim Südwestrumpfung, zuerst war ich bei den Bayerischen Fernseherns und dann mit dem Südwestrumpfund, dass die mich nicht haben wollten weil meine Sprache, meine Körpersprache alles war scheiße.

00:49:30: Da haben sie mich zusammen mit Morcha geschickt, die Körpersprache.

00:49:33: Dann haben Sie mich geschickt.

00:49:34: so wie als Lobo-Bedig ist das Sprachschulung und alles weiter.

00:49:39: Deutlicher Streicher...

00:49:39: ...österreicher und Dialekt und springt da um wie ein Zambano.

00:49:44: und dann war ich mit dem Sammy Morcha auf.

00:49:46: Dann habe ich zu meiner Mutter gesagt, weißt du was?

00:49:48: Ich muss nach Wien ins Imperial Hotel zur Körpersprache.

00:49:51: Ich glaube damals waren es, ich glaube sieben Tausend Schilling für zwei Tage und dann komme ich dahin und dann waren wir da Ich glaube, thirty-fünf Leute bei dem Seminar in einem Raum.

00:50:03: Und dann ging mir was?

00:50:04: Was ist denn das für eine Sekte?

00:50:05: Wo bin ich denn da gelandert?

00:50:07: Da mussten wir auf und ab gehen.

00:50:08: Dann hat er gesagt wie wir gehen sollten.

00:50:10: Dann gingen wir was?

00:50:11: Da bin ich näher gelandet.

00:50:12: Dann kam ich nach Hause... ...und dann habe ich Fernsehen gehabt!

00:50:16: Und dann hab' ich vergessen zu reden weil ich habe nur noch geguckt ob die Hand links oder rechts, ob ich so stehe, ob im Kopf oder ob ich die Hände fahre.

00:50:22: Oder eigentlich war's, dass ich kann sie mal wiederholen.

00:50:25: Und dann gab es ein Schlüsselerlebnis.

00:50:27: Das hat mich gerettet, sonst wäre ich heute wahrscheinlich überhaupt.

00:50:30: Jetzt würde ich keine Rolle

00:50:31: spielen."

00:50:32: Sagt er in der Inenanntheit klein und sagt dann zu mir, Herr Lauf, ich sage Ihnen jetzt eins.

00:50:36: Damals gab's ja noch keine Fernbedienung, das war ja noch alles.

00:50:38: Da muss er aufstehen!

00:50:40: Sagt da eins, da gibt's so einen Knopf, der heißt an und aus.

00:50:43: Wenn die Leute aufsteht... ...und da oben ausdrücken, haben sie keine Chance, können Sie machen was Sie wollen?

00:50:48: Wenn Sie aber dranbleiben, dann haben Sie eine Ausstrahlung, die sich berührt auf der anderen Seite.

00:50:54: Und jetzt gebe ich noch ein Tipp zum Schluss.

00:50:55: Sie kommen vom Bauernhof, sie sind im Bauernburg und sprechen so.

00:50:59: Sie singen so wie sie sind.

00:51:01: Sie haben schwarze Haare, sie haben vorne schon leichten Haarausfall.

00:51:05: Streifen sich die Ecken mit Edding zu damit es nicht so komisch aussieht und bleiben so wie Sie

00:51:10: sind.".

00:51:10: Und das hat mir den Arsch gerettet!

00:51:12: Hätte ich das nicht gemacht?

00:51:14: Ich werde sagen und klang los untergegangen weil ... Alle Einflüsse, die haben mir alle auf mich eingeregelt.

00:51:20: Weißt du?

00:51:20: Du denkst auf...

00:51:21: Man ist ja dann auch unsicher.

00:51:22: Auf Fernsehen damals war ich für mich so... Ich könnte gar nicht vorstellen, was das bedeutet hat!

00:51:26: Wir haben hier vorne vor der Bühe ein Glaskasten gehabt.

00:51:30: Der Sender ging eine Stunde in den Ort jeden Samstag abend.

00:51:34: Also ich war so dumm und so aufgeregt, da hab' ich so ne Schalott gemacht mit Himbeeren.

00:51:39: und dann sagt er, boah, da sind wir, ja Herr Lauf, warum Sie Himbeern?

00:51:43: Die haben wirklich die Bauersfrauen Gebracht tagsüber und ich trottel sage dann im Fernsehen.

00:51:48: Nee, die habe ich auf dem Frankfurter Großmarkt gekauft.

00:51:51: Kannst du dir vorstellen?

00:51:52: Hatte schon mal die ganzen Frauen gegen mich im Ort!

00:51:55: Also nee... Ich will jetzt nicht weitererzählen weil das ist so... Hast deine Mutter

00:51:58: wieder erste Sendung gesehen?

00:52:00: also hat ihr...

00:52:00: Ja ja sicher aber die haben ja damals... Guck mal, der hat nur festes Telefon, kein Handy.

00:52:06: Wir haben einmal telefoniert am Sonntag da muss sich.. Nein, die haben gar keinen Telefon gehabt.

00:52:11: Die muss jetzt zur Nachbarn gehen.

00:52:12: Da habe ich beim Nachbaren zu einer bestimmten Zeit am Sonntag

00:52:14: angerufen.".

00:52:15: Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, das will man sich nicht vorstellen.

00:52:19: Auf der anderen Seite wünsche ich es mir, dass ich wieder erleben kann damit wir nochmal wissen was gab es mal?

00:52:25: Weil die meisten Leuten denken heute alles ist ständig verfügbar, alles ist immer verfügba und jeder muss so funktionieren wie ich mir das wünsche.

00:52:33: Und deswegen am besten zu einschleunigen wünsch ich mir manchmal so ein bisschen Down to the earth und vielleicht achtzig Dänbach sage ich nur Stichwort.

00:52:40: So fing alles an.

00:52:41: Ich

00:52:42: danke Ihnen, Herr Lover!

00:52:43: Danke Ihnen von mir!

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