Sängerin Gitte Hænning: Sie spürte den Tod ihrer Mutter

Shownotes

In dieser Folge spricht die die dänische Sängerin Gitte Hænning mit BILD-Unterhaltungschefin Tanja May über ihren außergewöhnlichen Lebensweg, ihre Freundschaft mit Nina Hagen und den frühen Ruhm als Kinderstar. Außerdem erzählt sie offen vom Tod ihrer Mutter und ihrer Schwester, spricht über schmerzhafte Verluste und wie die Liebe all ihre Lebensentscheidungen geprägt hat.

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00:00:00: Sie wurde mit acht Jahren zum Kinderstar gegen ihren eigenen Willen, gelockt mit einem Fahrrad wenn das Lied ein Hit wird.

00:00:06: Es wurde einer doch berühmt sein.

00:00:08: Das fand ich krauenvoll sagt Gitte Henning.

00:00:11: Wenn ich das irgendwann mal schaffen würde, ein Buch zu schreiben – das weiß ich nicht.

00:00:14: Muss sich mich natürlich ein bisschen damit auseinandersetzen?

00:00:17: Klar!

00:00:17: Ich bin gegen Kinder des Tages.

00:00:19: Ich war einer aber das fand ich ganz doof und ich wollte es auch gar

00:00:22: nicht.".

00:00:22: In dieser Folge von Maiweg spricht die große Sängerin aus Dänemark so offen wie selten über ihr Leben.

00:00:28: Über ihre innige Liebe zu ihrer Mutter, deren Tod sie während einer Shakespeareaufführung spürte….

00:00:39: Heute musst du bei mir bleiben.

00:00:41: Aber ich hab gesagt, Mama das kann ich nicht!

00:00:43: Hat sie so gemacht?

00:00:44: Hat's in den Kopf weggetreten.

00:00:47: Oh, der ist so hart...

00:00:49: Über ihre geliebte Schwester die viel zu früh an Krebs starb.

00:00:52: über ihre außergewöhnliche Freundschaft mit Nina Hagen.

00:00:55: Ich mag sie sehr gerne weil sie rebelliert gesund.

00:01:00: Ich finde es so wichtig, dass man ein rebellischer süße Vorbild hat in Nina

00:01:05: Hagen.".

00:01:06: Und darüber?

00:01:07: Warum sie bis heute glaubt, dass es im Leben am Ende nur um eines geht – um die Liebe!

00:01:12: Ein bewegendes Gespräch voller Weisheit, Humor und Herzenswärme mit einer Frau, die mit achtzig Jahren sagt «Ich liebe es verliebt zu sein, das ist wie Champagner».

00:01:31: Mit Tanja Mai.

00:01:39: Gitte Henning sitzt vor mir, ich freue mich sehr und ...

00:01:44: Freut dich bloß nicht zu früh!

00:01:47: Ich mach meine Sohles jetzt so nach Nina Hagen.

00:01:50: Freut sich bloß, nicht zu fröh.

00:01:54: Sohlzister sind glaube ich wichtig im Leben oder?

00:01:56: Sie haben einige Soulzister, oder?

00:01:59: Nee, freu die nicht so mal,

00:02:00: ne?!

00:02:01: War Wenke Mührer eine Soul System?

00:02:03: Nein,

00:02:03: absolut

00:02:03: nicht.

00:02:04: War nur Kollegen.

00:02:05: Nur Kollegen, absolut nichts!

00:02:07: Aber ich bin ein Erleingänger... Ich kann mich mit sehr vielen.

00:02:11: Aber mit

00:02:13: Nina

00:02:13: haben

00:02:14: Sie Kontakt?

00:02:16: Ja ja, wie.

00:02:17: sie wollte mit mir ein Duett machen.

00:02:19: Ich habe gebrumpt auf ihrer Platte.

00:02:22: Gebrummt?

00:02:22: Ja, ich singe ein bisschen da drauf.

00:02:24: Ich hatte keine Zeit, sie wollte ein Duet mit mir machen und fand ich toll die Idee.

00:02:29: aber ich musste meine Tournee vorbereiten und das ließ sich nicht machen, aber wir machen es irgendwann mal.

00:02:36: Ja finde ich gut!

00:02:37: Ich mache Nina furchtbar gerne.

00:02:39: Nina gehört zu diese kleine Klicke die für mich wichtig ist in Deutschland, Udolentenberg, Niederhagen, Helge Schneider, Otto Walges.

00:02:51: Das sind die, womit ich was anfangen kann und ich bin auch nicht weiter gekommen als das.

00:02:56: Aber das ist schon ganz gut eigentlich, die Namen.

00:02:58: Diese kleine Klicke reicht ja dann auch.

00:03:00: Das sind

00:03:00: gute Persönlichkeiten!

00:03:01: Sind es richtige Freunde würden Sie sagen?

00:03:03: Nein, Nina und ich, wir sind gute Freunde.

00:03:05: Und Udo und Otto?

00:03:06: Nicht nahe, nicht nahe... aber Helge Schneide ist mein Humor.

00:03:10: Ist ihr Humor?

00:03:11: Ja.

00:03:12: Udo Lindberg ist ja auch so alt wie sie, ne?

00:03:14: Ja genau

00:03:15: so alt.

00:03:15: Ich habe ihn neulich angerufen, ich hatte irgendein Thema wo ich ihn fragen wollte und ich habe völlig vergessen.

00:03:22: er ist genauso alt

00:03:22: wie er.

00:03:22: Genau.

00:03:23: Wir haben jetzt auch vor kurzem Geburtstag.

00:03:25: Ja,

00:03:26: ja.

00:03:26: Ich

00:03:26: kriege ihr erst mal Geburtstag.

00:03:28: Sie haben noch Geburtstag.

00:03:29: Was macht denn Ihre Freundschaft mit Nina Hagen aus?

00:03:34: Wir haben uns immer wieder früher getroffen und habe ein bisschen ausgetauscht und Konzerte getroffen.

00:03:39: Und wenn ich dann irgendeine Frustration auf meine Tournee gehabt habe... Also zum Beispiel ... Gerade sie, also meine Lichtfrau war ihrer Assistentin.

00:03:51: Das haben wir gemeinsam da ausgetauscht oder wie heißt es gehabt.

00:03:58: und dann kamen sie mich besuchen in der Pause und ich war völlig frustriert durch irgendeine Geschichte unterwegs was nicht geklappt hat und so und traurig und sie so macht ihr keine Gedanken weißt du?

00:04:13: Und dann hat sie irgendein völlig wertlosen Ring ausgezogen.

00:04:16: Weißt du, muss nur diesen Ring hier anziehen?

00:04:20: Dann ist alles okay und das stimmt.

00:04:23: Die Nina ist eine kleine Schamanin in der Tat so wie ich mich auch fühle.

00:04:29: Das teilen wir!

00:04:30: Und die ist sehr gütig, sehr, sehr gut.

00:04:32: Ich mag sie sehr gerne weil sie rebelliert gesund in einen sehr schwierigen Staat Land, der Zweikriege verloren hat und das alles aufarbeiten muss mit dieser riesen Schuld-Package.

00:04:50: Auf die Schultern oder in die Genen zum Beispiel also wo sie sich suchen die ganze Zeit.

00:04:57: Die dürfen ja nicht irgendwie eigenständig aufpoppen

00:05:00: usw.,

00:05:01: aber ich finde es so wichtig dass man dann ein rebellischer süße Vorbild hat in Nina Hagen neben Pipi Langström.

00:05:13: Die mögen Sie, oder?

00:05:13: Pipi langström?

00:05:14: Ja klar und ich auch.

00:05:15: Und Pipi-Langström

00:05:16: ist wichtig für die Deutschen!

00:05:18: Ich war vor zwei Jahren bin ich zum Karneval nach Köln gefahren und war Pipi Longström...

00:05:21: Nein!

00:05:23: Jeder liebt Pipi longström, also alle lachen immer und alles sind immer lieb wenn man als Pipi Langeström für irgendwo auftaucht.

00:05:28: Ja

00:05:28: ja ich bin eingeladen nach Kürn, ich habe abgesagt.

00:05:31: das müssen

00:05:32: sie einmal machen.

00:05:33: das ist wirklich lustig.

00:05:34: Nee, finde ich gar nicht.

00:05:35: Ich

00:05:36: bin auch kein Karneval-Fan aber in Köln macht Spaß!

00:05:38: Da war ich eingeladen gerade.

00:05:40: Hast du uns

00:05:40: halt hier nicht gefallen?

00:05:41: Nein, ich fand das immer grauenvoll.

00:05:43: Aber ich bin da sehr fundamentalistisch irgendwie eingestellt.

00:05:51: Und ich verstehe, die Deutschen brauchen eine Tradition.

00:05:54: Weil sie so alt ist diese Tradition und Sie halten sich daran fest weil das die Geschichte kann was Geschichte ist ja geht viel tiefer als nur das äußerliche und ich habe nur das Äußerlicher erlebt.

00:06:07: das finde ich grauenvoll.

00:06:08: aber das ist Jahre zurück wo Ich erstmal Nein gesagt haben weil ich das nicht mag.

00:06:14: dann hat eine Mitarbeiterin von meiner damaligen Firma global Rekord, dann doch zugesagt und ich muss sie hin.

00:06:23: Ich hab nur geweint... Oh Gott!

00:06:25: ...und gelebt.

00:06:27: Vorhin, wenn Sie werden jetzt Achtzig, Sie sehen nicht aus wie die Achtzugs?

00:06:30: Nee, sind der Achtzentzwanzig.

00:06:31: Genau so sehen Sie höchstens aus.

00:06:33: also auch ihr look Cool, wirklich cool.

00:06:35: Totaler Berlin-Style würde ich jetzt mal sagen.

00:06:38: Sie leben ja in Berlin aber sie sind ja in Dänemark geboren also ihre Heimat.

00:06:41: was ist Ihre Heimat?

00:06:42: Wo ist Ihre Haimat?

00:06:43: In Dänemark.

00:06:44: Aber in Dänemark trage ich jetzt so einen kleinen Rucksack mit mir ständig.

00:06:48: Also meine Kultur möchte ich nicht gerne aufgeben.

00:06:51: Ja

00:06:52: das ist schön.

00:06:53: Was an Ihnen ist Dänig?

00:06:54: Was ist typisch Dänich?

00:06:56: Es ist schwer zu sagen, weil ich war ja Kind und Teenager.

00:06:59: Und dann ist es alles natürlich für einem, wenn man so jung ist... Man sieht auch keinen Unterschied.

00:07:09: Wir haben nicht viele Traditionen sowie die deuten sich gerne Hegen an Tradition, denn da haben sie etwas.

00:07:16: Woran sie sich erinnern können, positiv.

00:07:19: Und dann haben Sie ein Festivitas und das können Sie unter sich teilen und zelebrieren usw.

00:07:26: Aber wir haben nicht so viele Traditionen.

00:07:29: Ich würde nicht auf der Ehrung etwas kommen was so typisch dänisch ist aber Dänemark isst einen kleinen Wunderland ein gelungenes sozialdemokratisches Märchenland mit Königinnen und Könige, Prinzen und Prinzessinnen.

00:07:47: Das ist sehr romantisch!

00:07:49: Was soll ich sagen?

00:07:50: Dann haben wir einen Reformator gehabt, der hieß Grundweg.

00:07:54: Der war sehr gesund in seine Birne, hat sich impliziert in die Politik weil er eingesehen hat wie ungesund Man behandelt die Kinder in der Schule, indem man auf das hohe Pedistal so runter schaut mit einem Zeigefinger um ein bisschen Angst einzujagen.

00:08:17: Anstatt dessen, hatte ich gesagt es kommt gar nicht eine Frage in näher Zukunft, die müssen auf selbe Ebene hochgehoben werden im Augen.

00:08:26: Höhe so, dass sie früh lernen für Verantwortung zu tragen.

00:08:30: Aber auch respektiert zu werden selber als Individuum und davon profitiere ich als Däne.

00:08:36: Aber fahren Sie auch regelmäßig in Ihre Heimat?

00:08:38: Nee gar

00:08:39: nicht!

00:08:39: Bei mir ist nie etwas Regelmäßiges.

00:08:41: Gibt es nicht?

00:08:42: Nein.

00:08:43: Sie planen auch nicht?

00:08:44: Ne, überhaupt nicht.

00:08:45: Ich improvisier.

00:08:48: Und jetzt zum Geburtstag?

00:08:50: Auch improvisieren.

00:08:51: Feiern Sie?

00:08:53: Irgendwie anonym...

00:08:55: Aber Sie haben was vor?

00:08:56: Nee, auch nicht.

00:08:58: Das ist gut, spannend!

00:08:59: Ja das ist für mich besser.

00:09:03: Wenn Sie jetzt zurückgehen mal in die Kindheit ich weiß nicht denken sie heute vielleicht eher wieder zurück an Ihre Kindheit?

00:09:10: Ich denke nie zurück grundsätzlich

00:09:12: immer nach vorn

00:09:13: Immer noch vorne.

00:09:13: Aber klar, wenn ich irgendwann ... Wenn ich das irgendwann mal schaffen würde ein Buch zu schreiben?

00:09:19: Das weiß ich nicht.

00:09:20: Muss ich mich natürlich ein bisschen wieder auseinandersetzen?

00:09:23: Klar!

00:09:23: Aber da bin ich sehr gesund durchgekommen als Kinderstar.

00:09:26: Ich bin gegen Kinderstars.

00:09:30: Ja aber sie waren einer... Ich

00:09:31: war einer, aber das fand ich ganz doof und ich wollte es auch gar nicht.

00:09:35: Hat ihr Vater?

00:09:35: Ihr Vater war Musiklehrer, ihr Vater war ...

00:09:37: Nein.

00:09:37: Er war Chansonier

00:09:38: oder Chansoniere.

00:09:39: Aber

00:09:39: er wurde dann auch Lehre, also Gesangstlehre und auch Lieder, weil er Liedermacher.

00:09:46: Und dann brachte er auch das... Er war sehr gut, hat ein tolles Repertoire aber das Geld nicht um eine Familie zu ernähren genügend.

00:09:55: Das war der Grund warum seinem Produzent Meinde, wenn man jetzt hier ein Duett zwischen eine Tochter und ein Vater produzieren würde wo sie singt.

00:10:06: Wenn ich groß werde dann will ich Papa heiraten.

00:10:10: Und ich war jung genug.

00:10:11: meine Schwester wollte gerne aber zwölf Jahre alt und ich wollte nicht.

00:10:17: Mit zwölf kann man nicht sagen, wenn ich groß werde, werde ich Papa heiraten.

00:10:20: Das geht nicht und als Kind geht das an mit acht Jahren.

00:10:27: Ich wurde gelocht mit einem Fahrrad.

00:10:30: Wenn es ein Hit wird ...

00:10:33: Und dann gab's viele Fahrräder, weil es kamen viele Hits oder?

00:10:36: Ja, eine genügt.

00:10:38: Aber sie waren ja schon sehr erfolgreich.

00:10:41: Sehr viel wie jetzt habe ich gehört.

00:10:45: Aber wenn Sie sagen, Sie wollten das gar nicht.

00:10:47: Was wollten sie denn werden eigentlich?

00:10:49: Ich wollte gar nicht irgendwie klauen bleiben.

00:10:51: Klar!

00:10:52: Ich war klauen.

00:10:54: Weiß ich nicht.

00:10:55: Ich hatte keine Ampetonen.

00:10:57: Aber gesungen, die Stimme hatten Sie ja?

00:10:59: Nein, ich wurde trainiert und die Stimmen hatte ich gar nichts.

00:11:02: aber ich habe einen guten Vater, sehr gute Sänger, tolle Sänger hat mich unterrichtet aber er war ein bisschen zu fosch Und das war nicht so angenehm für mich.

00:11:13: Und ich dachte, Kinder sind ja sehr intelligent und ich dachte mal Mensch Papa wenn du bloß ein bisschen klüger wärst mit mir umzugehen und anstatt so forsch zu sein, dann will ich auch... wodurch ich also zum Weinen kam und geh einfach dein Herz nach!

00:11:33: Ein bisschen milder und deine Institution glaub an deine Instruktion.

00:11:37: all das habe ich gedacht als Kind.

00:11:41: Das hat er viel später im Leben verstanden und da hatte er sehr gute Schüler.

00:11:50: Und dann hat meine Mutter eine bezaubernde, sehr kultivierte intelligente ältere Gesangslehrer für mich gefunden der sie zu mir sagt die ich war nur elf Jahre alt Und er titulierte mich als sie und sagte, nicht fossieren.

00:12:08: Ich singe doch noch.

00:12:12: Man hört es ganz weit da unten im Saal.

00:12:16: Er hat mich flügeln geschenkt!

00:12:19: Das ist schon etwas, was man auch weitergeben sollte bei anderen Leuten.

00:12:26: Aber ich habe diese Technik nicht gelernt lehren zu sein.

00:12:29: Ich kann das noch nicht und vielleicht können wir nicht uralt werden.

00:12:33: Eben genau!

00:12:34: Ist ja noch ein Plan nach vorne gerichtet.

00:12:36: aber wann hat es Ihnen denn dann Spaß angefangen Spass zu machen?

00:12:38: Das ist

00:12:38: hier nicht ohne Inhalt.

00:12:41: Also ich komme aus einem, mein Umfeld war ja nicht so doof.

00:12:47: Das war eine gute Mischung von Intellekt und Sehnlichkeit und ein gutes Bücherregal und viele Künstler mochte ganz gerne bei uns zu Hause um es zu besuchen und berühmte amerikanische Jazzmusikern waren da.

00:13:06: Das ins Licht war nicht zu wenig und so weiter.

00:13:10: Also das Umfeld war reich, was soll ich sagen?

00:13:16: Gut.

00:13:18: Wenn ich weinen von der Schule nach Hause kam und sage, die händchen mir die anderen... Was soll ich machen?

00:13:26: Ja, was hast du gemacht für Geschichten?

00:13:28: Kritisierte meine Mutter mich.

00:13:30: Hast du was angestellt?

00:13:32: Und ich dachte ... Ich habe gar nichts gemacht.

00:13:35: Mein Vater sagte, du brauchst mir so zu sagen ja ich singe und dann... Also das wurde keine große Nummer.

00:13:41: hat er auch keine Tülle Kleider oder sowas.

00:13:44: Waren Sie kein typisches Mädchen?

00:13:46: Wie bitte?

00:13:46: Sie waren nicht das typische Mädchen also mit Rock- und Tüllenkleidern?

00:13:49: Nein,

00:13:49: gar nicht!

00:13:51: Spiele lieber mit die Jungs.

00:13:53: Und ihre Schwester, wie waren sie beide?

00:13:55: Meine Schwester war vier Jahre älter.

00:13:57: Die ging zur Beläte und war ganz stolz auf ihr Belegler.

00:14:01: Ganz so klassisch und viel traditioneller.

00:14:04: Sie wird traditioneller!

00:14:05: Sehr intelligente Frau.

00:14:06: Toll.

00:14:08: Ich habe viel gelernt von dir.

00:14:09: Echt extrovertiert.

00:14:12: Aber es

00:14:13: ist interessant, dass sie dann diese Karriere gemacht haben.

00:14:17: Obwohl sich das nicht wollten?

00:14:19: Leider!

00:14:19: Alle die anderen waren sehr talentiert auch.

00:14:22: Also meine Mutter war bestimmt die talentierteste.

00:14:25: Die wäre eine großeartige Schauspielerin gewesen.

00:14:28: Sie hat sich geopfert für die Familie.

00:14:32: Aber würden Sie sagen, sie haben sich auch geopfert?

00:14:34: Weil es ja der Traum ihres Vaters war, dass die singen.

00:14:37: Nein, das hat denen alles imponiert, dass ich so gut ankam was ich ganz doof finde.

00:14:42: also man muss schon ein bisschen vernünfter behalten mit Kindern.

00:14:46: aber offensichtlich war Talent zur Verfügung und dann ist es natürlich dann doch interessant nicht.

00:14:51: also das heißt die Aufgaben waren alle da sehr viele Aufgaben gekriegt.

00:14:58: Ob ich die alle gut gelöst habe, ist wieder was ganz anderes.

00:15:01: Aber die Aufgaben waren da, das war variabel.

00:15:05: Aber glauben Sie dass die Kindheit Ihnen genommen wurde oder hatten sie trotzdem eine schöne Kindheit?

00:15:10: So was weiß man nie!

00:15:11: Was ist normal?

00:15:13: Also mein Vater... War es schön?

00:15:14: Warten Sie eine schöne

00:15:15: kindheit?!

00:15:16: Ja, finde ich.

00:15:17: Ich finde, ich bin ein sehr privilegierter Mensch gewesen und immer noch.

00:15:22: Ich mochte ihn nicht berühmt zu sein.

00:15:24: Das mochte ich gar nichts.

00:15:25: Da stand ich gar nicht drauf.

00:15:28: Diese, um bewundet zu werden, grauenvoll.

00:15:31: Autogramme geben?

00:15:33: Ja, furchtbar!

00:15:35: Aber Sie hätten ja auch sagen können die Schule ist vorbei sie studieren irgendwas sie machen was ganz anderes aber nicht.

00:15:40: wenn ich besonders ambitioniert und nun das war es die Aufgaben herstellen war nie uninteressant.

00:15:47: also insofern wenn man ausübende künstler ist muss man ja dahinter schauen um die aufgaben zu lösen zu können.

00:15:54: ich war und das ist nie uninteressen Nicht.

00:15:58: Also deswegen war ich beschäftigt, sehr beschäftigt.

00:16:02: Und diese Duette?

00:16:03: Sie haben ja auch in Deutschland ... Können sie es noch hören?

00:16:06: Ich bin Cowboys-Mann des Lieds.

00:16:08: Naja, also immer...

00:16:10: Ich habe so eine große Distanz dazu und verstehe auch inzwischen.

00:16:14: seit damals hab' ich nicht begriffen was so ein Lied zu bedeuten haben müsste.

00:16:21: und warum ist überhaupt ein Erfolg wurde weil Es für mich völlig abstracht war.

00:16:30: Jetzt muss ich was Brutales sagen, ich gehe davon aus dass der Erfolg damit hineinbezogen wurde weil nach dem Krieg ja der letzte Weltkrieg War das so, dass die Männer entweder tot waren oder in Valide?

00:16:54: nach Hause kamen und die Frauen waren, die Trümmerfrauen mussten also das Land ganz alleine aufbauen.

00:17:00: Und die immer noch da waren, waren Altnazis.

00:17:03: Das heißt alles war absurd, Absurdierung ja?

00:17:08: tollen amerikanisches Soldat war und ich war, dann wäre das wahrscheinlich höchstwahrscheinlich the best lover you know for the time being.

00:17:17: Und deswegen diese Riesen-Erfolge, Ich will ein Kauper ausmachen!

00:17:21: Das habe ich neulich gesagt, das haben die Deutschen gar nicht begriffen.

00:17:25: Unterbewusst wahrscheinlich ja?

00:17:27: Sie haben ganz vielen Frauen aus dem Herzen gesungen mit diesem Lied wahrscheinlich.

00:17:32: In jedem Fall, ich komme gerade an einen Konzern in Kiel ausgerastet.

00:17:38: Ich habe ein Bitshaber und das Publikum, ich hab keinen Fanclubs, ich ertrage das nicht, aber ich habe Fans.

00:17:47: Aber ich mach nichts, ich lass auch keine Selfies machen, das verbiete ich.

00:17:52: Okay?

00:17:53: Ja!

00:17:55: Ich bin so lange berühmt in meinem Leben gewesen, das muss sich nicht haben.

00:18:00: Aber wenn die immer noch meine Fans sind okay dann ist alles in Ordnung.

00:18:05: So ein Publikum habe ich.

00:18:07: Die sind großartig und die haben mich, wie heißt es gefeiert?

00:18:12: Wie unverinnernden Arten.

00:18:15: Im Viteater in Kiel.

00:18:18: Und die haben Wahnsinn!

00:18:19: Ich habe natürlich Brillante Musikern angeschirrt.

00:18:22: Ich habe mich immer bemüht, die besten Musiken zu finden weil ich mein Spaß haben will musikalisch und danach bemühe ich mich auch, die klassische Hitz anders zu bringen als damit ich mich nicht langweilen muss.

00:18:38: Und das begreifen sie – das Blutbeckum!

00:18:41: Ich habe ein tolles Blutgekommen und dann singen Sie mit.

00:18:44: Dann sehen Sie ganz glücklich.

00:18:45: Singen Sie jeden Tag?

00:18:47: Niemals.

00:18:47: Ich finde es grauenvoll, mich anzuhören.

00:18:49: Ah

00:18:50: so?

00:18:50: Weil Mérématieu wird jetzt auch übrigens genauso alt wie sie, die wird achtzig jetzt auch.

00:18:54: Die singt jeden Tag eine Stunde übt Sie.

00:18:56: Ja

00:18:57: das ist sehr gut smart.

00:18:58: Very smart!

00:18:59: Ich bin nicht smart.

00:19:00: Nein, nein ich halte gar nicht aus, mich zu hören.

00:19:03: Ich will das gar nicht hören.

00:19:04: Sie gehen wenn Sie jetzt sind ja gerade aktuell auf Tournee.

00:19:06: Das heißt Sie bereiten sich dann erst vor, wenn Sie wieder unterwegs sind oder?

00:19:09: Genau, das ist mein Übungsfeld.

00:19:11: Und dann habe ich eine Philosophie, die heißt ein gute Indianer.

00:19:16: Man darf ja nicht Indiana sagen American Native spielt zusammen mit der Erde sich zu erden hoch im Körper und sich zu verbinden mit dem Universum.

00:19:28: das ist mein Philosophies.

00:19:31: Klappt ganz gut recht gut weil wenn man dann zu viel an die Stäme denkt wird man hysterisch.

00:19:39: Deswegen sind viele Opernsängern oft sehr hysterisch, weil das eine wahnsinnig empfindliche Geschichte ist.

00:19:48: Das ist ja auch die Seele und wenn irgendetwas passiert was oder kann so vieles passieren dann geht es auf die Stimme.

00:19:55: zum Beispiel wenn ich in ein Studio aufnehmen muss muss ich so wie heißt es angezogen sein dass überhaupt kein Luft reinkommt.

00:20:06: Also ich darf keine Nachte...

00:20:08: Keine nackte Haut haben?

00:20:10: Ja,

00:20:10: muss alles zu sein!

00:20:11: Weil Sie Angst haben dass sie sich erkelten oder...?

00:20:13: Nee weil das tatsächlich wirkt.

00:20:16: Das wirkt auf eine Stimme hinein.

00:20:18: Aber die kleinsten Sachen wirken auf eine stimmig hinein und das ist der Grund warum eine Opern-Sängerin nicht unsere Italienische Beauty, wie hieß sie noch?

00:20:34: Sophia Lorenz.

00:20:34: Nein!

00:20:36: Die Opernsängerin Callas, die war verbunden mit Erde und Himmel zugleich.

00:20:45: Sie hat es begriffen.

00:20:46: Und trotzdem für ein Opernsenger natürlich muss sie eine Muskulatur immer wieder haben das ist klar.

00:20:57: aber ich bin sehr jessie und habe schon lange gesungen, ich kann mich nicht hören.

00:21:04: Ich will mir Spaß haben mit meinen Publikum aber ich sorge dafür dass es diesen Spaß so gut wird musikalisch das ich das auch genießen können auf der Bühne.

00:21:16: Wollen Sie sagen ist es Ihre Berufung auf der bühne zu stehen?

00:21:19: Ihr Beruf oder ihre Berufung?

00:21:21: Also mein Vater fühlte sich berufen, Sänger zu werden.

00:21:25: Ich natürlich nicht.

00:21:26: ich wurde da aus erwählt aber ich habe die Vorteile verstanden dass man die Götter ausrufen darf und muss wenn es gilt und das ist schon groß!

00:21:43: Aber Sie hätten ja auch sagen können, okay ich mache die Schule zu Ende.

00:21:46: Ich studiere und mache ein ganz anderes...

00:21:47: Ich bin aus der Schule gegangen.

00:21:48: Ich ging in eine internationale Schule aller Waldorf und fand sie unglaublich langweilig.

00:21:53: Und dann habe ich gesagt, excuse mich!

00:21:54: Ich hab so vieles zu tun.

00:21:56: Ich hab keine Zeit.

00:21:57: Und da bin ich ausgegangen und hab meine Aufgaben.

00:22:01: Wie alt

00:22:01: waren Sie mit der Schule aufgerechnet?

00:22:02: Ich darf nicht sagen.

00:22:04: Zwölf?

00:22:05: Nein, darüber brauchen wir wirklich nicht eine Zahl auszusuchen.

00:22:11: Das braucht man auch sehr früh, ziemlich früh.

00:22:14: Haben

00:22:15: sie es mal bereut?

00:22:17: Früher auszugehen?

00:22:17: Nein, ich habe wahnsinnig viel Glück mit der Klasselehrerin in der Grundschule gehabt.

00:22:24: Die war ... die fühlte sich berufen und war voller Leidenschaft!

00:22:29: Ich war ein Clown und man hat mich ein bisschen gehinschillt weil ich immer wieder unten hab.

00:22:33: Ich bin im Winter sehr viel angezogen habe dass es aussah wie ein Clow.

00:22:38: Und hat sie gesehen, dass ich gehändelt wurde?

00:22:43: Dann sagte sie, guck mal.

00:22:44: Die Kittel ist ganz vernünftig!

00:22:46: Sie kleidet sich für das Wetter an.

00:22:48: Also sie hat mich wirklich unterstützt und die war auch leidenschaftlich.

00:22:53: Die war gesund und leidenschafflich und interessiert und hatte alles verbildlicht und hatte uns Kinder mitgenommen.

00:23:03: Das mochte ich gerne.

00:23:05: Der Englischler war auch so... großartig.

00:23:08: Und wenn man das nicht hat, das ist dasselbe, wenn eine hübsche blande Priesterin auf diese Balkon dasteht und irgendetwas verkündet von der Bibel – Wenn sie das nicht lebendig macht, ist sie langweilig!

00:23:25: Und so ist eine Lehrerin auch langweillig, wenn er oder sieht es nicht lebendsig macht.

00:23:30: Langweilen Sie sich schnell?

00:23:32: Ich

00:23:32: bin ein bisschen unruhig.

00:23:34: Ja, ich langweile mich schnell.

00:23:35: Aber deswegen gut, Sie haben so viele verschiedene Musikrichtungen gemacht.

00:23:38: Das ist wahrscheinlich auch ein Ausdruck dessen das sie immer sich weiterentwickeln wollen oder?

00:23:44: Weiß ich nicht also... Ich bin ein bisschen philosophisch unterwegs.

00:23:50: Natürlich hat es mit Frequenzen zu tun.

00:23:53: Wenn man also bedenkt was Morphogenik und Frequenz bedeutet für uns Menschen dann ist es schon eine philosophische Gedanke weil das ja ursprünglich aus dem Jungle kommt.

00:24:03: Aber diese Frequenzen haben viel größere Bedeutung für uns Menschen, als wir glauben.

00:24:08: Man kann eine große Studium machen, großartige akademische Studium oder Professor?

00:24:19: Und wenn man dann keinen Kontakt hat mit der Erde und dieser Frequenz, dann ist es weniger ... Dann hat es eine wenige Reichtum in sich.

00:24:28: Dann ist es mehr Zombie-like.

00:24:31: Ich möchte kein Zombie werden!

00:24:34: Wir sind ja auf dem Weg.

00:24:35: Wir müssen jetzt darauf hinarbeiten und ich bin sehr dankbar, dass ich leben dürfte, dass sich die sechziger Jahre erleben durfte.

00:24:44: Da bin ich wahnsinnig dankbar!

00:24:46: Ich bewundere natürlich alle die Kinder, die das sofort können... Ich bin ganz doof und dumm mit Internet und mein sehr intelligente Handy muss wieder zur Schule gehen.

00:24:58: Ja klar, auch jetzt die KI.

00:25:00: Das ist ja alles komplett neu.

00:25:02: Wer bringt Ihnen das bei?

00:25:04: Ich habe leider noch niemanden gefunden... Ich konnte auch nicht rechnen.

00:25:10: Ich hab mit Zahlen gar nichts.

00:25:11: Geht mir genauso?

00:25:12: Ja, also ich habe ein Hit mit zwölf Jahren auf Island gehabt und als ich zurückkam waren die viel weiter in der Schule in der Klasse.

00:25:19: Dann hab' ich boah zugemacht, weil ihr gar nichts mit Zahlen zu tun haben.

00:25:24: Null!

00:25:24: Null, gar nix.

00:25:26: Und ich hatte einen sehr charmanten Rechner leer.

00:25:29: Er hat alles probiert, aber es ist no way.

00:25:32: Dafür können sie gut singen.

00:25:34: Und dafür können Sie gut singe...

00:25:37: Manchmal Nicht immer.

00:25:39: Aber Sie singen so lange, also ich finde das ... Weil sie das ja jetzt immer

00:25:42: noch ... Singen ist gesund für die Seele!

00:25:45: Alle sollten singen und tanzen.

00:25:48: Singen und Tanzen ist für alle das Beste was Sie tun können.

00:25:51: Und wenn Leute zu mir kommen und sagen, ich kann nicht singen doch du kannst singen, du sollst nur machen oder ich kann dich tanzen doch, du kannst tanzen du solltest nur machen Ich konnte auch nicht singe.

00:26:03: Wenn Sie auf der Bühne stehen, man steht ja nur auf der bühne dem Publikum auch zeigen will, dass ich etwas kann.

00:26:08: Ja ja aber das ist mal eine Verbindung mit der Erde und Hemel.

00:26:12: Und es ist schon ein großes Erlebnis.

00:26:14: und dann diese Frequenzen.

00:26:16: Es ist schon erfüllend sehr erfüllnd!

00:26:18: Und wenn man auch inhaltlich sich damit auseinander setzt was man da singt für die Menschen ist es schon sehr bereichernd.

00:26:28: Sie singen ja auch über starke Frauen, sie singen überhaupt über Frauen.

00:26:32: Nicht mehr?

00:26:32: Das haben wir in den vergangenen Jahren getan, weil ich dachte so, jetzt ist aber Zeit, dass man sich einsetzt für die Frauen und das habe ich gemacht absichtlich sehr gründlich war sehr kritisch mit meinem Ghostrider und weil die machen sich keine Gedanken darüber.

00:26:48: Aber als Außenseiter, als Dänen hab' ich gesehen So wie es ist geht gar nicht Und da muss ich was tun.

00:26:54: Das habe ich gemacht und habe Riesen-Echer gefunden, also die sind auf mich gestürzt und ich dachte, wuh, hier ist sie!

00:27:05: Was hab' ich gemacht oder getan?

00:27:07: Ich hatte kein Problem aber die deutschen Frauen hatten ein Problem und ich finde es unerhört dass es immer noch ein Problem sein

00:27:15: muss.".

00:27:15: Das liegt offensichtlich in die Genen, in der Kultur.

00:27:18: Die

00:27:19: Male mit Selbstverwirklichung und selbstbestimmtheit?

00:27:21: Ja,

00:27:21: das ist alles ein Kampf!

00:27:22: Und diese Kampf finde ich grauenvoll.

00:27:26: Die sollen mehr dimensional denken, grundsätzlich... ...und zur Zweidimensionalität in der Denkweise mindestens gehört Humor.

00:27:38: Also in Humor ist selbst Ironie in Begriffen, sonst ist es nicht zweidimional gedacht.

00:27:45: Und das muss kultiviert werden in Deutschland, da würde ich mich dafür einsetzen.

00:27:50: Deswegen habe ich vorher gesagt der Provinz ist viel interessanter weil die sind nicht so ambitioniert, sie gehen ihre eigene Selbstständigkeit zu Wege und die entwickeln was mehr Dimensionales, was gesundes für die Menschen, was Gesundes fürs Leben und nicht Karriere.

00:28:10: Es gibt viele dumme, intelligente Menschen.

00:28:15: Die müssen wir nicht kulturellen.

00:28:18: Aber Ihre Eltern haben Sie stark gemacht als junges Mädchen?

00:28:23: Meine Eltern?

00:28:23: Ja!

00:28:24: Und meine Schwester auch.

00:28:25: Meine ganze Familie und alle die Menschen, die uns besuchen.

00:28:28: Das waren ihr Persönlichkeiten.

00:28:30: Wir hatten drei Teatern um uns herum.

00:28:33: Ich bin in sehr schöne Umgebung aufgewachsen mit einem Schloss auch in der Nähe Tolle Bücherregal.

00:28:43: Das bringt was her, geht das her?

00:28:45: Es gibt einfach allen etwas mit fürs Leben!

00:28:47: Ja klar und die Sehnlichkeit.

00:28:51: Jazz ist ganz wichtig für mich gewesen.

00:28:54: sehr sehr früh also.

00:28:55: meine Schwester war Balletts und so Klassik und ich als Kind von den Gästen da waren haben sie gefragt um was kannst du dann vorweisen?

00:29:08: bisschen so

00:29:08: machen, ein bisschen tanzen.

00:29:12: Was ist das Besondere für Sie an Jazz?

00:29:15: Das ist Seele, das ist Tiefe.

00:29:18: der Blues ist die Seele.

00:29:22: Jazz muss Blues drin sein, der muss Rock'n Roll drin sein.

00:29:28: Gospel was mein Soul-Sister jetzt ausöbt die Nina Hagen hat sich dafür entschieden was sehr klug ist finde ich, egal ob die Leute sagen, ich möchte nicht bekehrt werden.

00:29:40: Nein aber sie hat sich damit auseinandergesetzt in der Tat auch und Sie geht in der Tiefe viel mehr als Sie glauben, als Sie wissen.

00:29:48: Ein guter Freund von mir Lars Moul ein Dänewahl Rock and Roller dann wurde er gelähmt und hat sich auseinandersetzt mit der Bibel per Sprache von Jesus das heißt aromäsesprache und hat angefangen Die Bibel zu erklären ist schriftlich und jetzt ist der Will berühmt geworden.

00:30:10: Der erklärt es so, wie man das begreifen kann.

00:30:14: Und was die Nina macht, ist fantastisch!

00:30:17: Das muss man wirklich begreiven.

00:30:19: Sie will gar nicht bekehren, sie will nur informieren.

00:30:21: Mir ist es nicht.

00:30:23: Es ist gut für die Menschen.

00:30:25: Sie ist für die menschen.

00:30:26: Sie isst für ihre Landsleute sozusagen.

00:30:31: Dafür mag ich sie auch sehr gerne.

00:30:33: Und sie hat begriffen, worum es sich dreht und sie hilft sehr viel.

00:30:38: Sie weiß auch, dass sie ein Tradition als Pong-Singerin darf.

00:30:42: sie nicht verlieren.

00:30:44: Die muss die jungen Leute mitnehmen...

00:30:45: Ihr Image?

00:30:46: Ja!

00:30:47: Aber die mussten junge Leute, Kinder mitnehmen.

00:30:49: Das ist die Zukunft.

00:30:51: Und das ist ihr Hauptgedanke.

00:30:53: Das mag ich sehr gerne bei dir.

00:30:55: Aber sie hat sich zurückgezogen.

00:30:56: mehr.

00:30:57: also man sieht sie nicht so oft noch, ja?

00:30:59: Doch,

00:30:59: dies unterwegs doch sehr.

00:31:01: Gehen sie auch in Konzerte von ihr?

00:31:03: Ja, wir haben uns ausgetan.

00:31:04: Also

00:31:04: gegenseitig sind Sie

00:31:06: da?

00:31:06: Ja!

00:31:07: Haben wir gemacht.

00:31:10: Aber es ist selten dass man im gleichen Beruf so eine enge Freundschaft hat oder?

00:31:13: Wir kultivieren nicht, wir mögen uns aber wir gehen uns nicht auf die Nägel oder Füschen und wir mögeln uns.

00:31:21: Ich war eine Inspiration für Sie.

00:31:23: Sie ist neun Jahre jünger als ich.

00:31:26: Als ich noch in Ostdeutsch lebte war ich für sie inspirativ zum Vorteil.

00:31:33: Und das freut mich sehr, bin ich sehr stolz.

00:31:35: Sie sind ja in Berlin hängen geblieben kann man sagen oder?

00:31:37: Oder haben Sie sich bewusst für Berlin entschieden?

00:31:39: Es ist

00:31:40: immer um Liebe für mich.

00:31:42: Das sind meine Prioritäten und deswegen bin ich nach Berlin gegangen.

00:31:46: Aus Liebe zu einem Mann... Nein,

00:31:51: gar nicht!

00:31:53: Hier ist ein Hitler gestorben.

00:31:55: Ist es nicht uninteressant, aber es ist nicht besonders ... Lustig, ne?

00:31:59: Übrigens hier unten.

00:32:01: Genau!

00:32:01: Wo wir jetzt sind?

00:32:02: hier.

00:32:04: Aber die Liebe zieht sich ja durch ihr Leben.

00:32:06: Also ich habe mir immer gesagt, es geht alles um Liebe.

00:32:09: Es geht nur um Liebe...

00:32:11: Wie hat sich die Liebe verändert in ihrem Leben?

00:32:13: Die Liebe

00:32:15: ist philosophischer geworden und bewusster geworden.

00:32:18: Die ist intellektueller geworden und trotzdem ein bisschen klüger.

00:32:23: aber intuitiv macht man das Beste daraus was man kann im jungen Alter Und man ist auch sehr intelligent, jung und weiß auch so wie ich gelebt habe.

00:32:33: Weiß auch jetzt muss man die Fehler machen.

00:32:37: Spiele ärgert man sich zu sehr.

00:32:39: Jetzt hat man die Kraft.

00:32:41: Jetzt verkraftet man die Fälle.

00:32:43: So hab' ich gelebst!

00:32:44: Haben Sie Fehler gemacht in der Liebe?

00:32:46: Ja klar!

00:32:47: Klar!

00:32:48: Viel!

00:32:49: Da kommt hier die morphogenedische Vollquenzen spielen plus eine Rolle.

00:32:55: Robert Sheldred, ein Englischer Professor ist nicht bewiesen.

00:32:58: Aber finde ich sehr wichtig, dass man einen Apparat in sich besitzt mit verschiedenen Knöpfe drin und plötzlich kommt jemanden und drückt auf diese Knoepfe und die poppen auf.

00:33:13: Das sind irgendwelche Sehnsüchte, die sich treffen.

00:33:18: Das muss nicht heißen, dass es Liebe ist.

00:33:20: Das ist intellektuell funktioniert, das ist kulturell funktioniert sondern das passiert halt und dafür ist das Wissen um Morphogenetische Frequenz oder Felder nicht uninteressant.

00:33:39: Lieben Sie gerade jemals?

00:33:40: Also sind sie verliebt?

00:33:41: Im Moment nicht.

00:33:42: Nein.

00:33:43: Aber verlieben Sie sich leicht Oder gern?

00:33:45: Man verliebte ja gerne.

00:33:47: Ich liebe verliebt zu sein.

00:33:49: Das ist ja wie Champagne, das ist das Schönste was es gibt!

00:33:53: Also wenn ich in Kupenhagen bin, boah, verliebe ich mich sofort in der Stadt nicht den Menschen, aber auch in der Stad.

00:34:02: Das is bezaubernd sich zu verlieben.

00:34:05: Ich find auch sehr romantisch und spiele dann mich rein in irgendeine Rolle um das zu erleben.

00:34:13: Und dann spiele ich vielleicht verliebts

00:34:16: Weil man sich wünscht, verliebt zu sein oder?

00:34:18: Ja

00:34:18: weil sie... Man muss es genießen.

00:34:20: Boah ist das nicht ja!

00:34:22: Man muss das Leben irgendwo versuchen zu sehen, zu entdecken, zu genießen und erleben einfach erleben und nicht nach dem Normen zu gehen.

00:34:33: also Kultur ist gut.

00:34:36: ich mag gerne sehr gerne Kultur Und ein gewisser Respekt für Kultur und Form mag ich gern.

00:34:44: Ich mach das Sie gerne, weil das ist so deutsch.

00:34:47: Und da hat man Platz ... Das ist so altmodisch!

00:34:50: Man hat Platz für gegenseitigen Respekts

00:34:55: auch

00:34:55: in der Redeform.

00:34:57: Ich finde es großartig.

00:34:59: Ja, und ich finde an dem Sie, man kann ja sie sagen oder man kann auch sie und den Vornamen sagen.

00:35:04: Natürlich!

00:35:05: Das ist ja dann wieder eine andere Art von Nähe.

00:35:07: Ja, neulich, ganz witzig wurde mir eine Frau durch eine Freundin empfohlen mich zu beraten bei etwas einzukaufen.

00:35:16: Meine Freundin war nicht da und sie ging mit mir.

00:35:19: diese fremde Frau und ich bin gewohnt dass die Deutschen möchten so wahnsinnig gerne du sagen.

00:35:27: Sie kennen sie nicht, sind erzogen zur Respekt und Distanz.

00:35:36: Und dann dachte ich auch, ich bin diejenige, die ich muss erste Schritt machen um eine Barriere.

00:35:43: Das war ihr gar nicht angenehm und der dachte wow wie schön!

00:35:47: Sie mag das sie so gerne?

00:35:49: Wir haben ein Wiss daraus gemacht.

00:35:51: wir sagen sie du.

00:35:57: Sieh du, wie geht es ihnen?

00:35:59: Und sie sagt zu sich oder umgekehrt.

00:36:02: Wir wechseln das aus und jetzt muss ich eine Arbeit für mich machen weil ich brauche ein bisschen Hilfe in meinem Schreibtisch und so.

00:36:11: Ich habe mir vorgenommen zu sagen wollen wir nicht sie sagen weil das doch viel schöner ist?

00:36:17: und ich bin überzeugt sie sagt doch gerne die wird dankbar sein.

00:36:22: Das macht Ruhe, da muss man nicht so nah sein.

00:36:26: Dann hat man Platz zum Atmen und zu Respekt zu haben und sich überlegen wie formuliere ich das was ich gerade sagen möchte?

00:36:36: Diese Tradition kann ich...das ist Deutsch!

00:36:39: Ich kenne es nicht weil unsere Grammatik in dänischer Sprache ist dasselbe wie in Englisch.

00:36:44: Gibt's nur das Du?

00:36:45: Nur das Du.

00:36:46: Ja.

00:36:46: Das heißt wir haben sie auch aber das ist nur für die Königin.

00:36:50: Mögen Sie das Königshaus?

00:36:52: Ja, ich werde ein großer Fan.

00:36:54: Und ich weiß... Ich brauche mich nicht zu schämen!

00:36:57: Ich werde immer eingeladen wenn sie hier oder die hier sind und die sind hervorragend.

00:37:03: man kann steuern sein auf die Ehe Auch auf das

00:37:06: junge Kündungspaar jetzt, auch auf das neue Kündungsparty Kinder.

00:37:09: In

00:37:09: jedem Fall!

00:37:10: Er hat sich entschieden, Jesse zu sein weil das was seine Mutter alles darstellen konnte er weiß ganz genau never.

00:37:19: Ja der

00:37:20: muss ganz anders sein.

00:37:22: Er ist nie in der Lage, werde nie in die Lage sein so weit zu kommen.

00:37:27: und dann hat er sich gut feint und werde ich mich also informieren über Kunst.

00:37:32: Weil er weiß dass Kunst wichtig ist im Leben?

00:37:35: Und die Mutter ist ja sehr künstlerisch interessiert und Archäologin.

00:37:40: Sie

00:37:40: spielt ja auch Theater beziehungsweise macht Kostüme für

00:37:42: Theater, König für Theater... Die ist herrlich!

00:37:50: eine

00:37:51: gute Frau an seiner Seite, die das mit ihm trägt.

00:37:53: Die ist gut!

00:37:54: Ja, ich finde die auch toll.

00:37:56: Ich

00:37:56: finde sie auch toll, muss ich sagen.

00:37:58: Und aus Australien am anderen Ende der Welt hat er seine Liebe gefunden, find' ich sehr schön.

00:38:04: Weil Sie kann Ihnen helfen?

00:38:05: Genau.

00:38:07: So ein Kind das habe ich.

00:38:10: Ich hab keinen Bock drauf, ich will das nicht.

00:38:13: Aber er muss diese Tradition weiterführen der arme Mann.

00:38:17: Er ist vom Pferd gefallen mit seinem Vater Reiten und hat geweint und sagt, nee ich will nicht.

00:38:24: Und dann musst du wieder aufsteigen?

00:38:25: Ja, genau so ist er erzogen worden.

00:38:29: Das macht ihr eine beste Art natürlich nicht so diszipliniert wie die Mary.

00:38:36: Die Mary ist für ihn sehr ambitioniert und sie hat das auch gelernt, mir ist nicht ganz klar was sie gelernt hat aber sie wird ganz ganz hoch geschätzt von die Königin Margrette.

00:38:50: Ja!

00:38:50: Sie hat ein extra Machtposition geschenkt gekriegt von Königen Margretta dass wenn Der König Frederick, den er krank werden soll, hat ihn übernimmt die Mary.

00:39:07: Das ist der größte Kompliment von einem Königshaus und ich kenne ein paar ... Wir heißen sie Ambassador und diese Leute.

00:39:17: Und die wollen ja gerne ein bisschen schick sein, links orientiert sich da zu stälen nicht wahr?

00:39:24: Naja ich bin hier nicht unbedingt für das Königshaus nicht wahr.

00:39:28: Muss man nicht unbedingt haben!

00:39:29: Ich habe auch intellektuelle Freunde in denen macht, die sagen auch so was Blöds.

00:39:34: Die wollen nämlich selber Königen sein und deswegen ist es so verlogen und eindimensional anstatt öffnet dich Toll.

00:39:45: Ich bin froh, dass ich ... Ich hab das alles mitgemacht, Yellow Press.

00:39:51: Ich ertrage es nicht weiter zu machen.

00:39:55: Ich find so froh ,dass dieses Königshaus die müssen ist!

00:39:59: Jeden Tag.

00:40:00: Jeden tag steht irgendwas über das Königshause oder über die ganzen Königshäuser.

00:40:03: Es gibt ja noch mehr.

00:40:05: Was war denn die schlimmste Geschichte, die sie mal über sich selbst lesen mussten?

00:40:08: Die gar nicht stimmte.

00:40:10: Endlos viel.

00:40:11: Ja.

00:40:11: Wie

00:40:12: viele Kinder, wie viele Männer hatten Sie mit den Spillingen drinnen?

00:40:15: Alles!

00:40:17: Ich habe mich neulich in so eine Instanelle gesehen.

00:40:20: So ganze Geschichte über mich und meine Person... mit ganz, ganz vielen Falten im Gesicht gemacht.

00:40:28: Und das habe ich auch bemerkt bei anderen Kollegen.

00:40:30: Das machen sie so... Ganz künstlich!

00:40:33: Jetzt ist man ja alt geworden und Sie sehen mich.

00:40:36: Sie sehen gar

00:40:36: nicht aus wie Anna.

00:40:37: Ich habe nichts zu machen lassen.

00:40:39: Ich bin fälligmäßig vernünftig unterwegs in meinem Leben.

00:40:46: Ehe wahnsinnig gute Vitamine, sehr toller Vitamine.

00:40:49: Supplements

00:40:49: also jeden Supplement?

00:40:51: Also diese Kappletten die man nimmt Ja, ja.

00:40:53: Aber was schwören Sie?

00:40:56: Nein

00:40:56: auf welches... Also

00:40:58: das darf ich ja nicht sagen.

00:40:59: Nee, nicht die Marke sondern ich weiß es nicht.

00:41:02: nehmen sie Zink, nehmen sie Omega alles.

00:41:06: Wie viel sind das denn?

00:41:07: Kutschen.

00:41:07: Irgendlos viel.

00:41:08: Wie viele nehmen Sie

00:41:10: je hinter?

00:41:11: Das sind drei Pulvern, die alles in sich haben.

00:41:15: Pillen auch für Hupfüße, für Kopf und alles nehme ich und ich fühle mich wohl.

00:41:23: Und das macht eine Menge

00:41:26: aus,

00:41:27: jetzt habe ich gerade einen Stress.

00:41:29: über das Thema möchte ich nicht reden, da wird man plötzlich ganz ganz.

00:41:34: wenn es tief tief reingeht in der Seele dann wird man völlig plötzlich ganz alt und die Haut wird denn auch schnell alt oder so weiter.

00:41:41: Man kriegt Kummerfalten and all that shit!

00:41:45: Jetzt wo wir reden mit den anderen muss sich das zur Seite legen und dann sehe ich plötzlich viel besser aus.

00:41:53: Also ist es ja im Leben.

00:41:55: Ich habe das erlebt in Starkheim, eine Frau... Das

00:41:58: Gesicht ist der Spiegel der Seele sagt man also und das sieht man.

00:42:01: Ja!

00:42:02: Also meine beste und tollste und größte Erlebnis im Leben.

00:42:07: das hätten Sie vorher, das haben sie gefragt, vorher angehend war.

00:42:13: da war ich vierzehn fünfzehn Jahre alt.

00:42:15: ich habe mit genialen Menschen arbeiten dürfen.

00:42:20: Der Rechercheur war aller Orson Welles, nur poetischer wie St.

00:42:25: Exuberit.

00:42:26: Der musikalische Leiter war wie Jüge Ellington zum Beispiel und der männliche Hauptrolleinhaber waren drei Persönlichkeiten in einem.

00:42:37: Er ist ein Giraffe-Lieb als Poet, kennen wir sicher vom Film alle nicht.

00:42:42: Ein bezaubernde Schauspieler Franzose.

00:42:45: Danny Kaye singende, musikalische tanzende Klauen als Intellekt, Klaus-Maria Brandort zum Beispiel.

00:42:54: Alles in einem.

00:42:56: und das hat mich so beflügelt in meine Seele und Geist dass ich geflogen bin zweieinhalb Jahre und dachte wie komme ich wieder runter?

00:43:07: Das nenne ich nicht Transformation.

00:43:13: Das andere, was höher ist, Transnation.

00:43:17: Also ich glaube... Ich kann nur glauben dass das Transndenz war und das dürfte ich meinem Leben erleben.

00:43:24: Es ist sehr groß!

00:43:25: Sehr groß.

00:43:26: Sehr, sehr groß.

00:43:28: Das durfte ich erleben.

00:43:30: Wie alt sind Ihre Eltern geboren?

00:43:33: Meine Mutter ist sehr alt.

00:43:37: Mein Vater, siebenundachtzig.

00:43:39: Starke Gene?

00:43:40: Ja wirklich starke Gene.

00:43:42: Meines Schwester Kräfte Krebs.

00:43:44: Ich starte mit seventy.

00:43:46: Meine erste Saison kriegte auch Krebs für einen Fünfzehn.

00:43:51: Fehlt Ihnen Ihre Schwester?

00:43:52: Sehr!

00:43:53: Meine Mutter auch.

00:43:54: Aber

00:43:56: es ist ein Geschenk seine Mutter behalten zu dürfen bis sie sechsundneunzig sind?

00:43:58: Ja die haben mich angerufen meine Familie und haben gesagt Geh jetzt musst du dich da drauf anstellen das machen wir bald nicht wieder.

00:44:05: kann oder will.

00:44:06: Gut, sie kann mir in meine Arme sterben.

00:44:10: Ich bin gerüstet und ich habe mich sogar sofort engagieren lassen auf ein Luxuschiff, wo ich so ein bisschen singen konnte... ...und habe Pianist mitgenommen, mit Frau und jemandem für meine Mutter aufzupassen und dass sie ist aufgeblüht wie eine bezaubernde Königin!

00:44:31: Und so habe ich sie mitgenommen auch zur Rock'n'Roll Festival.

00:44:36: Ich habe ein Wohnmobil gemietet, hab da angerufen in Dänemark ins Grannenburg, wo alle die Großen aufgezogen sind.

00:44:49: habe ich gesagt, ich bin hier unterwegs mit meiner alten Mutter in einer Wohnmobile.

00:44:53: Darf ich da in meinem Wohnmobil bei euch parken?

00:44:56: Ja ja klar!

00:44:57: Das ist der einzige Vorteil, berühmt zu sein, dass man sowas machen kann.

00:45:01: und dann hab' ich auch gefragt, darf ich auf meine Mutter bei euch Parken im Büro?

00:45:05: Ja klar natürlich!

00:45:08: Was können wir für sie machen?

00:45:09: Haucht

00:45:11: ihr?!

00:45:12: Fein, meine Mutter auch.

00:45:13: Was können wir hier zum Trinken?

00:45:16: Ein Gin Tonic bitte ja!

00:45:18: Dann ist sie zufrieden.

00:45:19: Sie hat's genossen.

00:45:21: Nächste Station war North Jazz Festival.

00:45:27: also in Deutschland waren wir auch Sylt unterwegs mit diesen Wagen und das war eine... Ich habe sie einfliegen lassen nach Wien in der Oper.

00:45:37: meiner Schwester hat gesagt, Gitte sie schläft ein.

00:45:41: Egal!

00:45:42: Wir treffen uns in Lien und wir gehen in der Oper.

00:45:46: Sie ist natürlich eingeschlafen klar?

00:45:48: Ich musste sie wachen, aber wir waren in der Opera und haben einen Sachertorter gegessen und waren im Stoss Hotel des Schönenbrunnen und haben in Silber-Suite gewohnt wo ich auch gewohnte habe als ich Filme dort gemacht habe.

00:46:03: und ich hab gesagt Mama wir müssen jetzt Mit einem Pferdewagen reiten.

00:46:08: Nein, warum?

00:46:09: Es ist doch hier alles so schön!

00:46:11: Ihr weiß das denn nicht!

00:46:12: Ich frag dich, guck mal, da sind keine Bilder auf die Wände.

00:46:17: Ich sage, boah, ist sie

00:46:19: klug?!

00:46:19: Das is very smart thinking.

00:46:22: Rechts hat sich... muss man belehmert werden mit mir oder weniger schlechten Kunst.

00:46:29: Hier wo wir sitzen, es sind auch keine Bilder.

00:46:31: Gott sei Dank!

00:46:33: Das ist schon zu vorschalt.

00:46:34: Dann hat man eigene Fantasie, das ist besser.

00:46:38: So wie die schreibende Geschichten finde ich immer besser, dass man Platz lässt für eigene Fantasi zwischen den Zeilen zum Beispiel um der Schreiben anzugehen.

00:46:48: Aber diese Zeit mit meiner Mutter, das war ein wahnsinnig großes Erlebnis gewesen.

00:46:54: Und ist sie dann letztendlich in ihren Armen eingeschlafen?

00:46:57: Ich spielte da nahe ... Was ihr wollt.

00:47:02: Also Shakespeare's, was ihr wollt?

00:47:05: Und ich hatte sie da gestohlen gehabt aus Dänemark.

00:47:13: Ich hab einen Schifför schicken lassen.

00:47:16: Ein Auto eingemacht, damit sie es schlafen konnte.

00:47:20: Aber sie war nirgends krank und meine Familie wollte nicht, dass sie da infört wurde.

00:47:27: Ich habe sie trotzdem inführt!

00:47:30: Unser Herz geliebt...

00:47:31: Und die ist runtergekommen, die war völlig defyteriert.

00:47:34: Weil diesem Junge-Sophir war so schön, dass sie nicht trinken wollte.

00:47:39: Sie wolle sich nicht plamieren und das heißt ich musste sie sofort in Charité fahren lassen und da ist sie gestorben während ich eine der vier Sonneten von Shakespeare proklamieren musste.

00:47:54: Bei der dritte Sonnette konnte ich kein Wort raus.

00:47:58: Hast du die

00:47:58: Stimme weg geblieben?

00:47:59: Ja.

00:48:00: Da ist sie bestorben Im Charité, das achtzehnte Stock.

00:48:03: Dann waren sie aber sehr eng verbunden, wenn Sie das gespürt haben?

00:48:07: Ja, sehr, sehr.

00:48:08: Haben Sie sich das vorgeworfen, dass Sie es in die Charité gebracht haben ... Nee,

00:48:12: das nicht!

00:48:13: Aber was ich mir vorgeworfene habe ist nachmittags bevor ich ins Theater musste, sagte sie zu mir heute musst du bei mir bleiben.

00:48:22: Aber ich hatte gesagt mach mal, das kann ich nicht.

00:48:24: Ich muss ins Theater und spielen, hat sie so gemacht.

00:48:27: Hat den Kopf weggedreht.

00:48:31: Oh, das war hart.

00:48:32: Das war sehr, sehr hart!

00:48:35: Das war top shit sozusagen ja... Aber that's life, dass es so ist.

00:48:43: Ich hätte da, ich wusste nicht, weil hier nur ein Freund hat mich geholfen, hin zu Charité zu gehen nach der Vorstellung um sie zu sehen oder vieles hinzusagen und ich wusse nicht.

00:48:56: gehe ich jetzt mit diesem Freund ein Bein trinken und zelebrieren.

00:49:01: Meine Mutter oder bleibe ich bei meiner Mutter?

00:49:03: Und da war ich unsicher, und ich bin mit meinem Freund gegangen.

00:49:07: Das weiß ich immer noch nicht, ob das richtig war.

00:49:11: Ich glaube es besser zu bleiben, weil das ist eine Seele die dann eventuell das noch braucht.

00:49:19: Und beerdigt haben sie es aber in Dänemark ihre Mutter an?

00:49:22: Ja!

00:49:23: Aber wir hatten tolle Jahre.

00:49:25: Gehen Sie ans Grab von Ihren Eltern?

00:49:27: Nein, ich habe sie dann lagern lassen im Garten von meiner Schwester vorläufig.

00:49:35: Ich hatte keine Zeit weil Sie wollte ins Meer geschmissen werden wo sie geboren ist und das konnte ich erst zwei Jahre später.

00:49:46: Aber Sie haben

00:49:46: es gemacht?

00:49:47: Ja

00:49:47: ein Freund hat mich geholfen und da sind wir mit einem Fischerboot raus.

00:49:52: Und

00:49:52: Ihr Vater?

00:49:53: Mein Vater hat ein Grab in Kuppen haben.

00:49:56: Gehen Sie dahin?

00:49:57: Nein, da gehe ich nicht hin, weil ich nie in Dänemark bin und da gehe Ich nicht hin!

00:50:03: Ich bin auch ganz selten da aber das hat nicht damit zu... Ich weiß es nicht, dass ist so'n Familiengrab Und ich wollte ihn woanders begraben haben Da, wo ich aufgewachsen Bin und ich wusste nicht, also meine Schwester und mein Schrager Hat mich sehr kritisiert, dass sie sehr.

00:50:24: Ich bin da wirklich, hab das unter so wo soll ich am besten liegen.

00:50:29: Wo ist ein Sonnenstrahl?

00:50:31: Ich muss einen Sonnenstrahl finden für ihn und das fand sie wieder unsinnig von meiner Seite.

00:50:38: also sehr oft hat meine Schwester gesagt jetzt geht wieder ein Flip.

00:50:44: Ein Flip!

00:50:44: Aber trotzdem waren die eng.

00:50:47: Wir haben uns respektiert und gemocht.

00:50:49: Ich habe ein toller Schäfter absolut ein tolle Schäster gehabt.

00:50:53: Meine Mutter hat immer gesagt über meine Schwester, dass sie eine gute Bürgermeisterin wäre.

00:51:00: Weil sie so breit gefächert und intelligent war und sich sehr gut archäkulieren und formulieren konnte.

00:51:07: Wann Sie denn eher Mama-Kind oder Papa-Kinder?

00:51:11: Ja, aber nur weil meine Mama so egoistisch war, weil sie sich einsam fühlte.

00:51:18: sehr oft weg war, weil er fühlte sich gefangen in diese Ehe und wollte sich entdecken.

00:51:27: Und die anderen Frauen auch.

00:51:29: Aber waren sie zusammen bis zum Ende?

00:51:31: Oder haben wir...

00:51:32: Nein, Scheidung!

00:51:32: Wir haben meine Schwester und ich haben unsere Eltern geschrieben auf das Club oder nicht.

00:51:40: Ich weiß es gibt zur Kindheitserinnerung von ihrem Geburtstag.

00:51:44: Haben Sie gerne gefeiert?

00:51:46: Nee, schon immer nicht.

00:51:48: Ich kann es nicht sagen.

00:51:50: Dass sie gefeiert werden, finde ich grauenvoll.

00:51:52: Kein Geburtstag?

00:51:53: Nein,

00:51:53: grauen voll!

00:51:54: Ich wollte auch keinen Konfirmationen, weil dann fanden... Dann würde die ganze Familie finden Ja, Gide weiß sie, ich schon so berühmt war.

00:52:03: Dann wollte man mich also hervorrufen, dass man sich grauen wolle.

00:52:09: Ja habe ich... Ich hab kein... Ich bin nicht konfirmiert und meine Mutter hat gefragt um warum nicht?

00:52:15: Nee, weil ich habe mich noch nicht entschieden für meine Religion.

00:52:20: Und haben Sie es dann irgendwann?

00:52:23: Nein, aber ich bin mehrmals getauft.

00:52:25: Mehrmals!

00:52:26: In verschiedenen Religionen oder...?

00:52:27: Nee

00:52:28: in den Christlichen.

00:52:29: Also ich bin geschützt eigentlich.

00:52:31: Ich fühle mich auch gefilmt.

00:52:32: Aber man kann nichts immer ganz geschütz sein und dann kann man beten oder Freunde Fragen zu bitten... ...für einem.

00:52:41: Das mache ich.

00:52:42: Beten sie auch selbst?

00:52:43: Ja Das mache ich.

00:52:45: Also Gott ist mein Freund und die Menschen, also das... Ich muss sagen, wo meine Premiere, die wirklich wackelig war hier in Berlin, in Tibet wegen verschiedenen sehr unglücklichen Umständen hatte ... wie ich dachte es geht überhaupt nicht gar nicht habe ich appelliert zur Universum und Menschen da draußen meinen Publikum Und die haben mich getragen.

00:53:15: Aber wenn Gott ihr Freund ist, dann haben sie auch keine Angst vorm Tod.

00:53:17: irgendwann mal...

00:53:18: Überhaupt nicht!

00:53:19: Gar nicht!

00:53:20: Also vorläufig nicht.

00:53:21: Ja,

00:53:21: das ist ja... Sie sind ja erst abends zwanzig

00:53:23: oder weiss man ja nie?

00:53:23: Sie sind jetzt achtundzwanzig als ich meine...

00:53:25: Ich bin auch ein Zwanzig.

00:53:26: Da denkt

00:53:26: man ja nicht

00:53:26: an den Schrauschen plus ich selber.

00:53:28: Das kann man genau aber es macht ihnen keine Angst irgendwann mal an dieser Gedanke.

00:53:32: Nein, um Gottes Willen also.

00:53:34: deswegen ist das jetzt so wichtig zu leben.

00:53:38: Und wenn man das verpasst, im jetzt zu leben und zu erleben.

00:53:42: Das Jetzt Zu Erleben ist es schade.

00:53:45: Wenn man nach den Normen leben möchte oder tut Leben dann ist es kein Leben für mich.

00:53:53: Haben Sie noch einen Wunsch?

00:53:54: Oder ein Traum was sie noch gerne machen würden?

00:53:57: In einem Schloss wohnen?

00:53:58: in welchem Land?

00:54:00: Am liebsten Dänemark aber ich habe das gelten nicht!

00:54:03: Und wir sind keine freie Schlösser zur Verfügung, glaube ich.

00:54:08: Aber das Schloss muss irgendwie Skandinavisch sein, weil das sind die schönsten Schlössen.

00:54:12: Das ist ein schöner Traum und schöner Wunsch!

00:54:15: Ja?

00:54:15: Ich danke Ihnen!

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