Let's Dance-Juror Joachim Llambi: „Wir haben jeden Tag genossen, dass er noch da war“

Shownotes

Joachim Llambi spricht so persönlich wie selten: über die schwere Krankheit seines Vaters, seine Kindheit zwischen Duisburg und Spanien und seinen Weg vom Börsenmakler zum TV-Star. Im Gespräch mit BILD-Unterhaltungschefin Tanja May erzählt der „Let’s Dance“-Juror außerdem, warum Ehrlichkeit oft als Härte missverstanden wird – und weshalb Familie für ihn bis heute der wichtigste Anker geblieben ist.

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00:00:00: Heute geht es um einen Mann, vor dem selbstprominente Zitter.

00:00:03: Herr Lambi, Joachim Lambi der Strenge der unbestechliche Klartext-Sprecher in der RTL Show Let's Dance.

00:00:10: Doch im Gespräch mit mir zeigt er eine Seite, die kaum jemand kennt.

00:00:14: Wir sprechen über den Tag als die Familie erfuhr, dass der Vater einen Gehirntumor hat.

00:00:20: Joachim Lambi war damals elf ...

00:00:22: Das war schon ne harte Zeit!

00:00:24: Der Oberarzt oder der Professor sagte zu meiner Mutter, ich kann für nichts garantieren ob ihr Mann nochmal aufwacht aber wir machen das mal auch aus medizinischen Gründen damit wir wissen wie sowas ist.

00:00:35: also wir sind alle davon ausgegangen, dass mein Vater dann auch in der ersten Operation steht

00:00:39: Und wir sprechen über diese acht Jahre, die dann folgten.

00:00:42: Solange hat der Vater noch gelebt?

00:00:43: Die Mutter hat ihn gepflegt und ich wollte natürlich von Joachim Lambi wissen was macht das mit einem Kind wenn der Vater da ist aber doch nicht

00:00:51: da ist.

00:00:52: Hat sich riesig gefreut wenn eine gute Note war und so... Das hat er alles mitbekommen!

00:00:56: Aber wenn man eine Stunde später oder eine halbe Stunde später reinkommt und sagt na war gut ne mit der deutscherarbeit dann wusste ich das

00:01:03: Was mich besonders berührt an dem Gespräch mit Joachim Lambi, er ist nämlich gar nicht so hart oder so unabarbe wie es vielleicht manchmal in der Show wirkt.

00:01:11: Ich hab auch ein großes Herz!

00:01:12: Aber

00:01:12: er sagt die Härte, die er in der show hat das hat natürlich auch viel mit Fairness zu tun und es bringt ja nichts wenn ich jedem sage du bist toll und du bist einfach nicht toll.

00:01:21: Ja das is My Way und ich bin

00:01:33: Tanja Mai.

00:01:41: Herr Lambi, ich würde mit Ihnen gerne sprechen über Ihre Kindheit.

00:01:44: Weil Ihre Kindert hörte ja ... Die war sehr früh zu Ende?

00:01:48: Ich will nicht sagen Früh zu Ende!

00:01:49: Sie ist nur ein bisschen anders durch die Krankheit meines Vaters verlaufen.

00:01:53: aber meine Mutter hat immer versucht mir alle Möglichkeiten zu geben, Kid zu sein, Jugendlicher zu sein das machen zu können was ich gerne möchte Was auch in großen oder fast allen Teilen gelungen ist.

00:02:07: Aber durch die krankkeit und den Pflegefall Meines Vaters ist natürlich einiges anders abgelaufen.

00:02:13: Sie waren elf Jahre alt, als ihr Vater die Diagnose bekam hier in Tumor?

00:02:17: Ja das war im Herbst und das war schon eine harte Zeit.

00:02:23: In der Uniklinik in Düsseldorf operiert worden dann.

00:02:26: Man hat natürlich vorher Untersuchungen gemacht aber sie müssen bedenken dass es fünfzig Jahre her und da haben natürlich die medizinischen Möglichkeiten ganz anderes wie heute sind.

00:02:37: Der Oberarzt oder der Professor sagte Ich kann für nichts garantieren, ob ihr Mann, also zu meiner Mutter nochmal aufwacht.

00:02:45: Aber wir machen das mal auch aus medizinischen Gründen damit wir wissen wie sowas ist!

00:02:50: Also wir sind alle davon ausgegangen dass dann auch im Herbst, mein Vater in der ersten Operation stirbt

00:02:57: Das war für Sie denn Ihre Mutter?

00:03:00: Ja die Wahrscheinlichkeit war schon neunzig Prozent würde ich sagen und dass er dann nochmal wieder wach geworden ist aus dem Senderkose.

00:03:11: Und da noch acht Jahre bei uns war, war eigentlich schön!

00:03:14: Ja?

00:03:15: Auch wenn er natürlich nicht mehr der war den ich vorher kannte.

00:03:18: Also er war geistig voll da, er hat normal gesprochen, auch spanisch gesprochen oder Katalan auch... Also er konnte sich an alles erinnern.

00:03:28: Das Einzige, was war das Kurzzeitgedächtnis, war nicht da und er war immer sehr schnell müde.

00:03:32: Es waren also vielleicht zwei drei Stunden am Tag die er wach war, die er mit uns war.

00:03:36: Ansonsten hat er mehr oder weniger geschlafen aber man konnte reinkommen und sagen dass und das ist passiert und fünf Minuten später war das dann weg.

00:03:44: ja Aber alles das was ich sag mal vor der Operation oder weit auch vor der operation war, das war alles präsent.

00:03:50: Wie war ihr vater denn vor der operation?

00:03:54: sehr entspannter, sehr lieber Mensch der... Also ich habe mich einmal gesehen, dass mein Vater irgendwie mit mir geschimpft hat oder irgendwie böse war.

00:04:03: Natürlich gab es eine Erziehung.

00:04:04: natürlich wurde auch gesagt das geht und das geht auch mal nicht.

00:04:08: aber nee das war eigentlich ein sehr sehr sehr lieb voller entspandter Mensch

00:04:12: bei Held.

00:04:13: Ach, Held will ich nicht sagen.

00:04:14: Mit elf kann man da noch nicht Held zu sagen?

00:04:16: Aber er war immer da!

00:04:17: Wenn man was brauchte, wenn man was wollte... ...wenn man eine Frage hatte, hat er für eine Lösung gesorgt und hat auch bei Seite gestanden.

00:04:24: Das war schon sehr schild.

00:04:26: Und an den tafter Diagnose können sich da dann noch älteren?

00:04:29: Ja, sehr sogar.

00:04:29: Es war im Oktober und meine Mutter ist in die Uniklinik nach Tussendorf gefahren mit ihm.

00:04:35: Dann ist es ja anders als wie heutzutage.

00:04:37: Es gibt keine Handys, kein WhatsApp oder was auch immer Und wir wussten wirklich warten, bis sie dann aus Düsseldorf wieder nach Duisburg zurückkamen.

00:04:45: Das kam dann am sehr späten Nachmittag.

00:04:48: Ich kann mich noch erinnern und da waren natürlich alle sehr, sehr traurig.

00:04:51: Mein Vater ist auch direkt da geblieben in der Uniklinie.

00:04:52: Sie sind immer

00:04:53: alleine zurück?

00:04:54: Ja, das ist schon mal ein Zeichen.

00:04:56: Kann aber auch ein gutes Zeichen sein mit anderen Worten.

00:04:59: Wir versuchen was nochmal.

00:05:00: Dann hat man es ja auch versucht.

00:05:02: Und dann war er noch acht Jahre bei uns.

00:05:04: Aber wie alt war ihr Vater damals?

00:05:05: Mein Vater, wann ist Jahrgang thirty-fünf?

00:05:08: Er war vierzig.

00:05:08: Meine Mutter ist fünf Jahre jünger, die ist damals thirty-fünf gewesen.

00:05:13: Saar aber nach zwei drei Jahren Pflegefall so aus wie fünfundsechzig auf Deutsch gesagt.

00:05:18: Das war für meine Mutter eine sehr, sehr harte Zeit.

00:05:20: Man muss auch dazusagen es war deshalb auch mal harte zeit wenn man mal aus geheilstechnischer Sicht schaut.

00:05:27: der Hauptversorger der Familie ist weggefallen.

00:05:30: Meine Mutter hat zwar als Buchhalterin gearbeitet auf dem Steuerbüro Da eine ganze Familie von zu ernähren war dann auch nicht immer so einfach.

00:05:38: Aber meine Großeltern waren da, wir haben dann also einiges... Das war ne harte Zeit aber wir haben das dann auf gut zusammenbeschafft.

00:05:44: Was war denn Ihr Vater vom Verlug?

00:05:46: Mein Vater war Maschinenschlosser Und

00:05:48: Sie waren dann auch als Kind?

00:05:49: Wollten sie es dann auch werden was ihr Vater machte?

00:05:52: Doch wollten sie werden uns kleines finden.

00:05:54: Also weder Polizist noch wollen ich Feuerwehrmann werden oder irgendwie sowas.

00:05:57: Nein, es war für mich eigentlich... ich wollte irgendwas immer so mit Sport machen und ich wollte irgendetwas dann hinterher sich so brauskristallisiert auch auf dem Gymnasium.

00:06:06: Ich wollte irgendwas mit Zahlen machen.

00:06:08: beides ist in Irgendwo in etwa aufgegangen.

00:06:10: ja also Bankausbildung Börse auf der einen Seite.

00:06:14: Dann heute

00:06:15: die Pumptezahlen stehen

00:06:17: ja auch zahlend drauf und das sportliche dann mit dem Tanzen ist das so eidigermaßen erfüllt worden, was ich mir auch so vorgestellt habe.

00:06:25: Weil ihre Kindheit?

00:06:26: Also wenn sie die Augen entschließen, welche Gerüche kommen da anbieten oder welche Düfte vielleicht dass der Kind hat weil es war ja Ruhrport auf der einen Seite nach Nassar de Spanien

00:06:34: Ja das ist richtig mein Vater kommt ja von der Costa Braba also aus Blanes in der Nähe vom Barcelona.

00:06:40: und ja der Ruhrpott war immer sehr taf, sehr rau, sehr... Wenn man morgens aus der Tür kam dann hat man Als Kind kann man sich an ein paar Sequenzen erinnern, auch mal eine schwere Luft gerochen.

00:06:56: Was natürlich am Meer in Barcelona überhaupt nicht der Fall war.

00:06:59: Da war immer hell, da war immer schönes Licht und frische Luft.

00:07:04: Das war ein Unterschied.

00:07:05: aber ich stehe ja zu Duisburg.

00:07:09: Ob das jetzt beim Fußball ist oder zu der Stadt.

00:07:11: Viele größere Städte haben auch nicht so schöne Ecken.

00:07:16: So ist es in Duisburger auch.

00:07:19: Ja, und auch jede Stadt hat schöne Ecken.

00:07:22: Also deshalb in Duisburg im Süden um die Wetauch herum das sind auch sehr schöne Ecke genauso wie auch in Essen unten am Balkenalsee.

00:07:32: aber wie gesagt Duisbrug war immer schon eine sehr rauere Arbeiterstatt auf mit einem relativ hohen Anteil an Ausländern.

00:07:38: Aber das war damals ruhig sagen als Kind Da konnte man auf den Bolzplatz gehen und da wurde einem nicht der Ball weggenommen, so wie es heute vielleicht öfter passiert.

00:07:47: Das war damals so.

00:07:48: Man hat zusammen gespielt, gab auch mal klarkab auch mal Streit aber jetzt nicht so dass man dann hinterher sich die Köpfe eingeschlagen

00:07:54: hat.

00:07:54: Wann sie ein lebhaftes Kind oder?

00:07:57: Ja ich war ein lebhaftes Kind!

00:07:58: Es muss doch immer was los sein.

00:07:59: ja ich habe sehr viel Sport gemacht Auch gerade als mein Vater dann als Pflegefall zu Hause war, sehr viel Sport gemacht.

00:08:06: Das war auch so eine gute Ablenkung mit meinen Jungs aus der Schule im Verein.

00:08:11: Ich habe damals sehr viel Hockey gespielt und hinterher Wasserball gespielt bis es zum Tanzen kamen.

00:08:17: Und das war immer eine schöne Zeit!

00:08:18: Ich bin mit meinem Fahrrad quer durch Dysburg gefahren, das war alles gut.

00:08:21: Diese Kindheit also Spanien?

00:08:23: Das heißt die Ferien waren sie eben ein

00:08:25: Spanier?

00:08:25: Ja meine Großeltern hatten ein kleines Hotel in Blanes Und wir sind dann von sechs Wochen Sommerferien waren wir vier Wochen da oder über Weihnachten sind wir dort hingefahren.

00:08:35: Das

00:08:36: ist ein Paradies für den Kind, ne?

00:08:37: Ja es war ja alles da!

00:08:38: Es waren in dem Hotel immer andere Gäste mit Kindern da.

00:08:41: man kannte sich weil es waren viele Stammgäste da und dann war das immer wieder so auf nach Hause kommen.

00:08:46: meine Großeltern da waren da.

00:08:48: ich habe drei Cousins und das war immer schön.

00:08:51: da war immer was los.

00:08:52: Und auch verbinden sie bestimmte Gerichte auch mit ihrer Kindheit.

00:08:55: Nee, eher hier.

00:08:57: Wenn ich mal ab und zu meiner Mutter fahre, dann wünsche ich mir manchmal so sauer Krautdölf in Landam mit Metwurst.

00:09:02: Also typisch ein bisschen regionale Kost, die man sonst nicht irgendwo kriegt?

00:09:07: Das habe ich schon sehr gerne auf in Spanien.

00:09:10: Ich gehe dann auch lieber zu einem spanischen oder katalanischen Restaurant wo es dann mal getoßt ist das Brot mit Tomaten, Knoblauch und sowas gibt.

00:09:19: Mit dem schönen Serrano-Schinken muss ich da nicht zum Italiener oder zum Japaner laufen.

00:09:23: Also das sind auch die Richter, die es dann auch bei Ihnen zu Hause gab.

00:09:27: Hat er gekocht?

00:09:28: Nein eigentlich habe meine Mutter mehr gekochter.

00:09:29: Das muss ich schon sagen.

00:09:30: Und der Anleitendann... Ich war nicht in Gerichte oder...?

00:09:33: Ja auf weniger!

00:09:34: Bei uns gab's alles.

00:09:35: Es gab Spanisch, es gab Deutsch also das war relativ entspannt.

00:09:39: und haben Sie auch den Klang im Rohr?

00:09:41: Haben Sie Spanische gesprochen als Kind?

00:09:43: Eigentlich nur mit meinen Cousins aber da Katharanisch wenn wir im Urlaub waren.

00:09:48: Das Spanischer kam dann eher mehr in der Schule.

00:09:52: Ich hatte erst Latein und hinterher habe ich dann Spanisch dazu gewählt.

00:09:56: Aber nein, mein Großvater muss ich dazusagen war ein sehr stolzer Katalane weil er noch aus der Zeit des Bürgerkriegs damals war.

00:10:04: Und da waren natürlich unter Franco sehr viel verboten gerade für Katalunien oder auch die Basken.

00:10:10: Da war man dann sehr stolz wenn man seine eigene Musik, seine eigene Sprache, seine eine Kultur am Ende seiner eigenen Identität hat.

00:10:18: und da wurde im Haus nur Katalan gesprochen.

00:10:20: Aber der Kreis schloss sich ja dann irgendwann oder schließt sich, weil sie heute auf Mallorca leben?

00:10:24: Nein ich lebe in Prag.

00:10:25: Das ist das Schöne daran!

00:10:27: Das was einige aus der Yellow Press so schreiben erlebt auf Mallorya stimmt überhaupt.

00:10:33: Achst

00:10:34: Sie leben...das ist neu okay?

00:10:36: Nee das ist ein...ich hab's nur nicht erzählt.

00:10:38: Ich bin nicht einer, der das private so an die große Blocke hängt.

00:10:42: Es gab irgendwann mal ein Magazin, das hat irgendeine Haus abgebildet und gesagt, der Lambi wohnt jetzt in Mallorca oder auf Mallorcas.

00:10:49: So haben sich die anderen das natürlich wie das heutzutage ist bei diesen Zeitschriften dann so abgeschrieben... Und es hält!

00:10:55: ...und dann halt sie es einfach so gehalten.

00:10:57: aber ich hab's nie groß dementiert.

00:10:59: wenn mich einer gefragt hat so wie Sie heute sag ich natürlich ich wohne im Prag

00:11:03: Und Mallorca, dann Gullab?

00:11:04: Genau.

00:11:05: Wir haben dort einen Zweitbohnsitz und fahren dann öfter mal dahin, wenn wir Zeit um Lust haben, gerade wenn das Wetter hier mal schlechter ist... ...und dafür fühlen wir es auch ganz wohl.

00:11:13: aber wir leben praktisch.

00:11:14: Also fragt dann wegen ihrer Frau wahrscheinlich

00:11:16: nicht?

00:11:16: Ja meine Frau kommt daher und die Kinder waren aus dem Haus und wir haben überlegt, es gab da auch eine gesundheitliche Geschichte innerhalb der Familie von meiner Frau und dann haben wir entschieden, wir gehen dahin.

00:11:28: Kinder waren versorgt, die eine studiert in Holland noch, ist jetzt fertiges Psychologin in Zürich, in der Schweiz.

00:11:36: Und ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, Prag ist fantastisch!

00:11:39: Ja also zum einen bin ich schnell hier wenn ich also irgendwas in Köln oder in München oder in Hamburg habe mit dem Flieger es ist eine Stunde mal eben kurz rüber zu fliegen.

00:11:47: und oder Ich kann auch mit dem Auto die siehundert Kilometer fahren.

00:11:51: aber ich hab da schon meine Hohe im Prag und die Stadt bietet so viel über Kultur, über Theater, über Sport ein internationaler Flughafen.

00:12:01: Es ist sehr angenehme Menschen da, es ist wirklich... Also ich vergleichs manchmal so ein bisschen auch in Prag zu Deutschland sofort.

00:12:10: Ja, irgendwie

00:12:12: so einen schönen Hauch liegt irgendwie bei der Stadt.

00:12:15: Ja und man hat natürlich jetzt nach Öffnung der Mauer hier in Deutschland oder nach Zerfall der alten Situation aus der Europas hat man auch sehr viel Gelder bekommen und hat die Stadt wirklich schön gemacht.

00:12:28: Die Gebäude sind schön ist das alles ordentlich?

00:12:31: also man kann abends um drei Uhr mit der Straßenbahn oder der Meto fahren.

00:12:35: Man muss keine Angst haben, dass da einer, wenn man einmal in die falsche Richtung guckt dann auch Böse zurückguckt.

00:12:43: Und wir fühlen uns erbohrt.

00:12:46: Noch mal zurück als ihr Vater krank wurde.

00:12:47: Er war dann im Krankenhaus, ist operiert worden?

00:12:49: Wie viele Wochen war er weg?

00:12:51: Boah!

00:12:51: Kannst du mich mal überlegen... Ich würde mal sagen, er war so rund vier Wochen war reibkampen.

00:12:55: In der Klinik

00:12:56: und dann ließ es okay.

00:12:57: Also

00:12:57: er war vor Weihnachten auf jeden Fall wieder zu Hause das weiß ich.

00:13:04: Der Tagesablauf war auf einmal auf dem Kopf gestellt.

00:13:07: Und mein Vater hat dann morgens gefrühstückt, meine Mutter hat immer dafür gesorgt dass er auch ein bisschen Bewegung hatte also nur betlägerig war.

00:13:15: das ist ja auch nicht gut.

00:13:16: wir sind also jeden tag zwei drei mal mit ihm eine halbe stunde spazieren

00:13:20: Räustuhl da noch?

00:13:21: Nein der ist auch gelaufen!

00:13:23: Aber man muss sagen durch die Operation ist er zu achtund neunzig Prozent erblindet.

00:13:27: Er hat nur noch so ganz schemenhaft was erkannt.

00:13:30: Also man musste ihn schon führen, aber er ist gegangen.

00:13:33: Dann hat man gesagt jetzt kommt eine Stufe und dann funktionierte das.

00:13:37: also es war jetzt nicht nur die Bettleglichkeit Nicht nur dass das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr da war so richtig Es war dann auch noch natürlich eine fast Blindheit sag ich mal Die dann auch.

00:13:49: in seiner Wohnung kannte er sich aus.

00:13:51: Er wusste genau da ist die Turnette Da ist die Küche da konnte er sich.

00:13:56: Man hat ja auch selbst, wenn wir jetzt die Augen zumachen zu Hause wo wir länger wohnen weiß man genau wo was ist.

00:14:02: Man greift in dieselben Höhen das sind Abläufe, die sind drin Das hat er auch drin.

00:14:07: aber er konnte nicht Zeitung lesen, er konnte kein Fernsehen schauen.

00:14:11: wird es

00:14:11: aus?

00:14:12: sehr schlimmer also noch mal schlimm da.

00:14:14: Ja das war schon für meine Mutter war das sehr hart.

00:14:17: was ich eingangs sagte das war für mich auch hart weil Der Vater jetzt, der oft bei vielen auf einem guter Freund ist.

00:14:25: Ein Berater ist in der Form dann auch nicht mehr da?

00:14:28: In der Pubertät oder auch hinterher und für meine Mutter weiß viel härter ja.

00:14:34: also sie hatte ja wirklich die ganze Last der Pflege, die ganze last dass das alles funktionierte.

00:14:40: Gott sei dank auch bis zum ende war ich jetzt nicht so ein pflegefall wo.

00:14:46: er konnte alleine zur toilette gehen er konnte sich Gott sei Dank Ausgewohnheit alleine rasieren.

00:14:50: Das war alles drin, ja?

00:14:52: Aber man musste natürlich immer da sein.

00:14:55: Aber dieses Nichts sehen das stelle ich mir einmal für ihre Eltern dann schrimm vor aber auch für sie als Kind oder junger Mann.

00:15:00: Ja, aber dann wächst ja da rein.

00:15:02: Ich sage mal am Anfang war es schlimmer also wie es damit fortschreitender Zeit war weil Es war der Fakt war er war wie er da.

00:15:09: wir waren ja froh dass er noch da war.

00:15:11: ja auf wenn er nicht mehr Der alte war der wir vorher war.

00:15:15: Und aber nein, es bleibt ja immer der Vater.

00:15:19: Man kümmert sich gerne darum.

00:15:21: Aber nee, das war jetzt ... man wächst in diese Situation.

00:15:25: Meine Mutter schaffte diese Situation auch.

00:15:29: Aber für ihn dann als ich heute da neunzehn, acht Jahre später, für ihn war's dann irgendwann auch eine Erlösung weil das war im Grunde kein richtiges Leben mehr was er führte.

00:15:41: Man will dem Vater ja etwas zeigen oder?

00:15:43: Ja, das funktionierte alles nicht.

00:15:44: Man will vielleicht für den Fußball gucken und das sind

00:15:46: ja alle Städte... Ja!

00:15:47: Also bei OZD von Beispiel es gab beim westdeutschen Rundfunk eine... immer abends ich glaube um acht oder um halb neun Gumps für eine halbe Stunde eine spanische Sendung.

00:15:57: also für die Ausländer die man die in Deutschland fahren hat der WDR dann so eine spanischen Sendung macht da waren das Hürter auf immer die Nachrichten Sport und dass alles nur.

00:16:06: das behielt ja nicht aber für dem Moment nahm er am aktuellen Leben teil.

00:16:10: Dann haben wir auch kurz darüber sprechen können

00:16:12: Aber danach war es vergessen.

00:16:13: Und danach

00:16:13: war's dann wieder weg?

00:16:14: Also, wenn Sie mir irgendwas aus der Schule erzählt haben oder von...

00:16:16: Hat er sich riesig gefreut, wenn eine gute Note war und so ... Das hat ja alles mitbekommen!

00:16:21: Aber wenn man eine Stunde später oder eine halbe Stunde später reinkommt und sagt na wa gut ne mit der deutscher Wald Dann wusste ich das nicht.

00:16:29: Was ja manchmal vielleicht vom Vorteil waren

00:16:31: Auch in der schlimmen

00:16:32: Dinge

00:16:33: Naja ist bisschen, also ich muss ganz ehrlich sagen Fassierten keine schlimmen Dinge.

00:16:37: In dem Sinne war das relativ entspannt.

00:16:39: Es war nicht immer nur eins, aber ich war kein schlechter Schüler in dem Sinne und somit ... Ich hab auch noch nie von meiner Mutter die immer klare Voraussetzungen oder klaren Blick hatte irgendwo.

00:16:54: Das war alles in Ordnung.

00:16:56: Wenn man mit einer Nicht-zu-Uten-Note kam, dann war das so.

00:17:00: Hört ihr dazu?

00:17:01: Mein Gott!

00:17:01: Da kann ich jede Woche eine Topleistung haben.

00:17:05: Wem haben Sie gesprochen?

00:17:06: als Kind oder Jugendlicher?

00:17:09: Ich hatte einen Großvater, der leider am Herzenfang verstorben ist.

00:17:15: Mit drei und siebzig.

00:17:17: Der war dann ... Der liebte bis Ende der Achtzigerjahre.

00:17:24: Und der war auch da.

00:17:26: Mit dem konnte ich viel machen.

00:17:28: Er ist mit mir zum Sport gegangen.

00:17:30: Wenn ein Spiel oder ein Wettkampf war.

00:17:33: Meine Großmutter lebte auch, bis sogar in den letzten Jahren.

00:17:36: Dann ist sie verstorben.

00:17:39: Also da waren Ansprechpunkte neben meiner Mutter und ich hatte Gott sei Dank durch den Sport, durch den Verein viele Freunde, wo oft eine gute Gemeinschaft war.

00:17:48: Hätten

00:17:48: Sie sich damals ein Geschwist gewünscht?

00:17:51: Das

00:17:51: kann ich nicht sagen!

00:17:52: Weil ich hatte es ja nicht.

00:17:54: An vielen meiner Freundinnen hatten natürlich Geschwister Nee, aber am Ende habe ich gesagt, es ist so.

00:18:00: Und ich fand ganz ehrlich sagen ja klar kann man sagen vielleicht wäre es schön gewesen eine Schwester dann guter zu haben.

00:18:05: Aber es ist und so ist auch okay.

00:18:07: Wollen sie denn mehr Verwöhnen von den Großeltern?

00:18:09: Ja definitiv.

00:18:10: Unterbewusst weil die vielleicht der sichermittler auch mit dem Klitten

00:18:13: durchsagt haben ja auch kommen tun wir nehmen was Gutes.

00:18:16: Ja also das schon.

00:18:17: Also meine Großeldern haben dann schon viel für mich getan auch im Hinblick.

00:18:22: auch mal wenn ich mal etwas Größeres oder außergewöhnliches Geschenk haben möchte, das kam dann schon.

00:18:28: Von den Großeltern?

00:18:28: Ja!

00:18:29: Und glauben Sie dass sie anders wurden also vielleicht nicht bei so lebhaft oder unterbewusst, dass sie sich verändert haben und da vielleicht Gefühle auch unterdrückt haben als Kind?

00:18:37: Nee, das glaube ich nicht.

00:18:38: Also ich konnte alles sagen Ich konnte alles zeigen.

00:18:41: Ich konnte traurig sein.

00:18:43: Ich könnte fröhlich sein.

00:18:46: Das ist ja genau das ganze Package was ich am Anfang sagte Was meine Mutter versucht hat aufrecht zu erhalten Für ein Kind, für eine Kindheit, für einen Jugend.

00:18:55: Nein da war ich also... Da kann ich nicht sagen dass mir da irgendwas gefehlt hat oder bewusst gefehlte.

00:19:02: Vielleicht hat mir was gefehlet aber ich habe es ja nicht anders gekannt.

00:19:06: Ja und ich muss ganz ehrlich sagen meine Mutter wird jetzt eighty-six die er freut sich Gott sei Dank sehr guter Gesundheit.

00:19:14: Bei uns in der Familie sind alle sehr alt geworden.

00:19:16: Meine Urgroßmutter wurde ninety vier mit der hab.

00:19:19: Also die habe ich erlebt bis ich Äh, vierzehn war.

00:19:23: Also alles wunderbar!

00:19:24: Also Familie war schon so ihr Nest?

00:19:26: Ja außen auf der spanischen Seite war das immer.

00:19:29: also wenn man nicht im Urlaub war, wenn man dort war... Ich hatte ja eine Tante ich hatte ein Onkel und dann die drei Cousins.

00:19:35: Also es war auch.

00:19:36: da war immer was los.

00:19:37: Es war jetzt nicht so dass man zuhause hockte nur noch Mama, ich und mein schwerkranker Vater.

00:19:44: So war's nicht.

00:19:45: Es waren Gott sei Dank Menschen um uns herum.

00:19:47: Das war auch für meine Mutter sehr wichtig, gerade mit ihren Eltern.

00:19:53: Und hat er sich verändert?

00:19:54: Die Phase durch die Krankheit?

00:19:56: Eigentlich

00:19:59: gar nicht so wie immer.

00:20:01: Er war nur schnell sehr müde und schöpft... weil das Gehirn halt nicht so lange arbeiten konnte.

00:20:09: Also man muss sich vorstellen, da war es der Gehirntumor, der war so groß wie eine Orange und man konnte in der Arzt, der Professor hat gesagt wir konnten nur sechzig Prozent wegnehmen.

00:20:17: also es kommt wieder.

00:20:18: Das ist dann eine Frage der Zeit ob's nach einem Jahr oder dann am Ende nach acht Jahren wieder kamen.

00:20:24: und nein mein Vater war immer noch dieser liebenswerte Mensch oder dieser liebes würdige Mensch auch.

00:20:30: aber natürlich meiner Mutter fehlte natürlich Frau zu sein, einen Aufmerksamkeit zu bekommen.

00:20:37: Das war natürlich von ihrem Ehemann nicht mehr gegeben.

00:20:40: Ja das war für sie auch ein Abschied auf Istama von... Also jedes Jahr war ja ein Stückchen Abschied

00:20:45: oder?

00:20:45: Ja aber wir haben es ja gar nicht so gesehen.

00:20:48: der Mann ist da.

00:20:49: Sie haben nicht gesagt okay wir müssen immer damit reichen dass Papa oder mein Mann jetzt stirbt sondern... Naja

00:20:53: das haben wir nicht gesagt das wussten wir.

00:20:57: Ein Zeitstrahl ist denn nicht unendlich und aber Wir haben jeden Tag genossen.

00:21:04: Es war schön, dass das dann irgendwann zu Ende ging.

00:21:07: Hat man dann irgendwann gemerkt, dass die Zeiten der Erschöpfung länger wohnen?

00:21:13: Dass dann irgendwann auch gesagt hat ich kann jetzt nicht so raus und so.

00:21:16: Das merkte man schon, dass es sich verändert.

00:21:19: Und sind Sie trotzdem noch nach Spanien gereist mit den Eltern?

00:21:22: Solange es ging ja!

00:21:23: Also ... Das war schön.

00:21:27: Weil da war er ja auch Kind.

00:21:29: wusste ja auch, wo alles war.

00:21:31: Er hatte seine Geschwister, er hatte seine Eltern und das war schon schön für ihn also für uns natürlich auch weil es gab dann auch mal ein Lastung.

00:21:39: da konnte meine Mutter ob man sagt komm ich gehe mal jetzt eine Stunde mit an der Strand weil die Eltern da waren.

00:21:44: oder was sagt die Beschwister da waren

00:21:46: Und wie kamen sie denn als Junge im Rohrpott?

00:21:48: Wie kam das dann?

00:21:49: Wie fing das mit dem Tanzen an?

00:21:51: Naja sagen wir mal so Meine Mutter hat ja auch fast fünfundzwanzig Jahre als Sekretär in einer Tanzschule gearbeitet Wo wir im Haus wohnen.

00:22:00: Ich wollte am Anfang ... ich weiß, ich war da Kind im Haus.

00:22:02: Aber ich wollte nie tanzen.

00:22:03: und irgendwann mal, wie das so bei vielen ist mit vierzehn-fünfzehnten die dann sagen, jetzt machen wir mal Tanzschule.

00:22:10: Früher war das ja noch mehr als es heute ist was sie vielleicht haben.

00:22:14: Und vor des Ganggeber nach der Konformation sind wir alle zusammen zur Tanzschuhe.

00:22:20: Wir haben die Mädels bei uns in einer Klasse gesagt, wir gehen jetzt mal in die Tanzschulen ein paar Jungs sich befunden haben und gesagt, gehen wir mit?

00:22:26: Ja!

00:22:27: Ich kannte ja schon alles, was da abging und habe dann schön mitgemacht.

00:22:31: Hab zu der Zeit Hockey- und Wasserball gespielt Und dann macht es aber Spaß.

00:22:36: und dann machte man einen Kurs.

00:22:37: Nach dem anderem merkte er, der eine Freund rollte nicht mehr.

00:22:40: die zwei Mädels hatten auch keine Lust mehr.

00:22:42: am Ende blieb glaube ich, glaube ich ein Mädchen aus der Klasse noch übrig und ich haben aber nichts zusammen getanzt und dann habe ich alle Kurse durchgezogen.

00:22:52: Ich war immer jemand wenn hier Sache anfangen war ich die auch zu Ende Ja?

00:22:56: Dann hat's aber immer weiter ist es weiter gegangen Es hat Spaß gemacht und dann fing so ein Steiger Turnier an und dann hab' ich gesagt komm Probierste mal aus.

00:23:05: Dann waren auch relativ schnell die Erfolge da.

00:23:07: und dann bleibt man ja bei einer Sache, besonders wenn es einfach ist, mal eben kurz zwei Treppen runter zu gehen um zum Training zu gehen.

00:23:14: Es war alles natürlich...es war alles sehr einfach!

00:23:17: Ja?

00:23:18: Und so ist die Sache dann ins Rollen gekommen.

00:23:21: Weil Tanzen ist ja auch Training das Disziplin.

00:23:25: Das hatten sie in sich oder haben Sie das gelernt?

00:23:27: erst durch das Training?

00:23:29: Ich war immer schon ein relativ gut strukturierter Mensch, um das mal so zu sagen.

00:23:34: Auch in der Schule schon!

00:23:35: Ich war gut strukturiert und ich war immer gut informiert.

00:23:39: Ich war auch Schulsprachler in der Schule und es war für mich einfach klar... wenn ich das mache muss das auch funktionieren.

00:23:47: Wenn's nicht funktioniert dann lasse ich die Finger davon Weil jeder Sache, ob ich dann auch hinterher nach der Schule meine Bankausbildung machte und dann zur Börse gegangen bin.

00:23:59: Ich wollte so einige Dinge dann auch machen.

00:24:03: Manchmal werden einem natürlich Entscheidungen abgenommen oder man muss sich für Dinge entscheiden die das Leben dann auch wieder verändern.

00:24:10: So wie es dann auch irgendwann mal mit Let's Dance war.

00:24:13: Ja, ich mein Sie sind jetzt dabei seit zwanzig Jahren?

00:24:15: Wie kam das damals?

00:24:16: War das ein Zufall?

00:24:17: Oder hätten sie als junger Mann gedacht dass sie mal im Fernsehen...

00:24:20: Nein!

00:24:21: Also bei uns in der Familie hat ja keiner was mit Fernsehen zu tun geabt.

00:24:25: Ich habe zwar an der Börse gearbeitet hinterher auch im ersten ne acht Jahre in Düsseldorf, dann wurde es da aber sehr wenig vom Geschäft und dann bin ich nach Frankfurt gegangen, hab dann bis zum Jahr zwei Tausend dreizehn.

00:24:37: Es waren fast vierundzwanzig Jahre an der Bürse und irgendwann musste ich mich natürlich auch mal entscheiden Schaffst du das einen Fulltime Job in einem ganz anderen Gebiet zu haben?

00:24:48: Ja, aber

00:24:48: also so arbeiten ist ja auch nicht ohne.

00:24:50: War nicht ohne.

00:24:52: oder musst du dich jetzt entscheiden nur noch Börse oder dann Fernsehen-Events was auch gibt.

00:24:58: und ich war neunundvierzig Und ich habe dann gesehen dass an der Börsel auch damals gerade in dem Pakethandel über weniger wurde und hab gesagt komm jetzt bist du NeunundVierzig In fünf Jahren oder in zehn jahren machst es nicht mehr.

00:25:13: Jetzt machst du noch einmal eine neue Geschichte und ich beschwöre mich jetzt nicht.

00:25:18: Also seit Jahrzehntausenddreizehn gibt es dann nur noch mich in dem ganzen Unterhaltungsumfeld.

00:25:24: Sie haben sich ja zur Marke aufgebaut, also Alambi ist ein feststehender Begriff.

00:25:29: Das

00:25:29: habe Kerkeling aber schuld weil der hat ja bei uns zwei Tausendsechs und Zwei Tausendsieben moderniert Und der hat alle Juroren mit Vornamen und Nachnamen angesprochen.

00:25:40: Nur mich hatte er mit Herrn Lambi angesprochen!

00:25:43: Warum?

00:25:43: Ich weiß es nicht, vielleicht weil ich damals schon ein bisschen strenger war und er wollte diese Distanz haben... Er ist in Grunde Schuld, dass diese Marke entstanden ist.

00:25:54: Also allen anderen sagt man Mozi Mabuse

00:25:56: und Rott Hoche oder nur der in Hoche?

00:25:58: Oder wie auch immer aber egal wo man ist das ist natürlich das ich es ihm anzurechnen habe.

00:26:03: Egal auf der Straße.

00:26:05: auch da ist der Herr Lambi wenn ich mit meinen beiden Kollegen gehe ach die Mozi der Hoche und Herr Lambin ja.

00:26:12: also das ist schön weil es ist ja echt ein Brand.

00:26:15: Das ist ein

00:26:16: Brand und man hat auch so eine natürliche Ja,

00:26:20: definitiv.

00:26:21: Ich bin ein sehr entspannter Match und ich bin auch sehr locker.

00:26:28: Aber es ist so entstanden in den zwanzig Jahren und ich finde das fein.

00:26:33: Wir kennen uns auch ein wenig... Ich würde jetzt erst mal nicht auf die Idee kommen, dass ich sie dutzeln müsste, weil dafür haben wir ja nicht weniger.

00:26:42: Also ich sehe sie auch immer!

00:26:44: Sehr gerne sogar, selbst mein alter Trainer mit dem ich so viel verbinde.

00:26:48: Mit Karl Breuer hier aus Köln mit in diesem Jahr, ist immer noch topfit und das war immer von seiner Seite Joachim und sie und ich immer Herr Breuer.

00:27:00: Und das war mit keinem anderen Trainer.

00:27:02: Bei den anderen Trainern war es immer, wie sagt jetzt mal Oliver und Joachin?

00:27:06: Aber wir haben dadurch ein gutes Verhältnis.

00:27:10: Er war immer ein Söderer für mir Und es ist mir, da hab ich ja nicht weniger von, wenn ich jemanden sieh zu anstatt duze.

00:27:16: Ich finde das hat auch was mit Respekt der Person gegenüber.

00:27:19: Und für mich ja auch.

00:27:20: und bei Herrn Lambi man hat natürlich vor ihnen extrem viel Respekt.

00:27:23: Ich glaube auch die Kandidaten und Kandidatinnen bei Let's Dance haben natürlich viel Respekten weil die sind ja der härteste, klingt so hart.

00:27:29: also Sie sagen halt ehrlich was Sie denken und es wird ja oft mit härter auf verwechselt.

00:27:33: Ja!

00:27:33: Es ist für viele hart.

00:27:37: warum?

00:27:37: Weil es eine Klarheit schafft.

00:27:39: Ja, vielleicht sind die Menschen wollen nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

00:27:45: Möchten lieber so ein bisschen was Weiches sowie Hoche und Motzi den großes Herz haben?

00:27:49: Ich habe auch ein großes Herz!

00:27:51: Aber ich denke mir immer zum einen... Hoche ist ja, ich sage jetzt mal Nicht so vom Fach wie Monzi und ich.

00:27:59: Was absolut in Ordnung ist, das hat sich ja über diese vierzehn Jahre auf wunderbar eingespielt.

00:28:04: Das sind wirklich ein tolles Team mit unterschiedlichen Charakteren Mit unterschiedlichem Herangehensweisen.

00:28:11: Aber ich denke immer nicht nur An dem Moment, wo dieses Paar dort tanzt und ich den einen Urteil gebe.

00:28:19: Ich denke auch an die anderen, die auch tanzen!

00:28:22: Man steht ja in einem kleinen Webbewerb.

00:28:24: Das ist jetzt nicht die deutsche Meisterschaft der Profitenzer Sondern es ist ein kleines Turnier jedes Jahr mit vierzehn Kominenten.

00:28:31: Aber Kandidat eins zwei drei Arbeiten die Woche hier auch so viel Und ich muss ja auch vor denen Respekt haben und sagen du warst so gut Und du warst vielleicht nicht ganz so gut.

00:28:45: Das muss auch möglich sein... Dies in dieser Klarheit sagen zu dürfen.

00:28:49: Ich glaube, was wir in Deutschland verloren haben ist so ein Diskurs zu gehen.

00:28:54: Es plätschert alles so dahin.

00:28:56: Jeder will nicht böse sein Alles ist

00:28:59: schön.

00:29:00: Wir berücksichtigen an den Gruppen Auch der dicke Peter Der sonst nur fünfzig Zentimeter im Waldsprung springt Der ist toll gewesen.

00:29:09: Ja wer spielt auf vier Tore Und alle ist kein Torwart da.

00:29:12: Alle schießen Tore Aber keiner gewinnt und keiner verliert wenn wir in Deutschland die nächsten Jahre nicht mehr weit mitkommen.

00:29:19: Dieter Bohlen saubt das ja auch bei DSDS, weil er sagt es bringt ja nichts, wenn ich den Leuten irgendwie sage sie wären gut und Sie sind es einfach nicht.

00:29:26: Weil die echte Welt ist hier auch.

00:29:28: also wenn sich dann wirklich versuchen als Sänger isst die Welt ja noch viel härter?

00:29:31: Nicht nur als Senger!

00:29:32: Ich finde im gesamten Wirtschaftsleben müssen wir wieder zu mehr Klarheit kommen, zu mehr Ehrlichkeit kommen Dinge verwischen, wir sehen doch was in Deutschland passiert.

00:29:47: Die Stimmung ist nicht gut.

00:29:49: die Regierung wird niedergemacht im Moment weil sie nicht Entscheidungen findet wobei die Regierung gerade ich sage jetzt mal Herr Merz und die CDU viel versprochen haben aber leider nicht alles halten können aufgrund eines sehr kleinen Koalitionspartners.

00:30:04: also es sind viele Dinge die passiert sind weil die Umstände so sind.

00:30:09: Aber ich glaube, wir müssen in den Unternehmen und der Politik.

00:30:12: Wir müssen überall dahin kommen wieder das was gemacht wird, dass wieder klare Entscheidungen gefallen werden die auch mal schmerzlich sein werden und können.

00:30:22: Ja aber das müssen wir aushalten!

00:30:23: Das können wir hier in Deutschland nur wir sind halt davon ein bisschen weggekommen.

00:30:27: Bereuen

00:30:28: Sie irgendeine Buberteilung, die sie einmal gemacht haben?

00:30:30: Ach,

00:30:31: natürlich hat man immer mal im Nachhinein so eine Sache.

00:30:34: Da war ich zu nett weniger aber öfter da flasste vielleicht ein bisschen zu hart oder da hättest du vielleicht auch den einen oder anderen Punkt mehr geben können.

00:30:43: Aber sie müssen bedenken wir haben jetzt über zweihundertdreißig Kandidatinnen hier gehabt und Kandidaten Und ich sag' jetzt mal roundabout Ich hab's keine Ahnung.

00:30:52: Fünfzehnhundertachzehnundertänze Dass da immer mal zwei drei vier fünf dabei sind wo man sagt da ja gut jetzt auch mal vielleicht eine fünf gerade sein können.

00:31:02: Aber eigentlich bereue ich nichts, ne?

00:31:04: Ich kann mich noch erinnern... hat die Bildzeitung überm Bruch schöngetitelt Lambi bezichtigt margarite Schreinemarkers des Drogengebraus ist schon ewig her, die war in dem Jahr sieben bei uns.

00:31:18: damals waren wir noch relativ neu hier in der Branche.

00:31:22: Sie haben einen Quick-Stap getanzt und er war so aufgedreht.

00:31:25: Und ich habe nur gesagt, das hat ausgesehen die zwei tanzende Ecstasy Pillen.

00:31:31: Dann saß sie hinterher nach der Show oben im Redaktionsbüro, hat geweiht.

00:31:36: Gut kannten wir aus der Sendung Schreinemarkas ja auch.

00:31:42: Sie haben nicht des Drohungen konsumensbezichtig was da meine Kinder denken.

00:31:46: Ich hab gedacht, was fehlt die Frau von mir auf Deutsch gesagt?

00:31:49: Bildzeitung hat es natürlich am nächsten Tag dankend aufgenommen, so eine Schlagzeile und das mal auch zu sagen.

00:31:55: Im Nachhinein habe ich mich dann auch entschuldigt.

00:31:58: Ich würde mich heutzutage für solche Äußerungen nie mehr entschädigen, weil ich weiß ja in welchem Kontext sie gestanden hat.

00:32:04: Und margaritisch reiner Markus und ich haben uns ein paar Jahre später noch irgendwo bei Markus Lanz wiedergesehen.

00:32:10: Wir haben darüber besprochen und auch gelacht dahinterher.

00:32:13: also dass ist alles gut.

00:32:15: Ich glaube während der Staffel sind die Kandidaten so intensiv mit der Sache beschäftigt, so auch sensibel mit ihren welchen Äußerungen.

00:32:26: Das ist nach der Staffel, ich würde mal sagen in neun-neinzig Prozent der Fälle auch vergessen und

00:32:30: die Nerven sind angespannt, die trainieren jeden Tag.

00:32:32: Gibt man einmal ein zwei, die das dann als sehr persönlich nehmen obwohl es eigentlich nur der Sache geschuldet ist, nur dem Tanzen geschuldete sind und nur diesem kleinen Pommiwettbewerb geschulde sind.

00:32:44: aber manche trennen da nicht genug

00:32:48: Wenn Sie auch auf der Straße am Flug haben, wenn man sie sieht.

00:32:50: Wenn Sie dann angesprochen von Fans?

00:32:53: Ja!

00:32:53: Positiv negativ.

00:32:55: Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen in diesen zwanzig Jahren waren am Anfang mal vielleicht so drei vier vielleicht auch fünf die dann auch ein bisschen all verböse und da wacht man dort nicht und so ein bisschen geschimpft haben aber in den letzten Jahren überhaupt nicht.

00:33:10: die Leute Freuen Sie und sag gut, dass sie da sind.

00:33:13: Dass wir eine Einordnung haben.

00:33:14: Eine klare Einordnung haren.

00:33:16: bei eins muss man ja sagen die Leute urteilen Ja und das ist auch vollkommen legitim als Zuschauer mehr über die Sympathie.

00:33:24: genau wen mag ich wer sieht nett aus bin nicht ganz

00:33:27: genauso

00:33:28: natürlich.

00:33:28: das ist ja auch dass ihr.

00:33:30: deshalb sitzen ja auch in der Jury gerade mit mozzi und mit mir zwei wie das ja auf tänzerisch einordnen können.

00:33:37: Und man muss dann auch mal versuchen, das was ich seit zwanzig Jahren versuche den Menschen zu erklären mit einfachen Worten und verständlichen Worten.

00:33:45: Warum ist das gut?

00:33:46: Und warum ist das nicht so gut?

00:33:49: Ob es die Fußarbeit ist oder ob die Haltung ist – was auch immer!

00:33:53: Ob der aus dem Takt ist, was ganz wichtiges Kriterium ist.

00:33:57: Es gelingt natürlich nicht immer aber meistens gelingt es.

00:34:00: Natürlich bin ich auf immer gerne derjenige und gerade heutzutage in Social Media wo so viele unterwegs sind auch unter anonymem Namen.

00:34:09: Das ist ja das Schlimmste was es ist, da kann ich mich ja schön hinter verstecken.

00:34:13: Ich habe das in meinem Buch mal geschrieben wo ich gesagt habe eigentlich müsste es eine Klarnamenpflicht geben und dann würde das Internet oder Social Media auch anders aussehen.

00:34:24: aber es ist im Moment so Der Liebling vom Lambi kommt da an.

00:34:31: Das muss er sein und der wird bis ins Finale getrieben.

00:34:35: So nächste Woche kriegt dieser Liebling aber schlechte Noten, ein anderer bekommt gute Noten.

00:34:39: Dann ist es auf einmal neuer Liebling, die letzte Woche geschrieben haben, der Liebling melden sich nicht mehr.

00:34:45: Und daran sieht man mal wie krank dieses System eigentlich ist.

00:34:49: Aber es ist, wie es ist.

00:34:50: Und man darf auch nicht immer alles sehen und alles zu ernst nehmen?

00:34:53: Nee,

00:34:54: mach ich auch nicht!

00:34:54: Aber ab und zu lese ich mal was... ...und ich denke da auf die Person, die sowas schreibt,... ...die muss eigentlich glaube ich ein ganz armes ehemaliges Leben haben,... ...weil dann immer dieser Hass dann auf Menschen gekippt wird,... ...dann ja eigentlich gar nicht kennt.

00:35:08: Was ich auch hier gut finde, was wir in Social Media gerade bei so einer Show erleben,... ...das unsere Show ist ja etwas frauenlastiger.

00:35:16: Also schauen mehr Frauen.

00:35:17: Es sind dann auch viel mehr Frauen auf Social Media unterwegs und wie die teilweise mit Frauen, die hier mitmachen umgehen!

00:35:26: finde ich unter aller Kanone.

00:35:29: Muss ich wirklich sagen, also ich will jetzt sich die Männer auf ein ganz hohes Ausstellen aber das würden Männer untereinander nicht machen!

00:35:36: Ich verstehe es nicht.

00:35:37: warum kann man nicht einfach auch mal akzeptieren wenn da eine Frau ist die vielleicht jung ist die hübsch ist die schlank ist die eine gute Leistung bringen?

00:35:45: Die muss ich doch nicht niedermachen dafür.

00:35:47: dann muss ich noch sagen Mensch das hast du doch toll gemacht.

00:35:50: ja

00:35:51: Das verstehe ich nicht.

00:35:54: Also immer Frauen über andere Frauen.

00:35:57: Die Männer werden verteidigt aus.

00:35:58: So,

00:35:59: dann haben wir wie in dieser Staffel am Ende nur noch Anna Karina-Wolcher als einzige Frau von sieben da und auch schon ziemlich lange.

00:36:06: Und dann kommen aber wieder andere und sagen es sind ja gar keine Frauenmänner.

00:36:10: Dann würde ich mich mal fragen warum?

00:36:12: Weil wir hatten zum Beispiel Nadja Benaisa die wirklich toll getanzt hat, die hätte locker weiterkommen müssen.

00:36:19: Da kommen dann Kommentare, ach, die ist so dünn und schla.

00:36:23: Dann kommen auch so Äußerlichkeiten, wo ich sage, ihr beschwert euch das an über Äuzerlichkeiten spricht?

00:36:30: Macht es aber selber.

00:36:32: Wo ich da sage,

00:36:32: warum?

00:36:33: Ja, es soll doch jeder sein wie er will!

00:36:35: Ich erinnere mich letztes Jahr an Selfie.

00:36:36: Sandra hat sie selbst jetzt geschrieben.

00:36:38: Ich glaube die kam hier mit Hundertfünfzig,

00:36:41: Hundertsechzig und jetzt

00:36:42: fünfzig Kilo.

00:36:42: Das ist doch super!

00:36:44: Die junge Frau hat bei uns in der Staffel angefangen, die hat hier schon sich... Total toll entwickelt, ihr habt eine positive Ausstrahlung.

00:36:54: So eine muss ich auch feiern und das ist doch toll!

00:36:57: Freuen wir uns doch, dass es solche jungen Leute

00:36:59: gibt.".

00:37:00: Ja?

00:37:00: Und das verstehe ich da fertig mal nicht.

00:37:02: Was hatten Ihre Mutter gesagt als Sie damals das erste Mal im Fernsehen waren?

00:37:06: Ich hatte ja vorher über die Börse ab und zu schonmal bei NTV einiges.

00:37:09: Aber der Zähnz ist ja... Aber das war natürlich ne ganz andere Kiste Und ich bin ja dazugekommen wie die Jungfrau ins Kind.

00:37:15: Aber meine Mutter hat mich in einem immer unterstützt, muss ich ganz ehrlich!

00:37:18: Ob meine ganze Familie hat mich immer unterstütz?

00:37:20: Meine kleine Tochter kennt mich ja nur mit dieser Sendung... Die ist Jahrgang Null Fünf und das hat hier Null Sechs angefangen.

00:37:28: Jetzt ist sie einundzwanzig und strebt ähnliche Dinge an.

00:37:32: Mal sehen was daraus wird.

00:37:34: aber nein, Familie stand immer dahinter.

00:37:39: Ja, ich muss auch ganz ehrlich sagen.

00:37:41: Ich habe es ja am Anfang diese ganze Fernsehgeschichte parallel zu meinem normalen Job laufen lassen.

00:37:47: Das heißt, ich hatte ja immer sozusagen noch die Tür offen wenn das hier nicht lief.

00:37:51: Dann mache ich die Börse einfach weiter und mach mir die andere Tür wieder zu.

00:37:55: dann ist es eine schöne Zeit gewesen.

00:37:57: Als sie Sendung begonnen hat haben wir sowieso gedacht naja tanzen ein zwei Jahre

00:38:02: Und inzwischen so beliebt

00:38:03: es.

00:38:04: Und Harpe Kerkling hatte auch gehören Vertrag für zwei Jahre und hat gesagt, das reicht mir!

00:38:08: Dann war im Jahr twohntausend achtundneun ja keine Sendung, haben wir schon gedacht, dass war's.

00:38:13: Und dann kam der damals noch etwas korpulentere Daniel Hartwig, der jetzt aussieht wie ein junger Gurt, sagen sie einfach mal so.

00:38:21: Nein aber er hat diese Sendung ja hervorragend jetzt seit zwei tausendzehn geführt Dass das sich dann so entwickelt, dass wir immer noch prozentual einen guten Stand haben.

00:38:36: Wo wir im Live-Bereich gerade das Premiumprodukt mit dem deutschen Fernsehen sind.

00:38:42: Das hätten uns damals natürlich nicht gedacht und das freut ein.

00:38:46: Ich war ja schon ein Jahr bevor die Sendung gestartet ist, nämlich im Jahr zwei Tausend Fünf mit dem Projekt verbandelt.

00:38:52: Ich war dort im Präsidium des deutschen Profitansportverbandes und habe bei RTL angerufen, hab nur die Profis angeboten.

00:39:00: Die brauchten ja Frommi-Effi-Tänzer, damit die Promis auf was lernen!

00:39:04: Und dann haben sie gesagt, komm du hast schon angerufen lass uns doch mal zusammen reden und hab ich ein wenig beraten.

00:39:10: Musik und Chorios.

00:39:12: Übrigens die Kostümbildnerin hier ist Katja Convance, die auch meine Kostüme damals gemacht hat, die hab' ich auch mitgebracht Und die macht auch einen Riesenjob, wie alle anderen hier in dem Team ja auch ein Riesenjob machen.

00:39:25: Und den Familie hat immer hinter mir gestanden, auch wenn es mal so Situationen gab, die dann oft mal nicht so schön sind.

00:39:30: für Situationen gibt's ja in jedem Berufsleben das ist ja normal.

00:39:33: Aber ihre Mutter sitzt sie dann voll stolz vom Fernseher und sagt auch bei den Nachbarn oder ihren Freunden, also das ist ja mein Sohn.

00:39:39: Ja, das kann schon mal passieren.

00:39:40: Wenn du sagst mir sehr, es ist ja normal.

00:39:42: Hat ihr aber Ihre Brieftasche über die Fotos drin seht?

00:39:45: Auch von früher und so was... Also wie stolze Mamas dann von Zöhnen dann auch und noch Einzelkindern sind?

00:39:51: Da kommt alles zusammen!

00:39:53: Vielleicht hat Sie hier auch einen kleinen Promi-Bonus bekommen jetzt in der Nachbarschaft.

00:39:56: oder dass jetzt alle sein.

00:39:57: Das ist die Mutter von Joachim

00:39:58: Lampen.

00:39:58: Kann sein, kann sein.

00:39:59: Also bis jetzt noch nicht erzählt, aber kann sein bestimmt

00:40:02: dass sie bevorzugt behandelt wird.

00:40:04: Keine Ahnung, von Lambi und so.

00:40:07: Meine Mutter hat noch mal neu geheiratet nachdem mein Vater verstorben ist.

00:40:10: Einige Jahre danach heißt dann jetzt auch nicht mehr Lambi aber klar man weiß natürlich wer die Mutter ist.

00:40:17: War das für Sie schlimmer als Ihre Mutter geheirate?

00:40:19: Nein überhaupt nicht war froh.

00:40:21: Ich sage Ihnen ganz ehrlich Das ist zum einen ein ganz lieber Mensch, ein ganz Liebermann Und ich war so froh, dass meine Mutter sich damals Es war einige Jahre, wo sie alleine war.

00:40:33: Dann nochmal mit ihrem jetzigen Mann dann gefunden hat.

00:40:36: und ich war so glücklich.

00:40:37: denn wissen Sie wenn gerade je älter jemand wird und da niemand da ist bleibt am Ende nur noch die Familie, die Kinder und wir sind nun eine kleine Familie übrig und die beiden denen geht es wirklich gesundheitlich gut wohnen in Duisburg im Süden und kommen nächste Woche zum Finale.

00:40:55: also sie sind topfit und das ist dann auch ein gutes Gefühl für mich, wo ich weiß.

00:41:01: Wenn ich jetzt auch nicht gerade immer da bin weil ich viel zu tun habe meine Mutter ist in guten Händen.

00:41:06: Wenn die Mama und der Stiefpapar im Publikum sitzen sind sie dann ein anderer?

00:41:11: Nein!

00:41:12: Ich muss mich nicht verbiegen.

00:41:14: Meine Mutter kennen mich so wie ich bin und alles ist gut.

00:41:18: aber meine Mama schreibt mir ab und zu mal wenn sie denn nicht im Studio ist was hättest du aber jetzt auch anders sagst das kommt dann da kommt dann mal schnell so eine WhatsApp Während der Sendung.

00:41:28: Ja, klar!

00:41:28: Wir haben ja auch Werbepausen.

00:41:29: Was soll ich dann die ganze Werbepause machen?

00:41:32: So oft zur Toilette kriegt er oft wieder nicht.

00:41:35: Aber der Todestag hier des Vaters ist Ihnen das noch ganz präsent?

00:41:39: Ja,

00:41:39: der ist mir sehr präsend weil ich hatte an dem Tag ein Tanztonier in Gießen und es war auch ein Turnier was relativ wichtig war für die Rangliste.

00:41:48: und ich bin da dahin, weil es war nicht abzusehen dass er an diesem an diesen späten Nachmittag starb.

00:41:54: Wir kamen irgendwann, ich glaube so neunzehn Uhr mit den Eltern von meiner Tanzbahn dann in Damals gefahren.

00:42:00: So ging Neunzehnt Uhr dann wieder nach Duisburg und meine Großmutter stand auf dem Balkon und war schon komisch waren.

00:42:07: Und wie gesagt auch da gab es keine Handys, da gab's nur ein B-Netz.

00:42:12: das hatten wir aber nicht und stand dann auf dem Balcon und sagte es ist Schlimmes passiert, dann wusste ich schon wo was geht.

00:42:20: Farmal ist gerade raus und dann kam ich aber eine halbe Stunde leider zu spät, mein Vater war dann leider verstorgen.

00:42:25: Aber ich bin dorthin und mein Vater sah sehr entspannt auf dem Topenbett aus gesund also von der Gesichtswabe, von seinen Gesichtszügen hier und so und das war dann auch noch mal ein schönes Abschiedsnehmen.

00:42:43: Und der Tag der Beerdigung, war er dann schlimm für Sie?

00:42:45: Nein.

00:42:46: Der war nicht schlimm weil wir konnten uns ja viele Jahre darauf vorbereiten dass das passierte und wir wussten alle dass es für ihn auch eine Erlösung war und somit waren wir alle fein mit dieser Situation.

00:42:58: so fern man fein in der Situation sein kann aber da muss man auch loslassen können weil für die Person, den Vater oder den Menschen war's dann wirklich in der Erlösung irgendwo.

00:43:11: Und wenn Sie heute im Spiegel gucken, erkennen Sie sich wieder in Ihrem Vater?

00:43:15: Ja.

00:43:16: Ich bin eher Mama.

00:43:18: Ich hatte mal hier eine Show gemacht mit Dieter Thomas Kuhn in so einem pingfarmen Palettenanzel mit so einer Blondperücke und wenn ich das Bild sehe dann sehe ich sehr meine Mutter da drin.

00:43:29: Meine Mutter ist auch blond von den Gesichtszügen aber ... Das ist schön.

00:43:35: Wenn ich in Barcelona bin, wenn ich beim Fußball bin, da bin ich oft mit meinem Vater früher als kleiner Junge hingegangen.

00:43:40: Der ist immer noch da!

00:43:41: Das ist Schön, was sie bangen hier im Herd.

00:43:44: Ich danke Ihnen am Weg!

00:43:46: Vielen Dank!

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