Bestsellerautor Sebastian Fitzek: Warum uns das Böse menschlicher macht

Shownotes

In dieser Folge spricht Autor Sebastian Fitzek mit BILD-Unterhaltungschefin Tanja May darüber, warum Thriller kein Zeichen für eine verrohte Gesellschaft sind, sondern Empathie zeigen. Er erzählt, wie aus alltäglichen Beobachtungen seine düsteren Ideen entstehen – und spricht zugleich sehr persönlich über seine Mutter, seine Zweifel am eigenen Erfolg und die Bedeutung seiner Familie. Ein Gespräch über Angst, Fantasie und das Leben hinter dem Bestsellerautor.

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00:00:00: Er bringt Millionen Menschen zum Zittern.

00:00:02: Er lässt uns nachts nicht schlafen, Sebastian Fizek, Deutschlands erfolgreichster Thrillerautor.

00:00:08: Der Tod lässt mich nicht in Ruhe aber ich meine es ist ja auch das Existenzielle und was uns alle verbindet.

00:00:14: Meistens hat man eine große Sorge davor.

00:00:16: Doch die bewegendste Geschichte seines Lebens ist keine, die er je geschrieben hat.

00:00:20: Sebastian – Das wird ein Bestseller!

00:00:22: Einsatz gesagt von seiner Mutter lange bevor die Welt an ihn glaubte.

00:00:27: Als sie dann an ihn versagt, wie geht's denn weiter?

00:00:29: Da wusste ich ah okay.

00:00:30: Man braucht jemanden der einem sagt Wie geht es denn weiter?

00:00:33: man darf nur nicht denken das wenn die Mutter einen dann immer lobt dass es wirklich gut ist

00:00:37: Er selbst zweifelnd realistisch.

00:00:41: ein paar gedruckte exemplare mehr wird es wohl nicht geben.

00:00:44: Heute über zwanzig Millionen verkaufte Bücher.

00:00:48: Seine Mutter starb vor seinem ersten Bestseller, das schmerzt Sebastian Fizek bis heute.

00:00:53: Hinter den dunkelsten Geschichten steht ein Mensch der an das Gute klaut!

00:00:57: Für mich ist das Tatsache, dass Menschen gerne Thriller lesen oder hören.

00:01:01: Er so beweist dafür, dass es Empathie gibt, dass sich Menschen in Opfer hineinversetzen können beispielsweise mitleiden können und vor allem, dass sie's Leben

00:01:10: wertschätzen.".

00:01:11: Ein Mann der gelernt hat, dass die größten Geschichten im echten Leben entstehen – vielleicht lächelt irgendwo da oben immer noch seine Mutter, weil sie recht behalten hat?

00:01:37: Mein Gast bei Maiwe heute ist Sebastian Fizek, ja der erfolgreichste deutsche Autor und Creamy-Autor sowieso.

00:01:43: Sie haben jetzt fünfundzwanzig Bücher glaube ich geschrieben und mehr als zwanzig Millionen Bücher verkauft?

00:01:48: Ja!

00:01:49: Was sagten sie über unsere Gesellschaft aus wenn Creamys Thriller so gut gehen?

00:01:53: Da habe ich natürlich eine ganz andere Sichtweise als vielleicht Menschen das kritisch sehen.

00:01:58: Für mich ist es ein Spannungsbereich.

00:02:00: für mich ist das Tatsache dass Menschen gerne Thriller, Creamies sehen oder lesen oder hören eher so beweist dafür, dass es Empathie gibt.

00:02:09: Dass Menschen sich in Opfer hineinversetzen können beispielsweise mitleiden können und vor allem das sie's Leben wertschätzen.

00:02:16: man könnte auch sagen Man braucht halt Gesetze und Gebote du darfst nicht töten.

00:02:21: wenns die nicht gäbe würde sich keiner daran halten ist aber nicht so.

00:02:25: Wenn ein Verbrechen beschrieben wird beispielsweise auch ein fiktionales verbrechen dann sind die Leute gebannt.

00:02:30: Sie lehnt erst mal ab sie sind schockiert Und Dann Geht Das Buch Wenn es ein gutes Buch ist, um immer mehr ums Leben und wie's verteidigt wird.

00:02:38: Und wie das zurückgewonnen wird gegen diesen Schicksalsschlag als dass man nun wirklich auf jeder Seite denkt.

00:02:42: auch hoffentlich sterben alle und hoffen die sie am Ende aller Todes.

00:02:45: Es ist ja eher so der Plot der einen dann hinführt.

00:02:47: ich kann es ja nicht mehr lesen.

00:02:48: ich gebe zu also ich habe die Krimis geliebt.

00:02:51: inzwischen lese ich von ihnen die netten sache also die Nicht-Krimi´s.

00:02:55: Also Elternabend lese sich quasi Genau und davor.

00:02:58: das fand ich auch lustig Die

00:02:59: erste letzte Tag.

00:03:01: Auf die Idee muss man auch erst mal kommen

00:03:03: Ja, und der Tod lässt mich auch dort irgendwie nicht in Ruhe.

00:03:06: Auch bei den Humorfreund-Titeln die ich dann mal geschrieben habe es an Corona begonnen.

00:03:11: Da war das selbst mir zu düster.

00:03:13: Ich kann's gut nachvollziehen wenn man sagt ne ich brauche jetzt mal eine Pause Das war für mich die Pause, dann habe ich mit einer humorvollen Idee.

00:03:19: Aber Tod kommt schon immer vor?

00:03:21: Krankheit, Tod... Ja!

00:03:22: Ich meine es ist ja auch das Existenzielle und was uns alle verbindet, was wir alle gemein haben und die meisten mehr schon eine große Sorge davor.

00:03:30: Es gibt ja so drei Ängste, die mal den Tod verbinden.

00:03:33: Also größte was kommt danach bei?

00:03:36: keiner weiß aber auch dass dabei Und auch das davor, wie kommt es da hin?

00:03:42: Also diese drei...

00:03:42: Und das Wie oder...?

00:03:44: Das Wie beispielsweise.

00:03:45: Genau und das ist halt wirklich etwas was uns alle umtreibt, was wir verdrängen und es ist auch wiederum eine Antwort darauf, warum wir so viel drüber lesen weil wir irgendwann denken ach ich muss mich den Thema schon mal stellen dann mache ich das aber lieber fiktional als dass sich mich wirklich in Gefahr begebe.

00:04:01: Haben Sie ein Testament schon gemacht?

00:04:02: Ja, das

00:04:02: ist eine sehr gute Frage.

00:04:03: Und ich bin in den letzten Zügen tatsächlich mit dem... Also sie

00:04:07: sind ja noch jung und sind fifty-fünfzig also aber Testament.

00:04:11: Das ist genauso wie so eine Folmung.

00:04:13: Also Folmen sind fast noch wichtiger als die Testament.

00:04:15: Patientenverführungen,

00:04:16: sowas.

00:04:16: Genau da gibt es auch ne Vorsorgefolmer.

00:04:19: Ich glaube, ich nennt sich das wo man wirklich dann auch dem anderen Zugriff gewährt.

00:04:23: Man hat nur der Schiff zu leisten wenn mal beispielsweise nicht mehr unterliegt als sterben.

00:04:27: Wenn man halt nur nicht ansprechbar sein für eine gewisse Zeit.

00:04:30: Ja, ich habe mich damit beschäftigt.

00:04:31: Da liegt auch was also beim Notar und im Zweifelsfall ist das eigentlich auch glaube ich ganz gut geregelt Hoffen wir.

00:04:37: Herr Pfitzig, was ich bei Ihnen spannend finde?

00:04:38: Sie schreiben ja Bücher, sie fangen einen anderen Buch zu schreiben aber sie wissen meistens noch nicht oder fast immer noch nicht wie es ausgeht.

00:04:44: Ja!

00:04:44: Das find' ich spannend weil... Ich schreib hier nur Artikel, aber am Ende hat man ja im Kopf anfangs Mittel.

00:04:49: Ist das so, wüsste sie genau?

00:04:51: Sozusagen ist es nicht auch manchmal so dass beim Schreiben man merkt ah, das is ein guter Schluss, da's ist ne gute Perte, das gibt den ganzen Artikel vielleicht nochmal eine Drehung.

00:04:59: Ist es nicht also, dass es manchmal erst beim Schrauben passiert?

00:05:02: Naja, da ich ja meistens Gespräche vorherführe.

00:05:04: Also Interviews und daraus schreibe ich dann den X... also ein Interview kann ganz anders laufen als man es vorhat.

00:05:09: Den Text weiß ich meistens aber ich mach mal den Einstieg.

00:05:12: Also ich kann nicht... Es gibt Kollegen die fangen von hinten an oder schreiben einen Mittelteil.

00:05:16: Ich muss immer von vorne anfangen.

00:05:17: Also, ich baue mein Artikel... Ja, gleich

00:05:19: wieder verstehe.

00:05:19: Genau,

00:05:20: chronologisch auch.

00:05:21: Aber wenn ich schreiber, dann schreib' ich so und dann geht's wieder zurück, dann geht´s wieder zurück.

00:05:26: Das heißt ich grabe mich so langsam nach vorne, muss aber auch hin und wieder zurück stecken weil mir Manchmal, wenn mein Dialog auffällt.

00:05:34: Da spricht dann die Hauptperson über die Eltern.

00:05:37: Dann wäre es der Sinnfolge gewesen, dass er schon mal früher die Eltern erwähnt hätte und dann gehe ich zurück in diese Szene wo's passen würde.

00:05:45: Das heißt also je mehr die Figuren zum Leben abwecken umso mehr muss man auch wieder am Anfang verändern.

00:05:50: D.h.,

00:05:50: Sie haben eine Idee?

00:05:51: Also ich sage mal jetzt auf dem Markt ganz frisch ist ja der Nachbar und ihr neuestes Buch Rämm.

00:05:57: Ich

00:05:58: hab nur kurz gelesen, was es geht.

00:05:59: Es geht um einen Mädchen, deren Vater ... Also eine Frau, die ein Kind war und der Vater zu ihr gesagt hat du darfst bitte nicht einschlafen.

00:06:07: Sie schläft ein sie wacht auf und der Vater wurde bestialisch ermordet.

00:06:11: Und das ist etwas, was sie ja mit durchs Leben nimmt.

00:06:14: Ja, das ist was die durchs Leben nimmt.

00:06:15: Aber das war nicht die Grundidee mit der alles begonnen hat sondern die Grund-Idee war... Die hatte mich schon, ich glaub, im Jahr zum ersten Mal drüber nachgedacht, was wäre denn wenn wir uns unsere Träume ansehen könnten?

00:06:27: Wenn die also sehr häufig so wachen aufgemacht sind, haben wir eben nur ganz die Fuß und auf einmal ist alles weg!

00:06:32: Und wie wäre es, wenn man sich das quasi von Fernseher setzen könnte und da setzt sich eine Brille auf oder man live von den Farben Dolby Stairs around den Traum in dem er eintauchen kann.

00:06:41: Was für ihn das keine so gute Idee wäre?

00:06:42: Weil man halt was zum Leben erbettet.

00:06:44: Gremm ist ja ein Horror-Thrill nicht gemeinsam mit Annika Strauss einer Horrorautorin geschrieben habe und hat also auch übersinnliche Elemente.

00:06:52: wär sowas nicht mag!

00:06:53: Leichtfinger wird davon lassen.

00:06:54: Und dann überlege ich mir natürlich, okay wie alle Shio-Fabien handeln den Figuren?

00:07:00: Also wer ist denn die Hauptfigur und welche Beziehung hat sie jetzt in dem Fall zu der Brille mit der man sich die Träume ansehen kann?

00:07:06: Wie entwickelt sich das?

00:07:07: Das kann über Jahre hinweg sich ziehen bis ich eine Exposé, eine Grundgeschichte vor Augen habe, die ich im diesem Fall zusammen mit Annika entwickelt habe um dann erst loszulegen Dann allerdings mit der ersten Szene.

00:07:19: Ich muss auch am Anfang beginnen

00:07:21: Aber wo kommen die Ideen?

00:07:23: Meine Theose ist ja, dass jeder theoretisch von Ideen geflutet wird.

00:07:27: Eine Idee ist ja deswegen... ich bin ja Jurist eigentlich im Kern auch nicht schützenswert weil sie kann man rechtlichen nicht schützen, weil sie einfach sieht in der Luft und es noch gar nichts.

00:07:36: Ich frag gleich zu meinen roten Autos.

00:07:38: also wenn ich Sie jetzt fragen würde wie viele Autos haben sich rote Autos auf dem Weg hierher gesehen.

00:07:42: Ich würde mich wundern wenn Sie mir eine Antwort geben könnten.

00:07:44: Wenn ich sagen würde, Sie kriegen jetzt hundert Euro für jedes rote Auto auf den Rückweg bis sie in einer Reaktion sind.

00:07:50: Ich glaube, ich kriege einen Anruf danach und auf einmal sieht man die überall.

00:07:54: Das ist mit den Ideen.

00:07:55: nur wenige Leute, Journalistinnen Autoren achten auf Ideen, auf Geschichten, auf Personen.

00:08:01: der Rest gerade wenn skurrile seltsame merkwürdige Ideen sind.

00:08:06: wir verdrängen das lieber.

00:08:07: Wir nehmen es zur Kenntnis, sagen aber ach komm.

00:08:10: also um einmal ein positives Beispiel zu geben mich habe letztens auf Instagram eine Kontaktanzeige gelesen die da lautet Suche jemanden für ein Blind Date.

00:08:18: Wir gehen zusammen zur Partherapie und wecken, wie lange es dort ist.

00:08:22: der Therapeut merkt, dass wir uns noch gar nicht

00:08:23: kennen.".

00:08:24: Ja so was liest man, so lacht man.

00:08:26: ich find's eine skurrielle Idee.

00:08:28: Ich denke aber drüber nach das könnte einen Ansatz

00:08:30: genau für ne Geschichte

00:08:32: sein.

00:08:32: wenn das wirklich jemand macht ja Und so dann...

00:08:35: Das ist ähnlich wie die Idee die sie hatten Dass man.. dass es nen Datingportal gibt Für Menschen die tot krank sind Richtig!

00:08:41: Und dass sich nur Menschen treffen die todkranken weil sie wissen.

00:08:44: also Es geht ja bald zu Ende.

00:08:46: Da

00:08:46: bin ich bei Schlösser draufgekommen, schon bevor ich Autor wurde habe ich ein Artikel gelesen über einen Portal.

00:08:52: Das war für HIV-Positive Menschen weil die alle Unison gesagt haben wir wollen uns schon gerne verlieben aber das große Problem ist natürlich gerade erst ein Decks des Eindurchs.

00:09:00: Ich bin HIV-positiv.

00:09:01: Das ist

00:09:03: schwierig.

00:09:04: Und das ist ja gerade etwas an der Krankheit, die des Liebes-Lehungen im wahrsten ist.

00:09:07: Das Wort ist wirklich sehr stark beeinträchtig!

00:09:10: Man kann damit also auch nicht in deinem Berg halten.

00:09:12: und dann hat jemand gedacht, da machen wir ein Portal von vornherein Klaas auf das wir eine begrenzte Erlebnis haben.

00:09:17: Damals zu dieser Zeit war es noch eine wirklich absolut tödliche Prognose.

00:09:22: Ist es ja gottlos?

00:09:23: Nicht mehr in allen Fällen.

00:09:25: Also insofern habe ich über Nacht gedacht, so einen Portal müsste es aber eventuell Gennadar für Menschen geben die sagen wollen, ich will mich verlieben.

00:09:32: Ich möchte aber auch nichts

00:09:33: vormachen.".

00:09:34: Und so ist The Walking Date dann entstanden und Jahre später habe ich das in eine Komödie einfliessen lassen.

00:09:38: Aber

00:09:39: d.h.,

00:09:39: Sie haben in Ihrem Büro oder zu Hause einen Kasten und da werfen sie alle Ideen rein?

00:09:42: Und die holen Sie dann irgendwann raus?

00:09:44: Ja schön wäre es!

00:09:45: Ich bin ja total ungeordnet und ich würde dann diesen Kasten wahrscheinlich gar nicht gewürfen.

00:09:49: Ich hab mittlerweile mein Handy tatsächlich... ...aber ich hab's auch gemerkt dass wenn eine Idee immer und immer wieder anklopft Dann ist es eine, mit der ich mich auch längere Zeit vielleicht sogar ein ganzes Jahr beschäftigen will.

00:10:01: Das ist am offenkundigsten.

00:10:03: mir passiert bei das Paket wo ein Postbote mich gebeten hat Ich soll einen Paket für Nachbar annehmen und ich kannte den Namen auf dem Paket nicht Obwohl ich meinte jeden in dieser kleinen Straße doch sehr gut zu kennen und ich so verdachte dass könnte Beginn eines Thriller sein.

00:10:17: Und vor dem Moment an wo ich diese Idee hatte Da wollte ich mit Paket

00:10:20: ihm

00:10:21: geflutet.

00:10:23: Hab das in Briefkasten ein Zettel gehabt, habe ihr Paket am vereinbarten Ablageort abgelegt.

00:10:29: Das war einfach mein Zaun geschmissen.

00:10:31: Ob das meinen vereinbarte Ablage-Ort weiß ich nicht.

00:10:33: oder habe im Paket ihren Mitmieter im Keller übergeben?

00:10:36: Ich hab keinen Mitmieten im Keller.

00:10:38: Dachte ich jedenfalls.

00:10:40: Ich wurde immer und immer wieder als skurrile Paketeidäne erinnert und wusste da steht was drin.

00:10:45: damit musst du dich beschäftigen.

00:10:47: Sie sind ja ein ganz netter Mann, sie sehen auch so nett aus.

00:10:50: Dieser Moment... oder ich weiß nicht wann war das?

00:10:52: Wissen Sie noch, wann der Moment war wo Sie sagen okay, ich schreibe jetzt Krimis.

00:10:55: Das ist heute

00:10:56: gut!

00:10:56: Wo Sie abgebogen sind.

00:10:58: Selber hat mich schon ein bisschen eine erste... Eine der ersten E-Mails.

00:11:00: kein Fake wirklich.

00:11:01: Ich bekam auf einer Dame aus Potsdam geschrieben mal vielen Dank für die schlaflosen Nächte, die mir bereitet hat bezieht sich auf die Therapie.

00:11:07: In der Mitte des Buches wollte ich mal googeln wie so jemand aussieht, als er sich sowas ausdenkt wird auf deine Homepage gegangen und dann schrieb es sich, war doch sehr enttäuscht Wegen des Götterjausverschnitts, der sie da angelächelt hat.

00:11:18: Und er überhaupt nichts mit den Bildern des

00:11:19: Autos.

00:11:19: Genau!

00:11:19: Ich weiß nicht was man denkt wie ein Krimi-Auto aussehen muss?

00:11:22: Ja eben

00:11:22: auch.

00:11:22: ich frage ihn immer zurück Wie muss ich dann aussehen?

00:11:24: dass wir unterstehen bleiben sagen Heilschwarzzug Psychothera.

00:11:26: Ich muss auch ganz ehrlich gestehen... ...ich wusste sehr lange Zeit überhaupt nicht das mein erstes Buch die Therapie was vor zwanzig Jahren erschien ist ein Psychotheraler.

00:11:34: ist Das Genre, ich habe mir keine Gedanken über das Genre gemacht.

00:11:38: Es ist eher etwas Verlagerung und Buchhändlerinnen machen, damit sie wissen, wo packe ich das Buch auf welchen Stapel oder Regal.

00:11:46: Aber ich dachte, ich hab hoffentlich einen spannenden Roman geschrieben.

00:11:49: Dieses Genre war mir gar nicht so sehr bewusst erst als die ganze Ablehnungsschrauben kamen.

00:11:54: Die sagten nach für den Psycho-Spray der Deutschland spielt sehen wir keinen Markt.

00:11:58: Da dachte ich mir, aha, hast du

00:12:00: ein Psychoverlager?

00:12:01: Das

00:12:02: haben fünfzehn Verlage bekommen.

00:12:04: Zwölf haben abgesagt und drei haben sich bis heute nicht gemeldet, das war nicht so eine gute Quote.

00:12:08: Aber ich würde sagen die beißen sich heute allen hintern oder?

00:12:10: Dachte ich auch.

00:12:11: sehr lange Zeit ist aber aus zwei verschiedenen Gründen nicht so.

00:12:14: der Hauptgrund ist dass keiner ist gefeuert worden weil Harry Potter abgelehnt hat.

00:12:19: Ich habe sogar mal einen Verleger in einem Zug nicht nach Hogwarts aber in England getroffen und schwedischer Verleger ganz stolz sagt ich bin der einzige Verlege der Harry Potter zweimal abgelehnte.

00:12:30: Alle anderen haben nur einmal abgelehnen.

00:12:32: Aber der Lektor, die Lektoren, die sagt, ah komm'n den Fizzen.

00:12:36: Der kennt keine Sau, aber legen wir erst mal eine Million Vorschlüsse davon und drucken auch gut für da tausend Bücher!

00:12:41: Und die rammeln alle ja auslangvoll und dann ist es ein Ladenhüter.

00:12:44: Dessen Namen kennt in der Branche jeder... ...und deswegen is man so zögerlich.

00:12:49: Und gibt New kann man auch relativ selten eine Chance weiß?

00:12:53: Es ist im Buchbereich noch leichter einen Flop zu verdauen als im Film beispielsweise, wo es Multi-Million Dollar Produktionen sind.

00:13:01: Das ist so eine Erklärung, wo ich sagen kann okay die Sagen weil alles abgelehnt haben Ich bin da fein aus!

00:13:08: Zweite Punkt ist aber... Ich habe das nach all den Absagen in Literatur Agent Norman Hocke geschickt und auch der hat mir nicht sofort einen Vertrag gegeben.

00:13:14: Der hatte auch gesagt Herr Vizek Sie machen da sehr viele Anfängerfehler sie haben Talent aber Ganz rund ist es auch nicht und hat Fragen gestellt.

00:13:22: Wie beispielsweise wir spielten das in den USA?

00:13:23: Der erste Entwurf, damals war das noch nicht in Deutschland.

00:13:27: Weil ich die Thriller dich gelesen habe spielte im USA hauptsächlich.

00:13:30: Nein nein, die spielden dort wo der Autor oder die Autoren sich auskennt.

00:13:34: Wo kennen sie sich aus?

00:13:35: In Deutschland, Berlin.

00:13:36: Da ich überlacht, er dachte mal probiert es zu transponieren.

00:13:39: Das heißt also am Ende war das Buch, was dann der Drümmer-Klammerverlag angenommen hat.

00:13:44: Der muss auch einer der fünften Verlage waren die abgesagt haben.

00:13:46: Die sehr Belektoren.

00:13:47: Andrea Müller, die es abgelehnt hat, hat nach dem siebten Mal überschreiben gesagt, jetzt gehen wir den ganzen Tag in eine Chance!

00:13:53: Das heißt, also das Buch was abgelehmt wurde ist am Ende nicht das gewesen, was veröffentlicht wurde?

00:13:58: Aber als dann fünfzehn Verlagen nicht reagiert haben bzw.

00:14:00: abgelehnte haben... Wollten Sie aufhören dann?

00:14:03: Nein.

00:14:04: Ich bin so wie ein Spieler, der so viel Geld auf Rot gesetzt hat und gesagt hat, man muss ja rot kommen!

00:14:09: Und dann ihm noch mehr drauf setzt... Jetzt habe ich schon so viel Zeit investiert, jetzt möchte ich auch wissen.

00:14:14: Wenn es durch die Feuertür nicht geht, was gibt's denn für Hintertüren?

00:14:18: Literaturagent.

00:14:19: Ich war ja in meinem totalen Größenwahn.

00:14:21: Man muss ja naiv von Größenwaren nicht sein um als Autor oder Autoren im Bestehen zu können, weil machen wir uns nichts vor.

00:14:29: Ich schrabe den ersten Entwurf und schickte ihn an die größten Verlage in Deutschland.

00:14:34: Das ist so wie als wenn ich zum ersten Mal auf ein Tor schieße.

00:14:37: Man merkt okay der hat mir einen guten Schuss!

00:14:39: Und dann gehe ich sofort nach München und sage zur Bayern München meinen Städtner mich auf, weil ich war bei den Bundesliga-Verlagen mit meinem ersten Schuss.

00:14:47: Als sie sich abgelehnt haben, dachte ich natürlich habe es ja gleich gelesen.

00:14:50: Die haben mir so einen Formbrief geschickt, die habe ich nicht gelesen.

00:14:53: Jetzt suche ich mir jemanden der es lesen muss!

00:14:54: Der kriegt ja nur Geld wenn er mich vermittelt.

00:14:56: Roman Hocker erfahrte National Literatur Agentur und der hat's dann auch gelesen und auch der kam her zu dem Urteil.

00:15:04: Und auch der hatte dann Schwierigkeiten und mein Plan C wäre dann das Health Publishing gewesen es selber auszubringen.

00:15:10: Sie haben ja in der Vergangenheit, also bevor sie angefangen haben Bücher zu schreiben vieles gemacht.

00:15:14: Also sie wollten als Kind oder Teenager mal Schlagzeuger werden.

00:15:16: dann haben sie angefangt hier Medizin zu studieren und sie haben Jura studiert.

00:15:20: Dieses Schreiben fing es plötzlich an?

00:15:22: Oder zog sich durch ihre Kindheit?

00:15:24: Also haben sie immer schon geschrieben?

00:15:26: Also es mir wurde gesagt dass ich in der Grundschule mein Bruder behauptet das an meiner Tür einen Zettel hatte.

00:15:33: hier nicht stören Autor bei der Arbeit.

00:15:36: Ich kann mich über auch nicht erinnern aber dass ich gerne Geschichten gelesen habe und geschrieben erzählt habe, Entschuldigung.

00:15:43: Das war tatsächlich immer so.

00:15:44: Wenn ich ein gutes Buch aus der Hand gelegt habe – und später wenn ich einen Film gesehen habe, in dem mich wirklich nicht nur beeinflusst sondern berührt hat – dachte ich mir, oh fette ja auch mal eine Geschichte ein!

00:15:56: Ich hab immer wieder darüber nachgedacht Aber man will viel irgendwie sofort was ein.

00:16:01: Und dann war das aber tatsächlich dann erst als ich dreißig Jahre alt war, wo ich meine allererste Was wäre wenn Idee hatte und dachte da könnte es mal versuchen?

00:16:12: Aber geschrieben habe ich natürlich auch... Ich hab ja sehr volontarbar mehr Radio gemacht.

00:16:16: Da hab' ich natürlich sehr viel geschrieben!

00:16:17: Das war schon so dass ich probiert habe interessante Nachrichten zu Geschichten zu verarbeiten.

00:16:24: also und dann machen wir uns nichts vor ich habe ja Jura studiert.

00:16:27: Die Rechtswissenschaften erzählen auch Geschichten.

00:16:29: Ich probiere, eine Geschichte zu erzielen um jemandem zu bezeugen, starfe ich von der Unschuld oder der Schuld, je nachdem wie verteidiger Staatsarbeit bin.

00:16:37: Das heißt also das Recherchieren und das Fakten zu Geschichten verbinden habe ich relativ lange trainiert.

00:16:44: Ja gut!

00:16:45: Und die Hintergründe?

00:16:46: Oder die Themen über die Sie jetzt schreiben ist ja auch wieder Jura.

00:16:48: Also so ein bisschen...

00:16:50: Ja und gerade tatsächlich sitzt es sogar zum ersten Mal.

00:16:53: Es ist so..ich hab auch schon rechtsanwälte Büchern als Protagonisten gehabt, aber in dem, woran ich gerade sitze.

00:17:01: Da geht es im Kern um die Frage hat da wirklich jedes Subjekt auch jedes wiederwertige Subjekt das Recht daran angemessene Verteidigung verdient oder nicht?

00:17:09: also der Schutz der Rechtsgemeinschaft versus Einzelfallgerechtigkeit ist auch etwas aus mich sehr stark beschäftigt und das wird sogar so ein Tendenz seines Justizdrillers haben.

00:17:19: zum mal zum allerersten Mal.

00:17:21: Aber ja tatsächlich alles was ich irgendwann erlebt habe

00:17:24: können sie jetzt ausleben.

00:17:26: Ich kann, das ist ja das tolle daran.

00:17:27: Ich habe ein Auto an Kollegen mit sind, beispielsweise und der war von dem Stromausfall in Berlin getroffen.

00:17:33: Ich hab zwar auch in der Gegend gewohnt aber ich war noch einer der Glückseeligen woge ich die Grenze lang lief.

00:17:39: wir hatten noch Strom und ich war mit ihm im Ausdruck angeboten kommen.

00:17:42: kannst du mir sagen nein nein nein ich bleib jetzt hier Ich recherchiere gerade.

00:17:48: Ja, klar!

00:17:48: Ich sitze hier in der absoluten Kälte im Dunkeln und gucke in so eine Endzeitatmosphäre hinein.

00:17:55: Das ist genau das was ich irgendwann mal gebrauchen kann, konnte ich gut verstehen.

00:18:00: Wenn wir jetzt mal zurückgehen, Ihre Kindheit Sie sind ja Berliner Ihr Vater war Oberstudienrat?

00:18:05: Direktor.

00:18:05: Direktor, Oberstudiantirektor hat auch Schulleiter Genau.

00:18:09: War das die Schule, auf der Sie auch waren?

00:18:10: Nein, zum Glück nicht!

00:18:11: Weil stelle ich mir schwierig vor und Ihre Mutter hat auch als Lehrerin gearbeitet.

00:18:15: Ja, und

00:18:15: zwar Knast.

00:18:17: Sie hat Volkswirtschaftsschuldieres als Querensteigerin.

00:18:20: schon in den Achtzigern war das Usus als Quereinsteiger da reinzukommen und hatte dann LJVAT-Gelknackis unterrichtet.

00:18:26: Und zwar Wirtschaftsstrauftäter im Fach Wirtschaft was sich für sehr skurril halte.

00:18:30: wo ich mich bis heute frage Warum eigentlich Silonina hat, eine Romanfigur?

00:18:34: Weil ich finde das ist genau etwas Unbekanntes mit was Bekannten zu vermischen.

00:18:39: Das ist etwas, was mir sehr liegt beziehungsweise was ich sehr gerne mache weil ich habe einen Schlüsselloch aus der Perspektive eines Lehrers.

00:18:47: Das kann man sich vorstellen hinein ins Gefängnis, was man sich auf mich nicht so gut vorstellen kann, weil wer noch nicht da gewesen sind

00:18:53: durften sie damals nicht mit.

00:18:55: Hat Ihre Mutter sie nicht mitgenommen?

00:18:56: Nein, nein.

00:18:56: Ich hätte auch gar nicht gedurft und mein Vater war im Lehnteil Gymnasium Schuldirektor.

00:19:04: fast Interessanter allerdings das kann ich auch sagen weil es einmal macht er dasselbe in seiner TV-Sendung.

00:19:10: Er war nämlich der Klassenlehrer am Gymnasienstudio von Götter Jauch.

00:19:16: Von dem Zeitpunkt nach später hat sie dann auch so eine Freundschaft verbunden bis zum Tod meines Vaters.

00:19:21: Nächstes, könnt ihr ja auch hier die Bücher wissen?

00:19:22: Wissen Sie

00:19:23: das?

00:19:23: Das glaube

00:19:23: ich nicht!

00:19:24: Und ich habe ihn dann erst sehr viel später kennengelernt bei der Charity-Veranstaltung wo ich in einer Jury war auf Sylt auf einem Kreuzfahrtschiff, was er geankert hatte und dann durften vorhin nette Gedichte vortragen um das ganze Leben zu gutem Zweck.

00:19:38: Wer dann gewonnen hat, da war er auch eher nicht in der Jury aber da waren wir uns unterhalten und am nächsten Tag... habe ich.

00:19:44: Das war nie, das war nicht die Bild, glaube ich nicht.

00:19:45: Es war auf jeden Fall ab seiner Schlagzeite Günther ja auch und so was der Vizek wiedersehen.

00:19:51: Das erste Wiedersehen nach siebenundvierzig Jahren.

00:19:53: Ich dachte, ich hab' ihn noch nie gesehen!

00:19:55: Vorher es war das erste Mann uns gerade kennengelernt.

00:19:58: aber dann hatte er eher die Geschichte erzählt dass mein Vater mich als Baby mitgenommen hat in den Klassenraum und dort hat er mich zum ersten Mal gesehen und deswegen war nach siebundvierzig Jahren das unser Wiedersehen.

00:20:08: sozusagen

00:20:09: Wenn man ein Vater hat, der Oberstudiendirektor ist.

00:20:12: Stell ich mir als Junge... Sie haben noch einen Bruder?

00:20:14: Also für sie beide war das wahrscheinlich nicht immer nur lustig oder?

00:20:17: Nein also ich muss auch ganz ehrlich sagen er war schon so die graue Eminenz und ich habe auch immer alle Schüler bedauert.

00:20:23: Ich dachte wirklich nee zum Glück bin ich da nicht auf der Schule weil er sehr geliebt und er war aber auch sehr pädantisch.

00:20:29: Er hat es sehr gründlich genommen und ich hab mich auch immer dreimal gefragt fragst du ihn jetzt Beim Referat, deutsche Geschichte war er praktisch ja jetzt bei Döblin um Hilfe oder nicht.

00:20:38: Weil das hätte auch manchmal zu stundenlang auseinandersetzungen führen können weil er da sehr akribisch war.

00:20:45: Umso mehr hat es mir in den Augen und Ohren aufgegangen als ich ein E-Mail später bekommen habe von ehemaligen Schülern die wie einem ganz anderen Licht gesehen haben.

00:20:54: also Zuhause glaube ich war er doch eher so unerbar und streng Und in der Schule hat er dabei probiert, dass er möglichst gerecht war gegenüber.

00:21:04: Vielleicht wäre es gar nicht so schlimm gewesen sein, Schüler zu sein.

00:21:07: Aber war er streng?

00:21:08: was Noten anging?

00:21:09: Dass sie immer lernen...

00:21:11: War ja sehr drauf bedachter Mann meine Eltern doch sehr wertekonservativ.

00:21:16: Die hatten auch beide unglaubliche Angst vor der freien Wirtschaft als ich meine Beide ist.

00:21:21: also mein Vater war Beamter sie nicht aber sie angestellte und ich glaube Sie haben schon einige schlaflose Nächte dass ich da nicht so ein Grad liegenden Lebenslauf eingeschlagen habe.

00:21:32: Aber das, was ich als sehr belastend empfunden habe, dass also auch Noten und so als wichtig war.

00:21:37: Dass man gelernt werden muss zuerst die Hausaufgaben und dann spielen gehen.

00:21:42: Diese Struktur hat mir, weil ich doch ein bisschen chaotisch bin, glaube ich, sehr geholfen.

00:21:47: Mein Bruder hatte ja nichts noch mehr geholfend, weil wir haben sie mehr durchgehen lassen.

00:21:50: Das ist ja...

00:21:51: Bei dem kleineren... Prüß

00:21:52: des zwei Kindes.

00:21:53: Da merkt man, da hab' ich paar Fehler gemacht.

00:21:55: Dann lass'n mal bei ihnen bisschen mehr durch gehen!

00:21:57: Was waren Sie für einen Kind?

00:21:58: Ja,

00:21:58: Rückbrücken betrachtet muss ich sagen, dass im positiven Sinne glaube ich das sich wahnsinnig viel ausprobiert habe und mich auch nicht habe so beirren lassen wenn es mal nicht sofort geklappt hat.

00:22:10: Also ich hatte schon Leidenschaft beim Tennis spielen, ich hatte dann schon ein Schlagzeug spielen und hab dann eine Schülerband gehabt, wir haben da dreimal die Woche geprogt und sowas.

00:22:21: Jetzt, bei meiner Tochter beispielsweise sehe ich das genauso.

00:22:25: Die liest mir schon viel zuviel.

00:22:27: Ich habe noch gar nicht so ein Buch von mir gelesen, muss man auch so sagen aber sie hat jetzt den letzten Jahr vierundsechzig Bücher gelesen.

00:22:32: Wirklich weiß gar nicht.

00:22:32: also es ist...

00:22:33: Wie alt ist ihre Tochter?

00:22:34: Sie wird jetzt sechzehntausfünfzehn und das war alles was sie verabschiedet hat und sowas ist genau so.

00:22:37: Und ich komme mit ihren Kanalbuchhandlungen vorbei Jaa und dann, ich will es keinen Namen nehmen.

00:22:42: Das ist natürlich für die eine oder andere wo ich sagen würde ey du kannst jetzt aber auch schon mal hinter deiner Playstation wieder hervor kommen ne.

00:22:49: Und wo ich mich da so manchmal ein bisschen Wunderer.

00:22:51: Aber was kommt alles wahrscheinlich so ein bisschen zeitversetzt?

00:22:54: Also ich habe es meinen Eltern relativ einfach gemacht in bestimmten Dingen, weil ich eben ... die wussten wo ich bin.

00:23:00: Ich war im Tennisplatz und oder ich fahre da beim Schlagzeug oder eigentlich war er relativ einfach, das kennt glaube.

00:23:06: Nun stehe ich vor Schlagzeuger, allerdings habe ich auch schon mehrfach dafür gesorgt, dass die Nachbarn Polizei gerufen haben, weil es einfach zu laut war die ganze Zeit.

00:23:12: Wo

00:23:12: stand das Schlagzeug?

00:23:13: bei Ihnen?

00:23:13: In Keller zwar aber in so einer Reihenhaus die Lung gebesen ist.

00:23:19: Die waren sehr froh, da hat sich ja noch mal weggezogen.

00:23:21: also meine Eltern sind in den Nachbaren.

00:23:23: Aber wer hat Ihnen das gekauft?

00:23:24: Ja, meine Eltern.

00:23:25: Deswegen einen mit Bongos, die ich bekommen habe und später mache ich ein Kinderschlagszeug und so.

00:23:31: Aber ich hab eben auch...

00:23:32: Weil das dann ungewöhnlich ist das Instrument?

00:23:33: Also Eltern weil so laut einfach.

00:23:36: Und ich hab das psychologisch analysiert mitten im Psychiater.

00:23:38: Ich hab ja zur Recherche gehe ich immer gerne zu Experten.

00:23:41: Ich war beim Psychiator, den hatte ich damals aus dem Telefon wohnen.

00:23:44: der meinte dann zu mir also ich sag dass sie mich bin total gesund aber ich brauche zur Recharche.

00:23:50: Sagen

00:23:50: alle ne genau!

00:23:52: Wir haben da tatsächlich herausgearbeitet und das ist so eine psychologische Eigenschaft von mir gewesen, weil eigentlich bin ich jemanden der gerne in der zweiten Reihe ist.

00:24:01: Ich gebe zwar gar nicht den Takt an und will auch ein bestimmender Faktor sein aber... Ich habe Angst, mich in der Israel zu stellen und mal meinem Gesicht direkt nach draußen zu gehen.

00:24:13: Deswegen habe ich als ich Musiker werden wollte automatisch ein Instrument gewählt wo man zwar schön den Takt angibt im wahrsten Sinne des Wortes aber sich verstecken kann mit einer Batterie.

00:24:23: jetzt beim Radio gearbeitet habe habe ich nie eine Schuhe moderiert.

00:24:26: Ich hab zwar mal Nachrichten gesprochen, aber allein das Medium ist ja schonmal so.

00:24:30: Man kann ... der Stimme ist man bekannt, aber es macht einen Gesicht nicht

00:24:33: mehr.

00:24:33: Man weiß bei den meisten gar nicht wie die aussehen.

00:24:35: Genau.

00:24:36: Manchmal ist es auch ganz gut so.

00:24:37: Also meine Art ist auch bei mir so.

00:24:39: Wenn Leute haben sich hier von meiner Stimme hören, ein Freund von mir Peter Prange Wir haben uns über den Telefon kennengelernt.

00:24:47: Als ich auf dem Bahnsteig war, hat er immer geguckt.

00:24:50: Da hat man nach unten geguckt ...

00:24:53: Weil die Stimme sehr dunkel ist?

00:24:54: Ja.

00:24:56: Man will auch gar nichts zerstören.

00:25:02: Auch dort der zweiten Reihe.

00:25:03: Und als ich mein erstes Buch ausbringen wollte... Auch in den Bewerbungsschreiben stand ich mal nicht gerne drauf.

00:25:10: Paul Lukas, das war ein Solonium unter dem ich mich verstecken wollte und auch dort wieder mein Agent gesagt, Herr Fizek, da haben wir uns noch gesiegt, weil du zuerst der Besserliste.

00:25:21: Sie könnten sich eventuell einmal ärgern!

00:25:23: Und ich bin mir gar nicht so sicher ob ich mich ärger.

00:25:25: Weil es ist schon so dass er also nicht über Vorteile hat wenn man ständig seinen eigenen Namen aufworauf schreibt.

00:25:32: Also ich bin eher so der Typ, das mag man auch kaum glauben weil ich habe ja mittlerweile auch große Auftritte beispielsweise.

00:25:39: Aber immer kurz für jeden kurzen Auftritt denke ich mir viel sehr gerne.

00:25:41: Bist du bekloppt her?

00:25:42: Ich kann mal hier wieviel schreiben und mach's dir eh für'n Quatsch!

00:25:45: Wieso Paul Lukas

00:25:46: eigentlich?!

00:25:46: Genau, ich fand den schönen Namen also... Ich fand ihn so gut dann hab ich ihn halt als Entsplitter heißt er auch Fibromitler hat keine besondere Bewandten gehabt.

00:25:55: Aber es gab niemal ein Buch oder ein Manuskript dass sie geschrieben haben bevor er die Therapie kam?

00:25:59: Doch

00:26:00: tatsächlich war das so.

00:26:01: Mein allerallererstes Buch ist nie veröffentlicht worden und wird auch nicht veröffentlich, wenn man alle ersten G-Versuche.

00:26:07: Das war ein Buch wo ich meine... Radio in der Grundwissen verarbeitet habe, sie ist die Quote und damals ging es noch um Einschaltquoten-und Wahlmanipulation.

00:26:18: Mittlerweile haben sich die technischen Gegebenheiten sowas von Gehendeversorgung gleich im aktuellen ist.

00:26:22: Und das eigentlich glaube ich auch ganz gut.

00:26:24: Aber

00:26:24: die Idee lebt ja noch?

00:26:25: Die Idee legt noch!

00:26:27: Das Buch ist eine heilige Kamera von Drummer Knauer irgendwo... Bei der Zwanzigjahrlesung in einer Waldbühne fäll ich einen kurzen Ausschnitt daraus mal.

00:26:37: Und wirklich die allerersten Sätze, die alle ersten Gehversuche zu skizzieren.

00:26:41: Aber ich bin ja auch ein Fowler-Match.

00:26:42: Auch hier muss ich bei den Eltern dankbar sein, die eben schon gesehen haben wenn sie dem Kind keine Deadlines setzen dann wird das nix.

00:26:49: Allerdings meinen Bruder, mein Bruder beispielsweise... Also gut er hat auch diese mathematische Gehirn.

00:26:54: Er ist sieben Jahre älter als ich.

00:26:55: Das heißt Neuroradiologe hat also was vernünftiges gelernt und der hatte halt Schon damals so Computerspiele programmiert oder sowas.

00:27:05: Ich hatte natürlich immer diese lauten Hobbys, die auch da zugeführt haben, dass meine Eltern natürlich auch immer dachten, ihr lernt mich der Arbeit nicht weil also wann immer ich was für die Freizeit gemacht habe.

00:27:14: Da hat das jeder gehört.

00:27:15: in einer ganzen Nachbarschaft wenn mein Bruder Freizeitszeit hatte, hat er damit programmiert und hat weiß ich was Packman gespielt und das hat natürlich keiner mitbekommen.

00:27:22: Ihre Schwiegerin schnappt ja auch Bücher!

00:27:23: Das

00:27:24: stimmt, Sabine Vizek.

00:27:26: Und die beispielsweise der Chefärztin kommen Kürpinik ist Neurologan... Also klar, wenn man als Arzt arbeitet und die Augenruhe und Ofen hält gerade in so einem Klinikbetrieb.

00:27:37: Gerade wenn die Kliniken zu einem Konzern gehört, da habe ich eine Fülle von Themen im Gesundheitsbereich, die sie verarbeitet.

00:27:44: Aber so Familien treffen oder wenn Sie vier dann?

00:27:46: Also Sie mit Ihrer Frau und Ihr Bruder mit Frau, das stelle ich mir auch lustig vor!

00:27:49: Wenn Sie dann über Plotz vielleicht reden ... Ja

00:27:52: es machen wir cool, dass wir relativ selten sitzen dort und reden wahnsinnig viel.

00:27:57: Also wir alle, klar war ich nicht viel.

00:27:59: Aber es gibt halt leider auch sehr viele tagesaktuelle, sehr viele politische Sachen bewegt und was dann eventuell aber trotzdem als Thema Einzug in den Krimi hat ein sehr tagespolitisches Genre der Krimie.

00:28:13: Als Sie damals Ihren Eltern gesagt haben nach dem ganzen verschiedenen Wünschen was sie alles werden wollen so jetzt werde ich Auto ins schreiblichen Buch Haben die das ernst genommen?

00:28:20: Ja, also vor allen Dingen meine Mutter.

00:28:23: Es war nicht genau der Zeitpunkt wo sie fansiliert wurde und schon sehr unglücklich war, was es jetzt nichts mehr zu tun hat.

00:28:30: Und dann zu mir sagte Mensch vielleicht mache ich so eine Koekturservice für angehende Autoren, Autorinnen auf irgendwas muss ich ja tun.

00:28:39: Dann dachte ich wenn du bei sich haben, da zwanzig seid ihr auf meiner Festplatte versauern gerade Vielleicht magst du damit mal anfangen.

00:28:44: Es war also eigentlich auch schon so ein therapeutischer Gedanke, dass sie nicht mehr ja so traurig ist.

00:28:49: und dann als sie dann an den Vorsack wie geht es denn weiter?

00:28:52: Da wusste ich ah okay...

00:28:53: Das ist die beste Kritik, die man bekommen kann wenn man wissen will wie's weitergeht oder denkt ach schade das er schon vorbei ist.

00:28:59: Und da

00:28:59: braucht jemanden der einem sagt Wie gehts denn weiter diese immer aber auch einen Ja-Sager.

00:29:04: Man darf nur nicht denken, dass wenn die Mutter einen dann immer lobt, das es wirklich gut ist.

00:29:09: Aber sie hat wahrscheinlich auch ehrliche Kritik geäußert oder?

00:29:11: Ja ja.

00:29:11: Wahrscheinlich auch jedes Buch gelesen dann weil sie auch korrigiert hat?

00:29:14: Das auch mein Vater auch.

00:29:16: aber sie hat schon ein bisschen zweiten Buch leider geschafft.

00:29:19: Die Wittmunk heißt ja auch für CF Christoph Hitzek, die sich so sicher war, dass sie das Ende gar nicht mehr abgewartet haben und sie ist tatsächlich gestorben vor der Veröffentlichung des ersten Buches.

00:29:30: Ach, schade.

00:29:31: Traurig!

00:29:32: Hätten Sie das gerne miterlebt?

00:29:33: Also dass Ihr der Mutter des Mitterlebes?

00:29:35: Diesen

00:29:36: Erfolg, der dann kommt?

00:29:37: Das hätte ich ja gerne mit erlebt.

00:29:39: Zumal wir uns immer sehr gestritten haben.

00:29:41: und Sie sagten zu Sebastian, es wird ein Bester.

00:29:43: Und ich sagte, das kann ja kein Bestseller werden.

00:29:46: Weil die drucken gar nicht geniegend Bücher!

00:29:48: Man muss ja in einer Woche bestimmte Anzahl von Büchern verkaufen damit es überhaupt auf die Liste kann.

00:29:52: So viele Bücher waren eigentlich gedruckt von der Startauflage.

00:29:55: Sie sagten da ob noch ein Bastel macht ihr da keine Gedanken?

00:29:57: Das wird ein Bestseeller.

00:29:58: Wie sagte sie zu Ihnen?

00:29:59: Bastel

00:29:59: sagte sie leider zu meinem Leidwesen hat sich auch immer vor meinen Freunden die Treppe hochgebrüllt.

00:30:06: Basteln?

00:30:06: Ja aber ach Gott.

00:30:07: Also weil krank sie ja gar nicht aus Bayern.

00:30:09: also wir sind Plauen geboren.

00:30:13: Das war tatsächlich relativ traurig und wenn ich jetzt so ein bisschen Abergläubeschwere oder an Übernatulis glaube, würde ich denken sie hat ja ihre Hand drauf gehalten.

00:30:22: Weil kurz nach ihrem Tod kam es raus und dann wundern sich heute noch die Verlage wie das sein konnte.

00:30:28: bei so einer kleinen Startauflage ist ein paar Wochen gedauert hat bis die Mundpropaganda dafür sorgte dass es auf die Liste kam.

00:30:34: Ist das für Sie bis heute das wichtigste Buch?

00:30:36: weil's das erste is?

00:30:37: Ja, das kann man schon so sagen.

00:30:39: Das erste Buch was einen zum Autor macht und dann auch noch gleich zum besten Autor hat natürlich jemand ganz besonderen Platz.

00:30:46: Und es war ein kleines Taschenbuch und jetzt gibt es zumal erst mal eine Hardcover Ausgabe dafür.

00:30:51: Es gibt auch nur eine Auflage und wenn die weg ist sie ist hier weg und wir finden sehr schönes Design.

00:30:57: aber alle die mit der Therapie oder etwas Neues... nein, das ist dasselbe Buch.

00:31:02: Halt mir ein anderes Cover!

00:31:03: Ist es eigentlich schwieriger, das erste Buch zu schreiben oder dann auf diesen Erfolg aufzubauen?

00:31:07: Weil man erwartet ja auch immer wieder etwas Tolles und was Neues.

00:31:10: Also der Druck ist ja immer da, oder?

00:31:11: Oder empfinden Sie das gar nicht so?

00:31:13: Mittlerweile empfinde ich das nicht mehr so aber... Der Druck ist schon da!

00:31:17: Aber ich hatte auch hier wiederum ein absolutes Glück.

00:31:20: Dadurch dass es nicht beplant war, dass es ein Besseller wird habe ich natürlich auch ohne große Aufmerksamkeit geschrieben.

00:31:26: Es war jetzt nicht so, dass der gesamte Verlag geguckt hat, okay was passiert denn jetzt mit dem Buch?

00:31:30: und lohnt sich unsere Marketingaufwendungen?

00:31:33: Sondern die waren da alle positiv überrascht, als es losging!

00:31:35: Und ich hatte dann allerdings weil die haben zwei tausend vieles buch angenommen.

00:31:39: Zwei Tausend sechs war die Veröffentlichung geplant Und zwei Jahre lang hing ich irgendwie so in der Luft.

00:31:45: Es wurde immer wieder verschoben und ich hab halt weitergeschrieben, aber auch ohne Druck – Ich habe mein zweites Buch Amoks Spiel geschrieben – ohne in dem Bewusstsein dass die Therapie ein Besteller wird.

00:31:54: Sonst hätte ich geschimpft gedacht, das muss jetzt das Trauma heißen?

00:31:57: Das muss jetzt noch wie so ähnlich sein!

00:31:59: Und hätte wahrscheinlich mir selber Steine in den Weg geschrieben...

00:32:03: In diesen zwei Jahren….

00:32:03: Ich weiß nicht von was haben Sie gelebt.

00:32:05: oder gab es überhaupt mal Ängste früher als sie nicht wussten finanziell, Ihre Familie ernähren können.

00:32:11: Glaubst du es mal?

00:32:12: Nein, ich hatte ja einen Hauptberuf und der Hauptberufe... Ich war ja stellvertretender Programmdirektor bei ... Den haben

00:32:18: Sie auch behalten bis eigentlich bis dann der Erfolg mit den Büchern.

00:32:21: Ich kann

00:32:21: auch nur jedem raten so lange wie möglich im Bootberuf zu sein weil nur dort kriegt man die Geschichte!

00:32:27: Also den Mut zu springen oder aus dem Beruf aus einer Festanstaltung rauszuspringen in die Selbstständigkeit, den haben sie erst einmal aufgeschoben.

00:32:34: Ja aber das war auch nicht die bewusste Entscheidung weil ich Angst hatte, sondern es war die bewusster Scheibe so lange wie möglich auf Menschen zu treffen.

00:32:43: Die einen auch dazu zwingen sich mit Themen zu beschäftigen, die man normalerweise ist nicht so beachten würde gerade in einer Redaktionskonferenz.

00:32:50: Da sitzt man da und dann holt man beispielsweise mit dem Verkehrsreport beschäftigen, mit neuen Methoden.

00:32:57: Mit Navigationssystemen die eventuell Überwachungskameras ersetzen werden.

00:33:04: Das hätte ich jetzt gar nicht so interessiert.

00:33:06: Hat mich aber auch schon eine Kurzgeschichte verleitet weil mir übernachgedacht habe, klar hat es sich ins Automotip den Weg ein, aber keiner prüft noch mal ob das wirklich ... Man kann einen ja in jede Richtung lenken, wo man will.

00:33:16: Und man kann einen quasi mitten weit und auf einmal steht man da sein Killer gegenüber der er fast manipuliert hat.

00:33:23: Das heißt also eigentlich hätte ich den Geld zahlen müssen das sich an den Resthochskopfrätseln teilnehmen darf.

00:33:28: es ist auch so gewesen dass ich viel früher als jetzt Durchschnittliche Menschen mit Facebook beispielsweise oder auch Instagram, wo was konfrontiert wurde.

00:33:37: Vielleicht ein halbes Jahr früher schon mal wie wir uns damit beschäftigt haben und ich dachte ach das probiere ich ja mal aus.

00:33:42: Wie gießen das eigentlich?

00:33:44: Das vermisse ich auch schon so weil natürlich ist es so dass irgendwann das merkt man übrigens bei vielen Autoren und Autoren nur noch Ideen verwalten die sie mal hatten als sie noch ein Leben hatten.

00:33:52: John Grisham ist doch klar der hat sich so geärgert als Anwalt dass er diese David gegen Goyard Geschichte neben geschrieben hat.

00:34:00: Und irgendwann merkt man aber, okay das wiederholt sich.

00:34:03: Weil er arbeitete nicht mehr als Anwärter und dann gab es auch wieder wie ich finde spürbar hat man gemerkt, aha jetzt ist er wieder auf Personen getroffen.

00:34:11: Jetzt hat er wieder Menschen kennengelernt also sich ein Leben zu bewahren.

00:34:15: Das Dean King sagt Ich bin nicht in Erzell nie Auto.

00:34:17: Ich bin Erzsell nie Gemeindemitglied.

00:34:19: Ich Bin politisch interessiert, ich bin Baseball fanlicher Familienvater.

00:34:23: Ich habe ein Leben und aus dem Leben schöpfe ich und daraus entstehen meine Geschichten.

00:34:27: Da sind ja auch fünf Kinder, da ist ja viel Leben.

00:34:31: Auf jeden Fall viel Leben und da ist alles möglich von der Patchwork-Situation bis zur Schulwechsel, bis zu Pubertät.

00:34:40: Alles ist das wo man sagen kann, dass es etwas... Auch beispielsweise alle Familiengeschichten alle kennen.

00:34:47: Kaum eine, die keine von mir in Geschichte ist.

00:34:49: Ob das Harry Potter ist oder Star Wars ist oder egal was.

00:34:52: und auch hier da habe ich mich jetzt dann gefragt wir haben so viele Möglichkeiten mittlerweile unsere Kinder zu überwachen.

00:34:57: Wir können GPS Tracker geben, Uren, Handys, Spyware.

00:35:02: aber will man das?

00:35:04: Und was ist wenn man es nicht macht und dann passiert etwas Schlimmes Ärgert man sich dann, beziehungsweise kann man überhaupt damit leben.

00:35:10: Ich kann mich noch gut erinnern, da war ich eigentlich an einem Film set einer Verfilmung von einem meiner Bücher und ein Schauspieler guckt ja so in den Handy und fragt einen Kollegen was machst du denn?

00:35:19: Ja meine Tochter geht heute zum allererst mal alleine zur Schule und ich guck wie sie ist.

00:35:23: Dann gab es eine Riesen-Ja du kannst dich doch erst nicht überwachen und Selbstständigkeit und ihr sagt ja aber guckt mal her!

00:35:30: Ich weiß nicht wo die ist, aber die soll auf jeden Fall NICHT GROG-RUSIN gehen.

00:35:34: Und in der Sekunde klingelt das Telefon und ich doch da völlig aufgelistet habe ein Handy, ich weiß nicht hab mich verlaufen, ich weiss nicht wo ich bin... ...und er kommt sich dann zur Schule leiten!

00:35:41: Und wir haben einfach alle darüber nachgedacht.

00:35:42: Also das ist ja ein Grundthema Freiheit versus Überwachung was in der Familie aber auch mittlerweile virulent ist.. ..und so ist es ebenso dass aus dem, was ich erlebe aber auch nicht beschäftigt auf die Fragen, auf die ich keine Antwort habe.

00:35:57: Die finden sich dann in meinen Büchern

00:35:59: wieder.".

00:35:59: D.h.,

00:36:00: sie verarbeiten noch ganz vieles, was sie selbst bewegt?

00:36:02: Ängste?

00:36:03: Irgendwas ja.

00:36:03: Genau!

00:36:04: Aber nicht mit ihm auf eine Zeitgefinde und vor allen Dingen nicht dass ich das unbedingt weiß während des Schreibens.

00:36:09: Das heißt also... Ich hab ne Grundideepaket für Nachbarn und denke... Was ist da drin in dem Paket?

00:36:14: Und dann schreibe ich will was spannendes schreiben.

00:36:16: Am Ende des Tages merke ich, oh hier verarbeitest du aber etwas was dein Bruder mit einer Frau intensiv diskutiert hat, wo er fängt?

00:36:23: auf mich an der Meinungszeit.

00:36:24: und wenn du keine Antwort hast?

00:36:25: also ich gebe auch immer im Bücher keine Antworten sondern ich versuche die richtigen Fragen zu stellen und ich glaube jeder muss dann für sich selber die Antwort finden.

00:36:35: Bei vielen Themen, z.B.

00:36:37: so häusliche Gewalt ist es eben so, dass man überhaupt erst mal die Frage stellen muss.

00:36:41: Gerade beim Thema häuslicher Gewalse ist natürlich so das viele denken ja, das fahrt ordentlich mal in irgendwelchen Milieus zu denen ich mich gar nicht zähle und ich bin ja kein Trinker und weißt du aber nein!

00:36:52: Es durchzieht sich durch die gesamte Gesellschaft Und dann einfach mal zu zeigen hey das was ich da beschrieben habe war eine Geschichte nur weil diese völlig absurd klingt.

00:37:00: Heißt es nicht, dass du dir Opfer nicht glauben darfst.

00:37:02: Sondern erst einmal wenn dir jemand etwas erzählt was dein Erfahrungsverwaltung überschreitet höre trotzdem erst einmal zu.

00:37:10: Es mag falsch sein auch Opfer können lügen aber nur weil du es dir nicht vorstellen kannst ist nichts wegen falsch.

00:37:17: Und wo wir Eingangs drüber gesprochen haben, das Böse sieht man ja jemand nicht an und die bösen Gedanken sieht man jemanden dem auch nicht an.

00:37:24: Also bei ihnen denkt man ja auch nicht was sie schreiben.

00:37:27: Das

00:37:27: ist genau richtig!

00:37:28: Man muss halt tatsächlich sogar Sorge haben vor Menschen, die einem komplett... harmlos erscheinen.

00:37:35: Stichwort Tagbandi, einer der berüchtigste Serienkiller in der Welt.

00:37:39: Frauen haben gesagt, dass sie doch für ihn Films.

00:37:41: da ist auch ein Grund warum er noch Fanpost bekommen hat ins Gefängnis wo man sich denken kann wie geht das?

00:37:49: Aber die sehen halt aus wie so einen Delfin.

00:37:53: Das Herz geht einem auf aber im Wahrheit sind Sie doch sehr böse.

00:37:58: Aber haben Sie manchmal so Gedanken oder Altdäume vielleicht auch, wenn es ums Thema Tod geht?

00:38:02: Oder dass Ihnen mal ein Psychopath irgendwo begegnet und sie ver... Gibt's sowas?

00:38:06: Mir persönlich nicht.

00:38:08: Aber von dem Moment an wo man einen Kind bekommt ist das ja zum ersten Mal der Fall, dass es jemanden gibt, der einem wichtiger ist als man selbst.

00:38:18: Man kann sagen was der größte Ratsist auf Gottes Wort der Erde, das gibts vielleicht auch aber grundsätzlich ist es zum allerersten Mal Dass man sagt, es soll mir lieber mehr was passieren als dem Kind.

00:38:29: Und da muss man doch schon einen gesunden Verdrängungsmechanismus haben wenn man sich vor schreckt was alles passieren kann.

00:38:37: und als Auto, aber auch meine gesteigerte Empathie ist es eben leider so dass bestimmte Nachrichten an Schlagzahlen mich deutlich länger verstören oder verstört zurücklassen als andere die vielleicht besser verdrängen werden.

00:38:50: noch, beispielsweise den fast täglich daran.

00:38:52: in Berlin ist ein Kind in der Kita vor Natur erschlagen worden.

00:38:57: Und das war einfach loser Aufgang.

00:38:59: von da ist eigentlich keiner schuld.

00:39:01: ja klar irgendwo verheißlich ist irgendwas gemacht worden.

00:39:03: aber Da überlege ich also was es mit dem Erzieheren mit dem kind natürlich Aber mit denen wie viele Opfer durch diese Tat einfach da sind.

00:39:11: selbst dass mich wahnsinnig bewegt Im Moment der Schluss ist auch der Grund warum Ich durcherschraube weil ich Ich kann dann doch irgendwie dafür sorgen, dass man verschwundenes Kind wieder auftaucht.

00:39:21: Dass diese Tür nicht tödlich ist.

00:39:23: Das ist doch vielleicht nicht ein hundertprozentiges Happy Enter, aber eben doch es anders ist als in der Realität.

00:39:29: Das sind nur meine Urbedürfnisse an dieser Stelle wieder Ausgleich zu schaffen.

00:39:33: Träumen Sie denn auch manchmal von solchen Situationen wie sie beschreiben?

00:39:37: Nein also das ist eher Tagträum.

00:39:38: Es ist wirklich, dass ich das im Kopf habe, dass sich sowieso allisieren und mir dann auch vorstelle Wer rüft jetzt die Eltern, beispielsweise?

00:39:44: Das ist der größte Horror.

00:39:45: Die Vorstellung und ich werde auch monatprozentig mein Figur haben, deren Job es ist, solch geschrecklich Nachrichten zu überbringen.

00:39:52: Weil das ist für mich... ...die Tat an sich oder der Unfall, der Schicksalsschlag, die genaue Ausführung interessiert mich noch nicht so sehr.

00:40:00: Mich interessieren immer die Auswirkungen.

00:40:02: Was macht das mit den Menschen, die zurückbleiben?

00:40:05: Weil für mich ist es so dass die Gewalt- oder der Schickseitsschlag und er entlarvt eigentlich immer den wahren Charakter.

00:40:14: Wie reagiert jemand oder Druck?

00:40:15: Wie reagert jemand in der Krise, wenn er nicht Zeit hat nachzudenken?

00:40:19: Wenn er nicht einen Schritt vor der Tafel zurücktreten kann, seiner Gezwungen ist zu handeln?

00:40:23: das entlarft immer den im wahren charakter und das interessiert mich.

00:40:27: Wann war Schweigender Lämmer, dreißig Jahre her?

00:40:30: Mindestens.

00:40:31: Sehr gutes Buch.

00:40:32: Aber ich kann genau der Film mit Anthony Hopkins ... Ich werde nie in meinem ganzen Leben vergessen dieses Szene als er diese Maske rauf hat und die Krankenschweste dabei ist.

00:40:40: Also das sind so Momente, das werde ich nie vergessen!

00:40:43: Und deswegen, ich kann so Bücher gar nicht mehr, ich gucke mir auch solche Filme gar nicht an, ich kannte es nicht.

00:40:46: Gucken Sie denn auch mal normale ... also gucken Sie wenn sie ins Kino gehen, gucken Sie eher ein Krimi oder würden Sie auch mal eine Komödie oder ein liebes Film gucken?

00:40:54: Alles Ich guck alles.

00:40:55: Und ich sehe auch nicht nur das Thriller und nicht mehr

00:40:56: Krieg.

00:40:56: Und Sie lesen auch alles, also Querbeet?

00:40:58: Ja, also ein Drama, historische Romale in der Zeit ist.

00:41:02: Gedichte, egal was... Alles, was irgendwie inspirierend sei kann.

00:41:06: Manchmal gehe ich über eine Buchhandlung und gucke nach Büchern die ich mir eigentlich die Obnei für mich zugeschnitten sind weil sie mir von dem Cover ja irgendwie nicht gefallen.

00:41:14: Weil dieses more of the same ist halt doch wahnsinnig ermüdend!

00:41:19: Und ich muss hier irgendwie inspiriert werden.

00:41:22: Das heißt also Auf gar keinen Fall auf einen Genre abonniert.

00:41:26: Kriegen Sie manchmal auch Post von, ja ich sag mal vielleicht Massenmördern oder so?

00:41:29: Ich hab keine Ahnung!

00:41:30: Also dass Ihnen so irregestalten auch mal schreiben... Nein!

00:41:33: ...die sich natürlich nicht outen, die dann halt sagen... Und das weiß

00:41:36: ich jetzt natürlich!

00:41:38: Aber der Inhalt mancher Brief- oder E-Mails, die man bekommt, die ihnen vielleicht auch neue Ideen liefern sollen

00:41:44: gibt's sogar?

00:41:44: Also ähm.. ich würde eher sagen es sind halt Grimio Zula Fans und hier haben wir halt eine verschrobene Fantasie manchmal.

00:41:50: Ich hatte mal von einem Mann eine E-Mail bekommen.

00:41:54: Er wäre OP Anesthesist und ob ich mir denn nicht vorstellen könnte, einem Opfer quasi das Liktor langsam aus der Birbelsäule raustropfen zu lassen würde mich für unglaubliche Schmerzen sorgen.

00:42:06: Und das habe ich präsentiert auf einer Lesung.

00:42:08: Da habe ich gesagt, guck mal her also ich bin ja echt der Böse.

00:42:10: Also hier was ich für Mails bekomme.

00:42:13: Nach der Lesung, Timon Düsseldorf kam meine Dame und meinte es ist mein Kollege und er ist in Dortmund mit dabei.

00:42:20: Und da ich mir überlegt, kannst du die sehen?

00:42:21: Kannst du sie jetzt zeigen oder nicht.

00:42:23: Was haben Sie gemacht?

00:42:23: Ich hab's gezeigt!

00:42:24: Der kam mit einem OP-Anschuh und musste die dort anschreiben.

00:42:26: Das hat man auch nicht so oft, ne?

00:42:28: Dass einer mit solchen Ideen in die Lesung kommt... ...und dann noch ein OP-Enschur anhatte und sie soll unterschreiben.

00:42:34: Genau.

00:42:34: Ich habe den schon ganz lange aus der Schlange von hinten erkannt, dass der da kam und der war völlig normal.

00:42:40: Also bis auf den OP-Anenschuh war der völlig normal... Man dachte,

00:42:42: das sei normal.

00:42:43: ist sich vorhin gezahlt.

00:42:44: Ja, weil das sind dann... Ich glaube ja, ich habe deswegen auch keine Angst, dass sich Blaupausen gebe für Mörderpsychopathen.

00:42:51: Weil das hab' ich schon gesagt, schreiben setzt Empathie voraus ist das ja kein Mitleid sondern ein Einfühlungsvermögen!

00:42:58: Ich muss also mich hineinsetzen verrezten können in diese Figur.

00:43:02: und beim Psychopath der hat ja nun mal keine Empathie.

00:43:05: Der kann sich da nicht reinversetzen.

00:43:08: und das ist eben das große Problem, dass sie keinen Mitleid haben, die würden es gar nicht lesen weil Sie müssten sich auch beim Lesen oder beim Hören in diese Figur hineinversetzen.

00:43:19: Das machen Sie nicht!

00:43:20: Und deswegen glaube ich direkt, dass Sie lesen.

00:43:22: Also da habe ich kein Problem.

00:43:23: Außerdem meine Taten, die ich dadurch schreibe sind meistens leider aus der Realität und abgemildert.

00:43:29: also dann muss man eher die Zeitung aufschlagen.

00:43:30: Wenn Sie sich wünschen könnten wie sie eines Tages mal sterben Dann eher durch Krankheit oder einfach einschlafen Oder durch die Hand eines Massenmörders oder Psychopathen.

00:43:39: Also bitte dann so wie mein Vater.

00:43:41: Der ist nämlich einfach eingeschlafen Und nicht wieder aufgebracht.

00:43:44: Ich finde das es doch sehr sehr strebenswert in einer anderen Zustand zu gleiten.

00:43:48: Fehlt Ihnen ein Vater?

00:43:49: Ja!

00:43:50: Oder beide Eltern?

00:43:51: Auf jeden Fall Denke noch sehr häufig, daran auch wie sie – wir haben zum Glück auch nach meinem Auszug regelmäßig Kontakt gehabt.

00:43:59: Ich habe ihn mindestens jeden Sonntag besucht und ich werde immer dann erhält.

00:44:03: Ich weiß nicht wieso es ist.

00:44:05: Wie gesagt ein bitter Fettgebohr in Berlin hat er gelebt aber war bei einem München-Fan.

00:44:10: Und Adolf Schweren stand muss man auch sagen und mich interessiert Fußball da nicht.

00:44:14: Aber ich musste natürlich hier mal gucken wenn er zum Tag treffen.

00:44:17: Wir hatten Bayern ist wild.

00:44:18: Die Laune war dann,

00:44:19: ja?

00:44:19: Genau!

00:44:20: Wie war zum Glück meistens gut aber es gab natürlich auch so.

00:44:24: und von der Namensauber Fußball unterhalten und so habe ich mir quasi jedes Mal was wirklich übers... Auch heute gucke ich mir auch die Bayer Ergebnisse an.

00:44:31: Und denken an den Vater.

00:44:33: Ja, denkt an meinen Vater.

00:44:33: Das ist aber schön.

00:44:35: Und wenn Sie heute denken sind sie eher wie Ihre Mutter oder wie Ihr Vater vom Besen her geworden oder vom

00:44:39: Vater?

00:44:39: Mein Bruder ist wie meine Mutter.

00:44:42: Meine Mutter war so ein bisschen die unkonventionellere, mein Vater war auch der Vorstiege.

00:44:48: So wie ich eher das er sich ein bisschen zurücknehmen wollte, sich in seiner Arbeit verschanzt hat.

00:44:51: Ich kann ja so gut verstehen warum er gesagt hat, ich muss, wo ich mir gefragt habe was machst du denn samstag in deinem Arbeitszimmer?

00:44:56: Wahrscheinlich hab ich nicht.

00:44:57: zu wenig mit meinen fünf Kindern.

00:44:59: Ich muss jetzt

00:44:59: schreiben.".

00:45:02: Da hat man natürlich gute Ausreden, sage ich mal so.

00:45:05: es gelingt mir nicht mehr.

00:45:06: also an Wochenenden kann ich gar nicht mehr schreiben bzw erst dann wenn alle irgendwie im Bett sind.

00:45:11: Ja gut die Altersspanne ist

00:45:13: schon weggeweitigt von siebzehn Monate bis fast sechzehn Jahre und das ist auch Patchwork d.h.

00:45:19: Sie sind nicht immer alle da aber manchmal doch eben.

00:45:21: Aber es ist eben so schon dass die jungen Schlafnern schon und die älteren beschäftigen sich.

00:45:26: dann kann ich schon mal wieder den Laptop hervorholen und noch etwas arbeiten.

00:45:31: Aber ja, man muss da doch schon ein bisschen flexibel sein.

00:45:35: aber wenn ich so überlege von dem auch vom Aussehen her eine immer mehr und mehr meinem Vater mein Bruder immer mehr unserer Mutter.

00:45:44: Aber war Ihr Vater denn immer ganz korrekt mit Hemd und Krawatte?

00:45:47: Und

00:45:49: Unterricht schon!

00:45:55: wo Muttern die Gartenhose weggeschmissen hat und er dann den Müll einmal wieder durchgekramt hat.

00:46:02: Dann sagt er, ich sei ein gutes gutes Stück das ist noch völlig funktionierend.

00:46:05: Wie

00:46:06: neu genau?

00:46:07: Und

00:46:07: sie sagt, mach's leckerlich!

00:46:08: So kann ich dir nicht aufs Straß lassen.

00:46:10: So bin ich zum Glück nicht geworden.

00:46:14: Aber ich höre raus, wichtiger als jede Bucherfolg ist die Tatsache dass Sie diese fünf Kinder haben.

00:46:18: also Vater werden Das war das Bedingste in dem Leben.

00:46:21: Ja definitiv Wobei ich sagen muss, das ist jetzt nicht so.

00:46:24: Dass ich sage, der Glück ist, woher mein Lebenswahl quasi der erste schreie des Babys... Ich finde da einfach nur noch etwas überfordert.

00:46:31: ängstlich, weil es hier überhaupt gar nichts machen soll und müde sowieso darf aber nicht müde sein, weil das was man als Mann damit erlebt hat, dass es nichts gegenüber dem was die Frau miterlebt hat.

00:46:41: Ich weiß auch ganz genau wie ich mich hatte so eine Kopfschmerz in meinem Kreis, da war das mal ein Nichtgetraut nach einem Masberin zu fragen.

00:46:47: Nee, ich glaube wieder Frau wäre ausgeflippt.

00:46:48: Ja, da

00:46:49: fällt's.

00:46:52: Also insofern, weil das kommt mehr und immer.

00:46:57: Das ist wirklich etwas wo man so ganz erstaunt ist wie das wächst und wächst mit jedem neuen Eigenart die man kennenlernt.

00:47:07: Es ist halt ein wahnsinniger Erfahrungsprozess.

00:47:11: Das ist aber bei jedem anders, ich kann mich auch nie so auf den Puppen freuen.

00:47:16: Ich kriege eine gute Nachricht von einer besseren Platzierung oder da es ein etwas Tolles passiert.

00:47:23: Bei mir ist das immer so nachwählen.

00:47:25: Es hält eigentlich länger, aber es kommt nie so euphorisch.

00:47:28: Ich bin leider nicht so der euphorische Typ.

00:47:30: Ihre Tochter, wenn sie fast sechzehn ist, wann darfst du dann ihre Bücher lesen?

00:47:33: Gibt's

00:47:33: die darauf schon längst?

00:47:34: David beispielsweise, der jetzt fünfzehn wird... Da habe ich mit meinen Büchern, ich musste sie gar nicht wegschließen.

00:47:40: Die hatten auch eigentlich so eine Interesse da dran, überhaupt zum Lesen zu bringen.

00:47:44: Wir lesen jetzt Mangas, wo ich mal glaube das ist vielleicht schlimmer als das was ich schreibe... Aber auf einmal sehe ich auf seinem Schreibtisch ein Buch legen und zwar von Stephen King nämlich Shining!

00:47:55: Und ich sage, hast du das erscheinen auf deinem Gier?

00:47:58: Ich habe es mir für einen Referat ausgesucht in der Schule.

00:48:01: Weil er kann sich aus Mainz nehmen.

00:48:02: Er ist ja ein Drittel nur so dick.

00:48:04: Ja!

00:48:04: Ist ein bisschen aktueller und nicht ganz so schlimm wie Sheining.

00:48:08: Da war zur Therapie lesen.

00:48:10: Das hat er dann mittlerweile auch getan.

00:48:11: Fand's auch ganz gut aber er war angefangen als bei ihm mit Sheining.

00:48:15: Es war jetzt nichts so dass er jetzt sagt, dass er so thriller-addicted ist.

00:48:21: Da muss man noch ein bisschen mehr... Überzeugungsarbeit leisten.

00:48:24: Auch hier, da bin ich ja auch an meinen Grenzen gefühlt worden.

00:48:27: was habe ich den in den Ohren gelegen sollen?

00:48:28: lesen soll das man.

00:48:30: und auch Scharlotti die hatte dann irgendwann immer von alleine angefangen.

00:48:34: Ich hätte damit gar nichts zu tun.

00:48:35: als ich im Gegenteil gesagt habe ließ mal was hat es nicht gemacht?

00:48:38: Als ich dann gesagt habe gut er macht etwas anderes.

00:48:40: Und jetzt liest du.

00:48:41: Wahnsinn!

00:48:43: Auf im E-Reader zu Hause und hat eine App, wo sie alles noch katalogisiert.

00:48:48: Willst

00:48:48: du die Autorin werden?

00:48:49: Ja, sie schreibt auch tatsächlich.

00:48:51: Sie hat ihr Talent geerbt.

00:48:53: Ich darf doch nicht so viel lesen.

00:48:55: Aber wahrscheinlich würde ich geflasht sein, aber das ist auch die Verpflichtung von Eltern egal wie gut es ist.

00:49:03: Letzte Frage haben Sie Angst vom Tod?

00:49:05: Ich habe einen Podcast gehabt, der ist drei Uhr neunundzwanzig.

00:49:08: Weil das so eine der gefälligsten Uhrzeiten, die man haben kann auf der Welt.

00:49:12: Den meisten Menschen sterben eines natürlichen Todes in zwei und fünf Uhr morgens.

00:49:16: Da ist er mit dem Kreislauf einfach am schlechtesten!

00:49:19: Und... Das Song wird die Sattel, in der mein Vater gestorben ist.

00:49:24: Und meine Mutter im Übrigen auch so ungefähr, weil es liegt eben wirklich an den Kreislaufen.

00:49:28: Und ich habe da meine Angst mit dem Tod thematisiert, indem ich mich mit Menschen auseinandergesetzt habe die einen ganz besonderen Bezug zum Tod haben.

00:49:37: Von Tatortreiniger bis Reinigerinnen in diesem Fall bis zu jemanden der Menschen in der Schweiz einfriert nach dem Tod damit sie irgendwann wieder aufgetaut werden wollen.

00:49:46: also ganz besondere Punkte mit denen hab' ich mich auch über Ängste unterhalten.

00:49:51: ja weil natürlich meine größte Angst ist nicht dass dabei oder ob ich da alleine bin oder schmerz nicht glaube Dann wird die Medizin soweit sein.

00:50:01: Ich spüre nichts mehr, hoffe ich!

00:50:02: Und mir war sogar fast...ich will wahrscheinlich gar nicht, dass da jemand dabei ist.

00:50:07: Das würde man natürlich eher entsprechen.

00:50:09: Der Tod ist ja eigentlich immer nur für die Interbliebenen schwer.

00:50:12: Ja.

00:50:12: Für einen selber glaube ich am Ende.

00:50:14: Aber was kommt danach?

00:50:15: Ich hasse Prüfungen und wenn ich mal weiß, was wenn ich sie bestehe oder mich durchfeile, was danach kommen.

00:50:22: Also das würde ich schon gerne wissen aber meine Neugier ist jetzt nicht so groß als es jetzt unbedingt morgen erfahren muss.

00:50:28: Nein,

00:50:28: das würde ich Ihnen auch noch nicht.

00:50:29: Dass wir noch ein paar schöne Bücher für Sie bekommen.

00:50:31: Ich danke

00:50:32: Ihnen!

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